DE588499C - Verfahren zur Herstellung von Dauerwaesche - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dauerwaesche

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DE588499C
DE588499C DEW89576D DEW0089576D DE588499C DE 588499 C DE588499 C DE 588499C DE W89576 D DEW89576 D DE W89576D DE W0089576 D DEW0089576 D DE W0089576D DE 588499 C DE588499 C DE 588499C
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Description

Es ist schon vorgeschlagen worden, Dauerwäsche, wie Kragen, Manschetten u. dgl., nach verschiedenen Verfahren herzustellen, z. B. durch wiederholtes Eintauchen der Gegenstände in eine Lacklösung, wodurch es möglich ist, eine dicke Lackschicht auf der Oberfläche der Gegenstände herzustellen, welche den Gegenständen die erforderliche ,Steifheit verleiht. Ein solcher Lacküberzug erhält jedoch leicht Risse und platzt ab, weil die verschiedenen Schichten sich nicht innig mit dem Stoff und miteinander verbinden. Ein" dicker Lacküberzug bewirkt auch, daß die betreffenden Gegenstände nicht das Aussehen von Leinengegenständen haben,^ was jedoch angestrebt wircL. Ferner ergibt das Eintauchen, auch den Übelstand, daß die aufgebrachten Lackschichten unregelmäßig werden, weil beim Trocknen sich wellige, schlecht aussehende Lackränder bilden. Es ist demzufolge versucht worden, nach dem Ein-. tauchen den Überzug durch Nacharbeiten mit dem Pinsel zu verbessern, was jedoch wenig Erfolg hat, weil die. mit dem Pinsel aufgetragenen Lackschichten sich schlecht mit den darunterliegenden Schichten verbinden. Sie werden rissig und unansehnlich, wodurch das Aussehen der Flächen beeinträchtigt wird.
Man hat auch versucht, die in gewöhnlicher Weise mit Stärke gesteiften und gebügelten Gegenstände durch ein- oder mehrmaliges Walzen zwischen mit Lacklösung befeuchteten, gegen das Arbeitsgut gepreßten Walzen mit einer Lackschicht zu versehen. Dabei wird die Lacklösung in die Zwischenräume der Textilfaden eingepreßt und füllt die Zwischenräume aus. Es ist hierbei nicht zu vermeiden, daß die Stärkeschicht, welche vorher die Steifheit des Gegenstandes bewirkt hat, zerdrückt wird. Die versteifende Wirkung muß deshalb nunmehr von dem Lack vermittelt werden. Es zeigt sich nun nach ein- oder zweimaligem Einwalzen, daß keine ""' Lackschicht mehr gebildet wird, weil die Fäden, ,schon mit Lack gesättigt sind und nichts mehr aufsaugen können. Auf der Fläche des Gegenstandes haftet dabei wenig oder gar kein Lack, weil die Walzen die Lacklösung immer abstreichen. Um nun mehr Lack aufzutragen, sind Versuche mit Eintauchen, Bepinseln u.dgl. gemacht worden, aber ohne Erfolg, denn in dieser Weise nachträglich aufgebrachte Lackschichten verbinden sich sehr schlecht mit den eingewalzten Schichten. Es ist auch versucht worden, den Lacküberzug durch Aufspritzen herzustellen. Dabei dringt die Lacklösung jedoch nicht in die Zwischenräume zwischen den Textilfaden und haftet demzufolge nur ungenügend. Um die erforderliche Steifheit zu erzielen, muß viel Lacklösung aufgespritzt werden, wobei sich die vorstehend dargelegten Ubelstände
ergeben. Sodann ist dies Verfahren kostspielig, denn beim Aufspritzen geht viel Lack verloren. -
Die Erfindung betrifft ein die bekannten Übelstände beseitigendes Verfahren zur Herstellung von Dauerwäsche, das die Herstellung von Überzügen in so dünnen Schichten ermöglicht, daß die Leinengegenstände ihr natürliches Aussehen beibehalten und die gewünschten Eigenschaften, wie Biegsamkeit, Wasserdichte und Abwaschbarkeit, erhalten. Das Verfahren gemäß der Erfindung kennzeichnet sich darin, daß auf das Gewebe zwei dünne Lackschichten übereinander in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen in der Weise aufgebracht werden, daß die auf dem Gewebe liegende Lackschicht mittels mit der Lacklösung getränkten Walzen eingewalzt und die folgende Lackschicht im Spritzverfahren aufao getragen wird.
Es wird also der Lacküberzug in der Weise
aufgebracht, daß die in gewöhnlicher Weise mit Stärke gesteiften und gebügelten Leinen-
• ' gegenstände erst zwischen mit einer Lacklösung überzogenen Walzen hindurchgeführt werden und darauf nach dem Trocknen noch eine weitere Lackschicht durch Aufspritzen
,mittels komprimierter Luft o. dgl. aufgebracht wird. Die Walzen sind zweckmäßig mit Leinen oder anderen Geweben bekleidet, welche die Lacklösung aufsaugen und diese an? den betreffenden Gegenstand abgeben und in diesen einpressen. Der Druck der Walzen wird so gewählt, daß sämtliche Leinenfasern vollständig imprägniert werden. Gleichzeitig wird dabei die gebildete Lackschicht so dünn, daß sie kaum sichtbar ist. Die eingewalzte
- --Lacksehicht verbindet sich so innig mit dem Gewebe, daß sie. nicht abgeschürft werden kann, und auf Grund ihrer geringen Dicke ist sie auch ohne Einwirkung auf die natürliche Biegsamkeit des Leinengegenstandes. Nach Trocknung wird eine zweite deckende Lacksehicht durch Spritzverfahren gebildet, wobei ein Luftdruck von 9 bis 10 kg/cm2 geeignet ist, eine genügende Zerstäubung der Lacklösung zu bewirken, damit diese dünn und gleichförmig aufgebracht wird. Die durch Einwalzen gebildete Lacksehicht verbindet sich innig mit der durch Spritzverfahren gebildeten Schicht, so daß auch die letztere Schicht bei Biegung nicht rissig wird " und abplatzt. Nun kommt es beim Spritzverfahren darauf an, wie lange gespritzt wird, und auf die Konzentration der Lacklösung. Man kann dabei Lackschichten beliebiger Dicke und somit mehr oder weniger steife Gegenstände herstellen.
Bei Durchführung des Verfahrens wird zweckmäßig ein möglichst farbloser, lichtechter Celluloselack verwendet, obwohl auch andere Lacke verwendet werden können, vorausgesetzt, daß sie bei Trocknung eine vollständig durchsichtige, farblose und elastische Schicht ergeben. 6S

