AT126500B - Verfahren zur Herstellung eines Metallmantels für elektrische Kabel. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Metallmantels für elektrische Kabel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines Metallmantels fiir elektrische Kabel. Bei elektrischen Kabeln ist es üblich, die Kabelseele zum Schutz gegen mechanische Beschädigungen und gegen das Eindringen von Feuchtigkeit mit einem Bleimantel'zu umhüllen. Zur Aufbringung des Kabelmantels sind bereits eine Reihe von Herstellungsverfahren vorgeschlagen worden, um eine grössere Homogenität des Mantelgefüges zu erzielen. Keins der bisher vorgeschlagenen Verfahren war geeignet, das Zustandekommen schwacher Stellen (Hohlräume, Oxydablagerung, Nähte) mit Sicherheit zu vermeiden. Bei Verwendung von Blei als Mantelmaterial hat sich ferner als nachteilig erwiesen, dass der Bleimantel bei Kabeln, die dauernden Erschütterungen ausgesetzt sind, brüchig wird. Diese Erscheinung il auf interkristalline Korrosion zurückzuführen und wird namentlich bei Seekabeln beobachtet. wo sie sich besonders nachteilig auswirkt. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, durch das es möglich ist, den Bleimantel durch eine metallische Hülle zu ersetzen. die dem Bleimanlel hinsichtlich des Schutzes gegen Eindringen von Feuchtigkeit in das Kabelinnere gleichwertig ist, die jedoch die dem Blei eigentümliche Erscheinung der durch Schwingungen hervorgerufenen interkristallinen Korrosion nicht zeigt. Das Verfahren ist von besonderem Wert bei Seekabeln, bei denen die Kabelseele durch ein Druckschutzgehäuse eingeschlossen ist. Es besteht darin, dass winklig gefaltete Flachbänder aus Metall (beispielsweise Kupfer, Bronze, Aluminium oder Eisen) ineinandergreifend über der Kabelseele bzw. dem Druckschutz des Kabels verseilt werden und dass hiebei die Fugen der winklig ineinandergreifenden Flachbänder während des festen Zusammenfaltens der Bänder mit einer dichtenden Masse, beispielsweise Kompound (gegebenenfalls bei Kabeln mit Druckschutzgehäuse auch mit einem flüssigen Metall), ausgefüllt werden. Zur Ausführung des Verfahrens werden die von den Haspeln der Verseilmaschine ablaufenden Metallflachbänder zunächst durch EMI1.1 zusammengefügte Lage erreichen. Dieses allmähliche Ineinanderlegen der spitzwinklig gefalteten Flachbänder geschieht in einer zur Abdichtung dienenden Kompoundmasse, die in einem vor der Verseilstelle angebrachten Behälter untergebracht ist und durch welche die Kabelseele und die gebogenen Flachbänder hindurchgezogen werden. In der Fig. 1 stellt a ein vom Haspel (nicht gezeichnet) ablaufendes Flachband dar, das über die Rolle b zur Führungsscheibe c geführt wird, dort durch (nach Fig. 2 ausgebildete) Schlitze d gezogen und durch einen mit Kompoundmasse e gefüllten Kessel f geführt wird, an dem die Scheibe c drehbar angebracht ist. An der Austrittsstelle des Kabels aus dem Kessel ist eine Führungsbüchse g vorgesehen, die gleichzeitig als Verseilkaliber dienen kann. Die durch den Kessel gezogenen, winklig gebogenen Flachbänder sind durch diese Anordnung gezwungen, sich unter Zwischenfügung von Kompound- masse fest ineinanderzulegen. Die Scheibe c ist als Kettenrad ausgebildet und mittels Kette h mit dem Antrieb der Verseilmaschine gekuppelt ; in gleicher Weise kann die Führungsbüchse g als Scheibe ausgebildet, drehbar und gekuppelt sein. <Desc/Clms Page number 2> Mit dem beschriebenen Verfahren wird eine dichte, in sich geschlossene und biegsame Ummantelung erzielt, die dem Kabel eine bedeutend grössere Widerstandsfähigkeit verleiht als ein Bleimantel. Der mit DicHtungsmasse gefüllte Kessel kann zwecks beliebiger Verflüssigung des betreffenden Materials beheizbar sein. Es ist auch möglich, den Kessel geschlossen auszuführen und die Dichtungsmasse unter Druck zu halten. Nach dem Verlassen des Verseilkalibers kann das erfindungsgemäss gefertigte Kabel vor dem Aufhaspeln auf die Kabeltrommel zwecks Glättung der Oberfläche durch eine Walzenvorrichtung geführt werden. Lässt man von den Haspeln der Verseilmaschine bereits zusammengefaltete Flachbänder ablaufen, so müssen diese vor der Einführung in die winkligen Schlitze der Scheibe e erst aufgebogen werden. Das beschriebene Verfahren der Herstellung eines dichten Metallmantels ist für Kabel mit Druckschutz über der Kabelseele besonders geeignet, lässt sich jedoch in gleicher Weise bei allen Kabelarten anwenden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines Metallmantel für elektrische Kabel, dadurch gekennzeichnet, dass von den Haspeln der Verseilmaschine ablaufende Flachbänder aus Metall unter EMI2.1 werden, so dass eine in sich geschlossene dichte Metallhülle gebildet wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den Haspeln der Verseilmaschine ablaufende Flachbäuder durch spitzwinklige Schlitze einer sich mit der Verseiltrommel drehenden Führungsscheibe gezogen, gefaltet und durch einen unmittelbar vor der Verseilstelle angebrachten, mit Kompoundmasse gefüllten Kessel geführt und beim oder nach dem Austritt aus einer Führungsbüchse dieses Kessels um die ebenfalls durch diesen geführte Kabelseele ineinandergreifend verseilt werden.3. Verseilmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen den Haspeln und der Verseilstelle angebrachter, mit Kompoundmasse gefüllter, feststehender Kessel an der Vorderseite eine drehbare Scheibe mit zentraler, kreisrunder Qj & mng zum Hindurchtreten der Kabelseele und (der Drahtzahl entsprechend) ringsherum j'rgesehene, spitzwinklige Schlitze (zum Hindurchtreten und Falten der Flachdrähte) besitzt und dass in der dieser Scheibe gegenüberliegenden Wand des Kessels eine kreisrunde zentrale Kabelaustrittsöffnung entsprechend dem Durchmesser des fertig ummantelten Kabels vorgesehen ist.4. Vorrichtung bei Verseilmaschinen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit spitzwinkligen Öffnungen versehene, drehbar in der Kesselwandung gelagerte Eintrittsscheibe an ihrem Umfang als Kettenrad ausgebildet und mit dem Antrieb der Verseilmaschine gekuppelt ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Öffnung in der Wandung des Kessels auf der Austrittsseite als Verseilkaliber ausgebildet ist.6. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Austrittsnippel, durch den das Kabel austritt, als in der Wandung des Kessels drehbar gelagerte Scheibe ausgebildet ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Wandung des Kessels auf der Austrittsseite des Kabels drehbar gelagerte Scheibe als Kettenrad ausgebildet und mittels Kette mit dem Antrieb der Verseilmaschine gekuppelt ist.8. Verseilmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Verseilkaliber und Aufwickelhaspel eine aus Walzen bestehende Vorrichtung zur Glättung der Oberfläche des nach Anspruch 1 gefertigten Kabels vorgesehen ist.9. Vorrichtung bei Verseilmaschinen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Kompoundmasse enthaltende Kessel beheizbar ist.
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