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Sicherung gegen Autodiebstahl.
EMI1.1
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halber die Alarmsicherungsanlage im Massstab bedeutend grösser gezeichnet, als sie sonst im Verhältnis zur Motorhaube ist. In dem Gehäuse c ist zunächst das Alarmsicherheitsschloss d, untergebracht, welches durch das Schlüsselloch b von aussen zugänglich ist. Wie Fig. 3 zeigt, wird das Alarmsicherheitsschloss mit einem durchgehenden Riegel d1 versehen, der ausserdem nach oben und unten noch verlängert ist. Nach oben hin an der Verlängerung d2 greift ein Hebel e an, welcher um einen Drehpunkt f schwenkbar ist.
Nach unten hin an der Verlängerung < g sitzt ein Gelenkhebelsystem g, welches beim Abschliessen des Schlosses d durch die Stange < % g nach oben geholt wird und dadurch den Motorhaubenverschlussriegel h in seiner Führung in Pfeilrichtung wegdrückt, so dass er also zum Abschliessen dienen kann. Der bereits erwähnte doppelarmige Hebel e, der sich um den Punkt f dreht ; bewegt nun mit seinem andren Ende eine Schaltstange i, die die gesamten vorzunehmenden Schaltungen, Verschlüsse usw. bestätigt. Die Stange ist in mehreren Führungen je geführt und trägt zunächst eine Arretierungs- gabel 1, weiterhin bewegt sie mit einer Gabel il einen doppelpoligen Schalter und mit einer Gabel i2 einen einpoligen Schalter n.
An einem Auge o ist ein Zughebel p angebracht, der den Griff q eines Absperrhahns r verdrehen kann, und mit einer Schlitzführung s des untersten Endes der Betätigungsstange i kann durch Hebelübertragung t ein anderer Verschluss der Motorhaube durch einen Riegel u erzielt werden. Dieser Verschluss kann dann auch durch Bandzug oder ähnliches auf die andere Seite der Motorhaube übertragen werden.
In dem Gehäuse befindet sich eine elektrische Glocke oder zum mindesten die Grundeinrichtung dieser Glocke in Form der beiden Magnete v und des Ankers w. Diese Enrichtung ist keine einfache Glocke, sondern eine Dauerglocke, die nach einmaligem Auslösen so lange klingelt, bis ein Arretierungsglied den Anker w wieder festhält. Dieses Arretierungsglied ist ein kleiner Hebel x, der eine Nase y des Ankers w hinterfasst und durch eine Feder z unter Druck gegen diese Nase y gehalten wird. Parallel zu dem Anker w hängt an einer Blattfeder C ein kleines Gewichtsstück D, welches normalerweise von der Gabel 11 des Gabelhebels 1 in der Ruhelage festgehalten wird, denn die Stahlfeder C kann naturgemäss hin und her schwenken, aber nur in der eingezeichneten Pfeilrichtung.
Wenn nun der Besitzer des Wagens denselben verlässt, so schliesst er mit seinem Schlüssel das Alarmsicherheitsschloss d ab, d. h. er bewegt den Riegel d1 nach oben, verriegelt dadurch die in Fig. 3 gezeichnete Verschlusseinrichtung und bewegt gleichzeitig den linken Teil des Doppelhebels e nach unten, dadurch verschiebt der Doppelhebel die Betätigungsstange i und somit auch den Gabelhalter 1, den doppelpoligen Schalter'm, den einpoligen Schalter n, die Ventilstange q und die Hilfsverriegelungsstange t, d. h. also zunächst einmal gibt die Gabel das Gewicht D frei, welches an der Blattfeder C hängt. Weiterhin schaltet der Schalter S die Stromzuführung E zu den Türkontakten F ein, nimmt aber gleichzeitig die Stromzuführung G zu den Zündkerzen fort, indem sie den Schalter n ausschaltet.
Die Stange p wird durch das Auge o mit hinuntergenommen und schliesst somit auch das Ventil r, welches die Leitung H vom Fallbenzinbehälter J zum Vergaser K also abschliesst. Der Kraftwagen hat jetzt demgemäss weder Stromzuführung noch Zündung. Berührt jetzt jemand den Kraftwagen, indem er ihn anfasst oder auf das Trittbrett steigt, so gerät naturgemäss das Gewicht D an der Blattfeder C in Schwingungen und wird dann auch bei genügend grossen Schwingungen den Anker w mit in Bewegung versetzen, dadurch aber wird sofort der gefederte Hebel x abschnellen und der Anker kann nun dauernd hin und her schwingen und entweder eine Alarmglocke betätigen oder zum Stromschluss einer Alarmsirene L dienen.
Sollte ein Unbefugter versuchen, eine Wagentür zu öffnen, so ist auch diese durch bekannte Türkontakte F gesichert. Schematisch sind die Türkontakte F in Fig. 1 angedeutet.
Eine Blattfeder F1 verschiebt einen Riegel nach links, wenn die Tür aufgemacht wird und dieser Riegel stellt dann den Stromschluss zwischen den beiden Leitungen E her. Bei Eintreten dieses Stromschlusses fliesst natürlich sofort ein starker Strom in die Spule v, zieht den Anker w an und löst seine Sperre aus, so dass die Alarmsirene L in Tätigkeit treten kann.
Sollte jemand die sonst übliche Starterbatterie ST zerstören oder abtrennen, so ist noch eine Hilfsbatterie M vorgesehen, welche dann automatisch eingeschaltet wird, u. zw. dadurch, dass die Starterbatterie dauernd über ein Relais N angeschlossen ist, und somit dieses Relais N einen Schalter 0 geöffnet hält. Fällt der Stromfluss von der Starterbatterie ST aus, so zieht die Feder P den Schalter 0 wieder in Schlussstellung und schaltet damit automatisch die Hilfsbatterie M'auf die gesamte Leitung.
Will nun der Besitzer des Kraftwagens die Alarmvorrichtung wieder ausschalten bzw. den ganzen Wagen wieder betriebsfertig machen, so schliesst er nur das Alarmsicherheitsschloss d auf, zieht also den Riegel d, und < g zurück und bewegt dadurch auch die Stange J wieder nach aufwärts, so dass alle durch sie getätigten Verschlüsse usw. wieder aufgehoben werden. Die Benzinleitung wird wieder geöffnet und die Zündkerzen erhalten wieder Stromzufuhr.
Gleichzeitig aber zieht auch die Kette Q die Ankersperre a ; wieder in Sperrstellung
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und verhindert dann ein weiteres Schwingen des Ankers und Alarmgehen. Die Motorhaube und der Kasten selber sind wieder zugänglich geworden und sind bei neuem Abschliessen des
Schlosses d wieder alarmbereit.
Die Sicherung ist absolut vollkommen, da jeder wichtige Teil des Wagens geschützt wird und auch die Alarmanlage selber vollkommen sicher untergebracht werden kann so dass sie nicht Zerstörungen ausgesetzt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherung gegen Autodiebstalil, bei der die Motorhaube gesperrt, der Zündstromkrei unterbrochen und die Brennstoffzufuhr abgesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegel bzw. Abschlussorgane zur Sicherung der einzelnen Teile zwangläufig durch den Riegel eines normalen Schlosses betätigt werden, derart, dass durch Drehung des Schlüssels direkt der Ab- schluss der zu sichernden Teile erfolgt.