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Dauerwäsche, wie Kragen, Manschetten u. dgl., mittels einer auf das Gewebe der gesteiften und gebügelten Gegenstände aufzubringenden Lacksehicht, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Gewebe zwei dünne Lackschichten übereinander in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen in der Weise aufgebracht werden, daß die auf dem Gewebe liegende Lacksehicht mittels mit der Lacklösung getränkten Walzen eingewalzt und die folgende Lacksehicht im Spritzverfahren aufgetragen wird.
DEW89576D 1931-09-08 1932-07-31 Verfahren zur Herstellung von Dauerwaesche Expired DE588499C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE388328X 1931-09-08
GB626433A GB396650A (en) 1933-03-01 1933-03-01 Improvements in a method and apparatus for making undercut saw teeth or the like

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE588499C true DE588499C (de) 1933-11-20

Family

ID=31889665

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW89576D Expired DE588499C (de) 1931-09-08 1932-07-31 Verfahren zur Herstellung von Dauerwaesche

Country Status (4)

Country Link
DE (1) DE588499C (de)
FR (1) FR742310A (de)
GB (1) GB388328A (de)
NL (1) NL62355B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745855C (de) * 1936-11-14 1944-05-05 Wilhelm Mueller K G Verfahren zur Herstellung ausgestanzter Papierkragen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745855C (de) * 1936-11-14 1944-05-05 Wilhelm Mueller K G Verfahren zur Herstellung ausgestanzter Papierkragen

Also Published As

Publication number Publication date
FR742310A (de) 1933-03-04
NL62355B (de)
GB388328A (en) 1933-02-23

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