AT126307B - Galvanisches Füllelement. - Google Patents

Galvanisches Füllelement.

Info

Publication number
AT126307B
AT126307B AT126307DA AT126307B AT 126307 B AT126307 B AT 126307B AT 126307D A AT126307D A AT 126307DA AT 126307 B AT126307 B AT 126307B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bag
zinc
electrolyte
filling element
intermediate layer
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kapsch Telephon Telegraph filed Critical Kapsch Telephon Telegraph
Application granted granted Critical
Publication of AT126307B publication Critical patent/AT126307B/de

Links

Landscapes

  • Primary Cells (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Galvanisches Füllelement.   



   Galvanische Füllelemente sollen eine   unbeschränkt   Lagerfähigkeit haben und beim Füllen mit reinem Wasser in kurzer Zeit ihre volle Kapazität erreichen. Die Lagerfähigkeit wird durch
Verwendung trockener Materialien   und durch feuchtigkeitssicheren Abschluss   des Inneren des
Elementes erzielt. Das Elektrolyt wird in fester Form in den Beutel   eingepresst   oder in einem besonderen Behälter z. B. ober dem Beutel in trockener Form beigegeben, durch das eingefüllte
Wasser gelöst und dann von einer Zwischenlage zwischen Beutel und Zink aufgenommen, so dass das gefüllte Element den Charakter eines Trockenelementes erhält. 



   Praktisch ist ein vollkommen   feuchtigkeitssicherer Abschluss   des Elements oder die Ver- wendung vollkommen trockener Materialien nicht durchführbar. Es geht deshalb nach längerer
Lagerung ein kleiner Teil des Füllsalzes in Lösung und stellt über die saugende Zwischenlage eine Verbindung zwischen Beutel und Zink her, die sich beim Messen des ungefüllten Elements als Ausschlag am Galvanometer anzeigt. Hauptsächlich ergibt sich aber beim Füllen des Elements der Nachteil, dass entweder die Konzentration des Elektrolyts in verschiedenen Teilen der
Zwischenlage verschieden ist, oder dass bei Verwendung stark quellender Körper, z. B. des für die Lagerfähigkeit günstigen Tragants, als Zwischenlage, nicht die ganze Oberfläche des Beutels und Zinks gleichmässig von Elektrolyt umgeben ist. 



   Nach der vorliegenden Erfindung wird durch Verwendung von mit Elektrolyt getränkten und dann getrockneten Zwischenlagen eine gleichmässige Konzentration des Elektrolyts und durch die Beigabe von ungetränkten Schutzblättern eine hohe Lagerfähigkeit erzielt. 



   In Fig. 1 ist das Element im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt nach   A B   dar- gestellt. 1 ist ein Becher aus Lackpappe, in dem der Zinkbecher 2 von beispielsweise quadrati- schem Querschnitt eingebaut ist. Der aus einer Kohle 3 und einem Gemisch 4 von Braunstein,
Graphit usw. bestehende Kohlenbeutel ruht auf einer isolierenden   Unterlage   5 im Zinkbecher 2. 



   Das ganze Element ist mit einer geeigneten Vergussmasse 6 vergossen und das Einfüllrohr 7 durch einen Stöpsel 8 verschlossen. Zwischen Beutel 4 und Zink 2 werden lose Zwischen- lagen aus Saugpappe, Filtrierkarton u. dgl. eingebracht, welche beim Einfüllen von Wasser stark quellen und sich fest an die Oberfläche des Beutels und des Zinks anlegen. Das Elektrolyt ist in fester Form (Salmiaksalz) einerseits im Beutel 4 eingepresst, anderseits in flüssiger, d. i. als gesättigte Lösung von Salmiak, Zinkchlorid, Amalgam usw. in die dicken   Zwischenblätter   9 ein- gbrachte, die dann getrocknet werden. Zwischen den Blättern 9 und dem   Zinkzylinder.   2 sind   dünnere,   gleichfalls saugende, aber ungetränkte Blätter 10 eingeschoben.

