AT126061B - Schalterfernsteuerung mit selbsttätiger Auslösung. - Google Patents

Schalterfernsteuerung mit selbsttätiger Auslösung.

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AT126061B
AT126061B AT126061DA AT126061B AT 126061 B AT126061 B AT 126061B AT 126061D A AT126061D A AT 126061DA AT 126061 B AT126061 B AT 126061B
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Siemens Schuckertwerke Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schalterfernsteuerung   mit selbsttätiger Auslösung. 



   Im Patent Nr. 120133 ist eine Schalterfernsteuerung mit selbsttätiger   Auslosung unter   Schutz gestellt, bei der bei Eintritt der Auslöseurache (Überstrom od. dgl.) im Fernsteuerstromkreis eine Schaltung hervorgebracht wird. die die elektrischen Verhältnisse (Strom,   Spannung od. dgl. ) dieses Kreises verändert. so dass ausser dem Hauptschalter eine selbsttätige   Schaltvorrichtung im Fernsteuerkreis zum Ansprechen gebracht wird, wodurch selbsttätiges Wiedereinschalten des Hauptschalters   (Pumpen)   verhütet wird. Ein wesentlicher Vorteil dieser Anordnung besteht darin. dass zu dem das Wiedereinschalten verhindernden Schalter im Fernsteuerkreis, der z.

   B. an die   Kommandostelle angeordnet werden   kann. kein eigener Betätigungsstromkreis geführt werden   braucht,     sondern der Ausloseimpuls durch   den Fernsteuerstromkreis selbst übertragen wird. 



   Die vorliegende   Erfindung'bezweckt,'diese   Anordnung verschieden empfindlich zu machen, je nachdem, ob es sich um die   Einsehaltperiode   handelt oder um Dauerbetrieb. Nach der Er-   findung   wird dies dadurch erzielt, dass zur   Veränderung   der elektrischen Verhältnisse im   Fernsteuerstromkreis mindestens zwei   in Abhängigkeit von den Veränderungen im Hauptstromkreis (Überstrom od. dgl.) gesteuerte, je bei   verschiedener Hohe des Üherstromes   od. dgl. im Hauptstromkreis zur Wirkung   kommende Schaltorgane vorgesehen sind.

   von denen   die Wirkung des auf niedrigere Überstromstärke ansprechenden Schaltorgans während der   Einschaltperiode   aufgehoben ist, bei Dauerbetrieb dagegen durch jedes der   Schaltorgane   das Auslösen des Hauptschalters und das Ansprechen der selbsttätigen Schaltvorrichtung im Fernsteuersteuerstromkreis bewirkt wird. 



   Um die Wirkung des auf niedrige Überstromstärke ansprechenden Schaltorgans während der Einschaltperiode aufzuheben, kann ein weiteres, zweckmässg vom Kommandoschalter gesteuertes Sehaltorgan vorgesehen sein, das z. B. eine   durch   das erstgenannte Schaltorgan 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Freiauslösuug   ausgebildete Kommandoschalter ; 5 ist ein   vom Hauptstrom durchflossenes Übpr-   stromrelais. Dieses Relais hat zwei feste Kontaktpaare 6 und 7 und bewegliche Kontakt- 
 EMI2.1 
 Auslösespule 2 des Hauptschalters herstellbar. Der Kommandoschalter 4 besitzt noch Hilfs-   kontakte 14, 15,   die im selben Nebenschlusskreis zur Spule 2 liegen wie die Kontakte 7 des Überstromrelais 5. 



   Die Kontakte am Kommandoschalter 4 sind so ausgebildet, dass während des   Einschahens   nur die Hauptkontakte geschlossen werden. die Hilfskontakte 14. 15 werden erst nach vollendetem Einschalten geschlossen. Während des Einschaltens ist also der eine über die   Kon-   takte 7 führende Nebenschluss zur Spule 2 bei 14, 15 geöffnet. 



   Die   Kontaktbrueken J'C und 17   des Schützes 5 sind durch eine Feder gegeneinander 
 EMI2.2 
   brücke 16 unabhängig   von der bereits zum Anligen gekommenen Kontaktbrücke 17 einstellen kann, anderseits liefert sie zugleich bei geschlossener Kontaktbrücke 17 eine Gegenkraft zum magnetischen Zug in der Spule a, die ein   Weiterbewegen   der Kontaktbrücke 16 nur bei   grösseren   Überströmen gestattet. Bei geringern Überströmen werden nur die Kontakte 7 geschlossen. die Kontakte 6 bleiben geöffnet. Nur bei grösseren Überströmen wird die Kratt der Feder zwischen den Kontaktbrücken 16 und 17 überwunden, und es werden auch die Kontakte 6 geschlossen.

   Durch Vorspannung der Feder kann ein entsprechender weiterer Verzug beim Einschalten der   Kontaktbrücke   16   erhalten werden.   



