AT126372B - Münzfernsprecher. - Google Patents

Münzfernsprecher.

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  Münzfernsprecher. 



   Die Münzfernsprecher der heutigen üblichen Bauart haben den Nachteil, dass durch den Münzeinwurf elektrische   Schaltvorgänge   im Apparat vorgenommen werden, die es erst ermöglichen, dass ein Aktivruf von der Station ausgeführt werden kann. Dabei sind aber für diese Schalteinrichtungen immer Kontakte erforderlich, die leicht zu Störungen durch Verstauen, Verbrennen oder Federspannungsnachlassen führen können. Auch Einrichtungen, bei denen die Station wie eine normale Teilnehmerstation unverändert bleibt und das Anruforgan, wie Indukterkurbel oder Fingerscheibe, durch eine Abdeckung unzugänglich gemacht wird, wobei die Abdeckung durch Münzeinwurf entfernt werden kann, sind bereits bekannt. Derartige Einrichtungen haben aber den Nachteil, dass sich die Abdeckung an vorhandene Stationen sehr schlecht anbringen lässt. 



   Erfindungsgemäss wird dieses Anruforgan von der normalen Station entweder entfernt oder elektrisch abgeschaltet und in ein eigenes Zusatzkästchen gelegt, so dass sich der Zusammenbau von Absperrvorrichtung und Anruforgan viel besser konstruktiv durchbilden lässt, da man jetzt das Anruforgan selbst'in beliebiger Weise verkapseln kann. 



   Der Vorgang bei Herstellung einer Verbindung ist daher folgender : Der Teilnehmer wirft bei dem separaten   Zusatzkästchen   zuerst eine Münze ein und kann dadurch erst die Abdeckung des Anruforganes öffnen. Nun wird die Verbindung wie normal hergestellt. Der Verschluss des. 



  Anruforganes nach beendetem Gespräch kann auf verschiedene Arten selbsttätig erfolgen, u. zw. derart, dass entweder in bereits bekannter Weise durch Aufhängen des Hörers die Abdeckung zuschnappt oder dies   erfindungsgemäss   beim Verlassen der Sprechzelle durch Öffnen der Türe oder Hochgehen einer Fusstrittplatte erreicht wird. Diese Kupplung der Türe oder der Fusstrittplatte kann durch ein einfaches Gestänge ausgeführt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dass man einen Alarm einbaut, der dann ertönt, wenn beim Verlassen der Zelle nicht von Hand aus der Verschlag wieder in seine normale Stellung zurückgestellt wurde. Diese Erfindung lässt sich selbstverständlich für die meisten Zentralenarten anwenden, wobei der Inhalt des Zusatzkästchens von der Art des Anruforganes der betreffenden Zentrale abhängt.

   Bei Indukter-   ämtern   wird man den Indukter in dem Zusatzkästchen unterbringen, bei Vollautämtern eine Fingerscheibe und bei   Halbautämtern, bei welchen   die Verbindungsbeamtin z. B. durch Drücken eines Tasters gerufen wird, einen derartigen Taster in das Zusatzkästchen unterbringen, wobei der in der Station eingebaute Taster elektrisch oder mechanisch unwirksam gemacht wird. Es ist durch diese konstruktive Trennung des abgedeckten Schaltorgans auch die Möglichkeit gegeben, die ganze Einrichtung sehr gefällig ausbilden zu können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Münzfernsprecher, dadurch gekennzeichnet, dass die für den Anruf der Zentrale notwendige Rufeinrichtung, wie Fingerscheibe, Erdungstaster oder Induktorkurbel, in der Station unwirksam gemacht oder aus derselben überhaupt entfernt und dass in einem getrennten Kästchen ein Anruforgan angeordnet ist, das erst durch   Münzeinwllrf   zugänglich gemacht wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Münzfernsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellung des Kästchens in die versperrte Lage beim Verlassen der Zelle durch eine Trittplatte erfolgt.
    3. Münzfernsprecher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese Rückstellung durch Öffnen der Zellentüre beim Verlassen der Zelle erfolgt.
    4. Münzfernsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verlassen der Zelle durch Hochgehen einer Fusstrittplatte oder Öffnen der Zellentüre ein Alarm ausgelöst wird. der anzeigt, dass der Verschlag nicht wieder ordnungsgemäss geschlossen wurde. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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