   Es ist olmeweiteres ein- zusehen, dass beim Einfüllen von reinem Wasser in den Raum 11 dieses bei seinem Vordringen bis zum Boden des Elements überall gleichmässige Mengen von lösbarem Elektrolyt vorfindet, so dass die Konzentration in allen Teilen gleichmässig sein kann, da ja nur eine dünne ungetränkte
Schichte 10 vorhanden ist, während bisher die Lösung aus dem Beutel heraus die ganze Zwischen- schichte durchdringen musste und gegen das Zink und den Boden zu weniger gesättigt war als in unmittelbarer Nähe des Beutels, bzw. bei Einbringung des Salzes in den Raum 11 in ganz verschiedener Konzentration bis zum Boden vordringen musste. Praktische Versuche   haben tatsächlich ergeben, dass die Kapazität des Elements ebenso gross ist, wie bei einem ebensolchen Element mit flüssigem Elektrolyt, was mit den bisherigen Methoden nicht zu erzielen   war.

   Die Lagerfähigkeit ist gleichfalls hoch, weil das Vordringen der Feuchtigkeit gegen den 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 verhindern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Galvanisches Füllelement mit einem Beutel, in dem der Elektrolyt in fester Form eingepresst ist, und einer mit konzentriertem, flüssigen Elektrolyt getränkten und dann getrockneten Zwischenlage, dadurch gekennzeichnet, dass diese Zwischenlage (9) vom Zink (2) durch unge- tränkte, saugende Zwischenlagen (10) getrennt ist. so dass eine Brückenbildung zwischen Beutel (4) und Zink (2) im trockenen Zustande des Elementes verzögert wird. EMI2.2
AT126307D 1930-10-04 1930-10-04 Galvanisches Füllelement. AT126307B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT126307T 1930-10-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT126307B true AT126307B (de) 1932-01-11

Family

ID=3634717

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT126307D AT126307B (de) 1930-10-04 1930-10-04 Galvanisches Füllelement.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT126307B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT126307B (de) Galvanisches Füllelement.
US1866743A (en) Coating composition
DE914985C (de) Verfahren zur besseren Ausnutzung der Depolarisationsmasse von Primaerelementen
AT80631B (de) Elektrisches Füllelement. Elektrisches Füllelement.
DE402307C (de) Durch Eingiessen von Wasser in Betrieb zu setzendes galvanisches Element mit unbeweglichem Elektrolyten
DE458485C (de) Gassammler
DE1816708A1 (de) Ammoniak-Primaerelement
AT146797B (de) Vegleichshalbelement für eine Konzentrationskette zweiter Art.
DE464325C (de) Verfahren zur Behandlung poroeser Koerper, wie Elektroden von Elementen, Akkumulatoren u. dgl.
DE665501C (de) Ventilstoepsel fuer elektrolytische Kondensatoren
DE491179C (de) Gefaess fuer die Aufbewahrung von kohlenwasserstoffhaltigen Trieboelen
DE819416C (de) Kohlenelektrode fuer Trockenelemente
DE392980C (de) Galvanisches Element
DE392688C (de) Galvanisches Element
DE406423C (de) Galvanisches Primaerelement
AT125619B (de) Verfahren zur Bestimmung des Wassergehaltes von körnigem und pulverförmigem Gute.
DE440806C (de) Trockenelement
DE1671922C3 (de) Durch Einfüllen einer Flüssigkeit aktivierbares galvanisches Primärelement
DE1803302C (de) Lecksicheres galvanisches Element mit einem Separator, der aus vermittels eines Bindemittels verbundenen Kornern eines Ionen austauschers besteht
GB320581A (en) Improvements in or relating to the determination of the presence or quantity of water in oil tanks and the like
DE140176C (de)
DE3923118C2 (de)
DE886170C (de) Anode fuer Bleisammler und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE454464C (de) Galvanisches Element
DE396392C (de) Element mit poroeser, positiver Elektrode