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Druckwerk für Registrierkassen mit einem einsetz-und herausnehmbaren Klischee.
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Geschäftsvorganges selbsttätig bei jedem Kassengang um eine Einheit fortgesehaltet wird. Datum und laufende Nummer werden dabei auf der gleichen Zeile abgedruckt.
Zum Einstellen der (nicht dargestellten) Datumtypenräder dienen geriffelte Knöpfe 30 (Fig. 1), während ein Zylinder 31 zum Einstellen der (nicht dargestellten) Typenräder für die laufende Nummer vorgesehen ist, bei dessen schrittweisem Vorziehen nach vorn die einzelnen Typenräder entweder auf Null oder auf eine beliebige andere Zahl von Hand aus eingestellt werden können. Der Abdruck wird durch (hier nicht dargestellte) Druckhammer bewirkt. Neben und parallel zu den Typenrädersätzen ist ein Querträger 50 (Fig. 2--4) an den Druckwerkrahmen 51 und 53 befestigt. Die untere Längskante des Querträgers 50 bildet eine Führung 54 für einen Klischeeträger oder Schlitten 32, dessen andere Seite in einer entsprechenden Führung 55 von Klemmstücken oder Klammern 56 und 57 geführt ist.
Zapfen 58, 59,60 und 61, deren Köpfe in den Klammern 56,57 befestigt sind, sind in entsprechenden Bohrungen 66 des Querträgers 50 eingesetzt. Diese Zapfen 58, 59,60 und 61 sind am freien Ende mit Gewinden, auf welche Stellringe 62 aufgeschraubt sind, versehen. Durch Schrauben 63 werden die Stellringe 62 in der Einstellage festgehalten. Durch um die Zapfen gewundene Federn 64, welche an einem Ende sieh gegen die Stellringe 62 und am andern Ende gegen den Boden der Bohrung 66 stützen, werden die Klammern 56,57 mit ihren Führungen 55 gegen die feste Führung 54 des Querträgers 50 gepresst.
Der Sehlitten 32 (Fig. 3, 4,6), der abnehmbar im Druckwerk angeordnet ist, trägt ein Namensklischee 33, gegen das für einen Abdruck ein (nicht dargestellter) Druckhammer schlägt. Durch Vor-
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sprünge 40 und des. Klischeeträgers oder Schlittens 32, die über Schultern der Seitenkanten'des Klischees 33 greifen, wird dieses festgehalten. An einem Ansatz 43 des Schlittens 32 sitzt ein Stift 42, durch welchen der Klischeeträger bequem in das Druckwerk eingeführt bzw. herausgenommen werden kann.
In eine Ausnehmung 44 am Schlitten 32 passt ein Sperriegel, der verhindert, dass der Schlitten von unbefugten Personen aus der Maschine herausgenommen bzw. dass ein Klischee unbefugterweise in die Maschine eingesetzt wird. Wenn der Schlitten oder Klischeeträger 32 durch eine geeignete Öffnung des Druckwerkes in der Vorderwand ? der Maschine in das Druckwerk eingeführt ist, ruhen die abgeschrägen Seitenwände des Schlittens auf Schrägflächen der Gleitbahnen 54 und 55 des Querträgers 50 und der Klemmstücke 56, 57 (Fig. 4). Die inneren Ecken des Schlittens 32 sind abgestumpft (Fig. 6), um die Einführung längs der Gleitbahnen 54, 55 zu erleichtern. Nach dem Einführen werden die Klammern 56, 57 nach aussen gepresst.
Infolge des seitlichen Druckes der Klemmstücke oder Klammern 56, 57 gegen die Schrägfläche der gegenüberliegenden Seitenkante des Kliseheeträgers oder Schlittens 32 wird dieser gegen die Schrägfläche der Gleitbahn 54 gepresst, wodurch er kräftig nach oben gegen den Boden des Querträgers 50 gedrückt und dadurch das Klischee selbst in der richtigen Drucklage gehalten wird. Ein an dem Querträger 50 sitzender Bolzen 65 dient als Anschlag für den Klischeeträger 32. Wird er aus dem Querträger 50 herausgenommen, so ziehen die Federn 64 vermittels der Zapfen 58-61 die Klemmstücke 56, 57 gegen den Querträger 50, bis Schultern 70 der Bolzen gegen die Seitenkante des Querträgers stossen und so die Bewegung der Klemmstücke 56, 57 begrenzen.
Die Bewegung der Klemmstücke 56, 57 nach rechts (Fig. 4) wird durch Auftreffen von Schultern der Stellringe 62 auf entgegengesetztgeriehtete Schultern des Querträgers 50 an den Enden der Bohrungen begrenzt. Der Weg der Klemmstücke kann durch Verstellung der Ringe 62 nach Lockern der Schrauben 63 verändert werden. Um das Entfernen des Klischeeträgers 32 einfach durch einen Druck auf sein äusseres Ende bzw. auf den Stift 42 zu verhindern, sind am Schlitten 32 seitliehe Leisten 71, 72 vorgesehen, die direkt über den Gleitbahnen 54, 55 liegen.
Da das Klischee 33 den Namenszug einer oder zweier Bevollmächtigter des Unternehmens trägt, muss das Herausnehmen oder Einsetzen des Kliseheeträgers 32 durch unbefugte Personen verhindert werden.
Dazu dient ein Schloss, welches aus einer drehbar in einer Bohrung am äusseren Ende des Querträgers 50 angeordneten Schlossnuss 73 mit Schliessbolzen 75 (Fig. 2, 3) besteht. Die Schlossnuss 73 besitzt einen Ansatz oder Sperriegel 74, der in die Ausnehmung 44 des Klischeeträgers 32 passt. Da die Schlossnuss 7 : 1 gedreht werden muss, bevor der Schlüssel herausgezogen werden kann, so gelangt bei Öffnung des Schlosses der Riegel 74 in seine Sperrstellung.
Die Schecks werden von einem durch die Maschine laufenden Papierstreifen abgetrennt, nachdem das Datum, die laufende Nummer, der Betrag und die Unterschrift gleichzeitig aufgedruckt sind. Ein Scheckstreifen 35 (Fig. 1) wird zunächst auf einen Tisch 36 hinter eine Führungsschiene. 37 so gelegt, dass die Vorderkante des Streifens auf dem Kontrollstrich 38 des Tisches aufliegt. Durch den Knopf oder Zylinder 31 wird die laufende Nummer, sowie durch die Knöpfe 30 das Datum eingestellt. Der Betrag, auf den der Scheck auszustellen ist, wird durch Drücken der Betragstasten 39 eingestellt. Nachdem sich der Kassenbenutzer überzeugt hat, dass das Klischee mit den Namenszügen richtig eingesetzt ist, wird die Maschine in bekannter Weise in Gang gesetzt.
Während des Kassenganges werden dann die den gedrückten Tasten entsprechenden Betragstypenräder in die Druckstellung gebracht, und der Druckhammer druck dann gleichzeitig das Datum, die laufende Nummer, den Betrag und die Namenfaksimiles ab. Nach erfolgtem Abdruck bewegt ein hier nicht dargestellter Mechanismus den Scheckstreifen nach links (Fig. 1), um den nächsten Scheck in Druckstellung zu bringen. Darauf wird der Betrag für den
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addiert sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Druckwerk für Registrierkassen mit einem einsetz-, und herausnehmbaren Klischee, dadurch gekennzeichnet, dass das Namenszüge tragende Klischee in einem festen Träger (50) durch nachgiebige Klemmstücke (56, 57) festgehalten wird.