   Solange also beim Einschalten nur ein   verhältnismässig   geringer Überstrom (zulässiger Anlaufstrom) im Hauptstromkreis auftritt, werden nur die Kontakte 7 geschlossen. Da jedoch während des Einschaltens der Nebenschluss über die Kontakte 7 bis 14, 15 unterbrochen ist. ist eine Einwirkung auf den Steuerstromkreis durch das Überstoomrelais 5 aufgehoben. Nur dann wenn während des Einsehaltens sehr hohe, unzulässige Überströme auftreten, also auch die 
 EMI2.3 
 im Fernsteuerstromkreis zugleich ein Uberstrom erzeugt, der den mit Freiauslösung versehenen Schalter 4 öffnet, so dass ein selbsttätiges Wiedereinschalten des Schalters 1 verbindert ist. 



   Ist jedoch der Schalter 4 voll eingeschaltet, also in der Dauerlbetriebsstellung, in der 
 EMI2.4 
 wie der Nebenschluss über die   Kontakte   6 ein Öffnen des Hauptschalters 1 und des Selbstschalters 4. 



   Ein anderes Ausführungsbeipiel der   Ernndung. bei   dem eine   zusätzliche Leitung zum   Selbstschalter im Steuerkreis und gegebenenfalls Hilfskontakte an   diesem entfallen. ist in Fig.   gezeigt. Bei dieser Anordnung wird die Überbrückung der Spule 2 durch die Kontakte 6 und 7 
 EMI2.5 
 ein Widerstand vorgeschaltet sein. Wird der Widerstand 27 also so bemessen, dass bei Schliessen der Kontakte 7 nur ein Überstrom im Fernsteuerkreis auftritt, der unter der Ansprechgrenze des Schalters 4 während der   Einschaltperiode liegt.   so ist auch in diesem Fall 
 EMI2.6 
 geschlossen werden, so werden die Schalter   1 und 4 geöffnet.

   Im Dauerbetrieb, in welchem   die nur während der   Einschaltperiode   wirksame Auslöseverzögerung bzw. -erschwernis im Schalter 4 entfällt, werden sowohl bei Schliessen der Kontakte 6 als auch 7 Haupt-und Fernsteuerstromkreis unterbrochen. 



   Die Auslöseverzögerung bzw.-erschwernis im Selbstschalter im Fernsteuerstromkreis kann vorteilhalt auch temperaturabhängig sein, indem z. B. durch ein   vom   Steuerstrom oder vom Hauptstrom geheiztes Bimetallelement die der   selbsttätigen Auslösung des Sehalters entgegen-   
 EMI2.7 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Schalterfernsleuerung mit selbsttätiger Auslösung nach Patent Nr. 120133, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung der elektrischen Verhältnisse (Strom, Spannung usw.) im Fernsteuerstromkreis bei Eintreten der Auslöseursache (Überstrom od. dgl.) im Hauptstromkreis mindestens zwei je bei verschiedener Höhe des Überstromes od. dgl. im Hauptstromkreis zur Wirkung kommende Schaltorgane vorgesehen sind, wobei die Wirkung des auf niedrigeren Überstrom ansprechenden Schaltorgans während der Einschaltperiode oder gegebenenfalls auch noch im anfänglichen Normalbetrieb aufgehoben ist. bei Dauerbetrieb dagegen durch jedes der Schaltorgane die Auslösung des Hauptsschalters und der selbsttätigen Schaltvorrichtung im Fernsteuerstromkreis bewirkt wird.
    2. Schalterfernsteuerung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkung des auf niedrigeren Überstrom ansprechenden Schaltorgans während der Einschaltperiode durch ein weiteres zweckmässig vom Kommandoschalter betätigtes Schaltorgan aufgehoben wird.
    3. Schalterfernsteuerung nach Anspruch 1 oder 2. bei der die Veränderung der elektrischen Verhältnisse im Fernsteuerkreis durch Herstellung eines Nebenschlusses zu diesem bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem auf niedrigeren Überstrom ansprechenden EMI3.1 Hilfsschalter während der Einschaltperiode geöffnet gehalten wird.
    4. Schalterfernsteuerung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass durch die bei verschiedener Überstromstärke od. dgl. im Hauptstromkreis zur Wirkung kommenden Schalt- EMI3.2
    5. Schalterfernsteuerung nach Anspruch 4 oder einem der vorangehenden, dadurch gekenn- zeichnet, dass der zweckmässig zugleich als Kommandoschalter dienende Selbstschalter im Fernsteuerstromkreis während der Einschaltperiode und während des Dauerbetriebes auf je verschieden grosse Veränderungen im Fernsteuerkreis anspricht.
    6. Schalterfernsteuerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Selbstschalter im Fernsteuerkreis eine temperaturabhängige, zweckmässig ein thermisches Abbild des Motors bildende Auslöseverzögerung bzw.-erschwernis hat. EMI3.3 organe (6, 6, 16 und 7, 7, 1'7) zu einem Schütz mit nach Art von Vor-und Hauptkontakten nacheinander zur Wirkung kommenden Schaltkontakten vereinigt sind.
    8. Schalterfernsteuerung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gegeneinander beweglichen Schaltkontakte des gemeinsamen Schützes durch federnde, vorzugsweise vorgespannte Zwischenglieder aufeinander abgestützt sind. EMI3.4
AT126061D 1928-08-02 1930-07-26 Schalterfernsteuerung mit selbsttätiger Auslösung. AT126061B (de)

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AT126061T 1930-07-26

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