AT125574B - Verfahren zum Ausschalten des Übergangswiderstandes bei Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes von Nichtleitern (Holz, Leder od. dgl.) auf elektrischem Wege. - Google Patents

Verfahren zum Ausschalten des Übergangswiderstandes bei Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes von Nichtleitern (Holz, Leder od. dgl.) auf elektrischem Wege.

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AT125574B
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  Verfahren zum Ausschalten des Übergangswiderstandes bei Bestimmung des Feuchtig-   keitsgehaltes von Nichtleitern (Holz, Leder od. dgl. ) auf elektrischem Wege.   



   Bekanntlich spielt der Übergangswiderstand bei elektrischen Messungen aller Art, insbesondere aber bei derartigen Messungen von Objekten von hohem elektrischem Widerstand und von Nichtleitern beliebigen Materials, eine grosse Rolle. Man hat nun bei derartigen Messungen, insbesondere von Papier- und Stofflagen, schon vorgeschlagen, den Übergangswiderstand dadurch auszuschalten, dass man die zwei Elektroden aus einem elastischen, festen Stoff herstellt und durch Gasüberdruck, vorzugsweise   Luft-oder Dampfüberdruck,   an den zu prüfenden Stoff anpresst. Auch wurde bereits vorgeschlagen,
Elektroden aus Quecksilber zu den gleichen Zwecken zu verwenden. Eine derartige Art des Überzuges hat sich aber nicht bewährt, da ihre viele Nachteile zukommen.

   Es wurde ferner schon vorgeschlagen, einen Metallüberzug auf das Messobjekt im Spritzverfahren aufzubringen, was eine Art direkter Auf- bringung eines metallischen Überzuges auf einen Nichtleiter darstellt. Diese Art, den Übergangswiderstand bei Messungen von Nichtleitern, wie z. B. Isolationsmaterialien od. dgl. auszuschalten, ist für die genaue
Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes gleichfalls nicht geeignet, da das Metall nicht oder nur ungenügend in die obersten Schichten des Messobjektes eindringt und ausserdem keine glatte Aussenfläche ergibt. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zum Ausschalten des Übergangswiderstandes   bei Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes von Nichtleitern (Holz, Leder od. dgl. ) auf elektrischem Wege,   das unter Vermeidung aller Nachteile der bekannten derartigen Verfahren für feste oder schmiegsame Isolationsstoffe, wie Gummoid, Pressspan od. dgl., im wesentlichen darin besteht, dass das der Messung unterworfene Objekt an den für das Anlegen der Elektroden bestimmten Flächen vor der Messung mit einem rasch trocknenden, in die obersten Schichten des Messobjektes eindringenden Lack, vorzugsweise
Galvisanlack, mit einem Zusatz von feinstem Metallpulver, vorzugsweise Kupferpuder, bestrichen wird. 



   Durch das erfindungsgemässe Verfahren wird vor allem das Messergebnis von zwei Hauptfehlerquellen unabhängig gemacht, u.   zw. vorerst   von der Grösse der Belastung der Kontaktplatten und ferner von der   Oberflächenbeschaffenheit   dieser Kontaktplatten. 



   Die exakten Messungen des Feuchtigkeitsgehaltes von Holz haben nämlich bisher den Übelstand aufgewiesen, dass man bei sonst gleichem innerem Widerstand, also bei sonst gleicher Feuchtigkeit und bei verschiedenem Anpressungsdruck, verschiedene Werte des Gesamtwiderstandes, der sich aus innerem Widerstand und Übergangswiderstand zusammensetzt, erhielt. Dasselbe Ergebnis haben Messversuche gezeitigt, bei welchen die Oberflächen, der zur Anlage gebrachten Kontaktelemente verschieden vorbehandelt waren, d. h., bei welchen die Oberflächen der Kontaktelemente verschiedene Gestalt aufwiesen. 



   Durch das neue Verfahren gemäss der Erfindung werden diese Übelstände beseitigt. Dies zeigt am besten ein Diagramm gemäss der Zeichnung, bei welchem auf der Abszissenachse die Kontaktbelastungen in g und auf der Ordinate die gefundenen Widerstandswerte aufgetragen sind. Die Kurve I ist das Ergebnis von Messversuchen nach den bisher bekannten Verfahren, während die Kurve 11 das Ergebnis von Messungen nach dem erfindungsgemässen Verfahren ist. Man sieht daraus, dass der   Übergangs-   widerstand, dessen Grösse von allen möglichen zufälligen und schwer erfassbaren Fehlerquellen abhängig ist, nunmehr ausgeschaltet ist und dass sich das Ergebnis in graphischer Beziehung als Gerade darstellt, so dass es möglich ist, Tabellen aufzustellen, die eine rasche Auswertung der Messergebnisse ermöglichen. 



   Da das Kontaktmittel gemäss dem   erfindungsgemässen   Verfahren im flüssigen Zustand aufgetragen wird, ist dadurch   die Unabhängigkeit   des Messergebnisses von der   Oberflächenbeschaffenheit   der 

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Claims (1)

  1. anzulegenden Elektroden und'des Yersuchsobje1. -tes gewährleistet. Das aufgetragene Kontaktmaterial ist in kurzer Zeit erhärtet, wodurch eine Lageveränderung unmöglich gemacht ist. Das Kontaktmaterial dringt knapp unter die Oberfläche ein, so dass auch die Adhäsionsverhältnisse stets die gleichen bleiben PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Ausschalten des Übergangswiderstandes bei Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes EMI2.1 Messung unterworfene Objekt an den für das Anlegen der Elektroden bestimmten Flächen vor der Messung mit einem rasch trocknenden, in die obersten Schichten des Messobjektes eindringenden Lack, vorzugsweise Galvisanlack, mit einem Zusatz von feinstem Metallpulver, vorzugsweise Kupferpuder, bestrichen wird. EMI2.2
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