AT125544B - Verfahren zur Übertragung eines Drehmomentes und hydraulische Schaltkupplung zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Übertragung eines Drehmomentes und hydraulische Schaltkupplung zur Ausführung des Verfahrens.

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AT125544B
AT125544B AT125544DA AT125544B AT 125544 B AT125544 B AT 125544B AT 125544D A AT125544D A AT 125544DA AT 125544 B AT125544 B AT 125544B
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Voith J M Fa
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H45/00Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches 
    • F16H45/02Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches  with mechanical clutches for bridging a fluid gearing of the hydrokinetic type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Übertragung eines Drehmomentes und hydraulische Schaltkupplung zur Ausführung des Verfahrens. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt die stossfreie Übertragung grosser   Drehmomente   durch eine hydraulische Schaltkupplung, die im Betriebe ein-und ausrückbar und elastisch ist, und deren Steuerung. 



   Um grosse Drehmomente durch im Betriebe   ein-und ausrückbare Kupplungen   zu übertragen, ist es bekannt, Verbundkupplungen zu benutzen, die aus einer hydraulischen Schlupfkupplung und einer mechanischen Reibungskupplung bestehen, wobei die Schlupfkupplung den anzutreibenden Teil von Null auf eine der Betriebsdrehzahl beliebig nahe Drehzahl beschleunigt, während durch die Reibungkupplung am Ende der Beschleunigung ein starrer Synchronismus hergestellt wird. Diese bekannte sogenannte Verbundkupplung ist starr. 



   Wenn das Drehmoment eine Grösse (bei Pumpspeicheranlagen sind heute bereits 100.000 mkg zu übertragen) annimmt, bei der die Gewichtsvergrösserung der Kupplungshälften eine unzulässige Durchbiegung der beiden Wellenenden zu befürchten ist, kann die Reibungskupplung nicht mehr starr ausgebildet werden. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydraulische Schaltkupplung, die eine hydraulisch betätigte nicht nachgiebige Kupplung mit einer nachgiebigen Kupplung vereinigt, wobei die hydraulisch betätigte nicht nachgiebige Kupplung entweder eine hydraulisch betätigte Reibungskupplung oder die Verbindung einer hydraulischen Schlupf kupplung mit einer hydraulisch betätigten Reibungskupplung sein kann ; ebenso kann die nachgiebige Kupplung z. B. eine Federkupplung sein.

   Das Wesen der Erfindung besteht ferner darin, dass sämtliche Kupplungen-die nicht nachgiebige und die nachgiebige-in einem Gehäuse untergebracht sind, im Gegensatz zu der bisherigen Ausführung, bei der die einzelnen Kupplungen durch Zwischenwellen miteinander verbunden sind, eine Anordnung, die ausser einer räumlichen Vergrösserung in Richtung der   Wellenaehse   den Nachteil hat, dass sie eine erhöhte Durchbiegung und damit eine schwierige Lagerung bedingt. 



   Die Erfindung besteht ferner noch darin, die hydraulische Schaltkupplung vollständig automatisch   ein-und auszurücken. Nach Einleitung   einer einzigen Steuerbewegung wird beim Einrücken der Kupplung die Betriebsflüssigkeit vollkommen selbsttätig zunächst zur hydraulischen Schlupfkupplung und nach Erreichung einer bestimmten Sekundärdrehzahl zur Reibungskupplung geleitet. Wenn die hydraulisch betätigte Reibungskupplung die Übertragung des vollen Drehmomentes übernommen hat, entleert sieh 
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   Betriebsflüssigkeit   abgesperrt. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen die Kupplung im ausgerückten und eingerückten Zustand, die Fig. 3-7 die Ausführung von Einzelteilen und die Fig. 8 das   Steuerschema   der hydraulischen Schaltkupplung. 



   Die Schaltkupplung ist   folgendermassen gestaltet   : Auf der treibenden Welle   1,   die durch eine Stopfbüchse 2 gegen das Kupplungsgehäuse D abgedichtet ist, sitzt der Primärteil 3 der hydraulischen Schlupfkupplung   A.   Mit der treibenden Welle 1 ist ferner eine Reibscheibe 4 der hydraulisch anzupressenden Reibungskupplung B mittels einer beweglichen oder nachgiebigen Kupplung C unverdrehbar aber axialverschiebbar verbunden. Jene zweite primäre Reibseheibe 5 wiederum ist mit der ersten   (4)   

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 ebenfalls unverdrehbar aber axialverschiebbar verbunden, und es werden die beiden Scheiben bei ausgerückter Reibungskupplung durch Federn 6 auseinandergedrückt. 



   Auf der anzutreibenden Welle 7, die zur Aufnahme der beiden Leitungen 8 und 9 für die   Zuführung   der Betriebsflüssigkeit zur hydraulischen Schlupfkupplung   A   und zum Druckraum 10 der hydraulisch 
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 gehäuse D abgedichtet ist, sitzt der   Sekundärteil12   der hydraulischen Schlupfkupplung   A   und die Reibscheibe 13 der hydraulisch betätigten Reibungskupplung B, die zwischen den Reibplatten 5 und 4 sitzt, welche im ausgerückten Zustand am   Primärteil 3 durch   die Konusse 14 und 15 und im   eingerücktem   Zustand am   Sekundärteil. S durch   die Konusse 16 und 17 zentriert sind.

   Die   Anpressplatten 5   und 4 der Reibungskupplung B sind so zusammengeführt, dass zwischen dem drucklosen Raum 18 und dem Druckraum 10 nur ein gedichteter Spalt 19 entsteht, wodurch die   Abdichtung gegenüber   den bisher bekannten Ausführungen mit mehreren Spalten wesentlich vereinfacht wird. 



   Das Leckwasser, das dennoch in den drucklosen Raum 18 übertritt und dort die Wirkung der Anpressung teilweise wieder aufheben würde, wird durch eine allseitig nachgiebige Leitung 20 abgeführt. 



  Diese kann entweder als Schlauch oder als elastisches Rohr 21 nach Fig. 6 oder als   teleskopartiges Mittel-   stück 22 mit zwei Kugelstüeken 23 und 24 nach Fig. 7 ausgebildet sein. 



   Die Nachgiebigkeit der Kupplung C wird durch Federn 25 erreicht. Die einzelnen Federn sind leicht auswechselbar in Federräumen untergebracht, die von Deckeln 26 verschlossen sind, nach deren Entfernung die Federn von aussen gut zugänglich sind. 



   Die Kupplung kann durch folgende Anordnung (Fig. 8) vollkommen automatisch ein-und ausgerückt werden ; zur besseren Übersichtlichkeit ist in der Zeichnung die elastische Kupplung C fortgelassen. 



   Von einer Steuersäule führt eine Steuerleitung 27 über die Verriegelungen 28 und 29, die in Abhängigkeit von der Kupplungsbereitschaft der Arbeitsmaschine stehen, zu einem Servomotor 30, der das Ventil 31 für die Zuleitung 32, 33, 8 der Betriebsflüssigkeit zur   Schlupfkupplung A betätigt.   Der Primärteil 3 sitzt auf der treibenden Welle   1,   der   Sekundärteil 22   auf der getriebenen Welle 7. Der auf der Welle 8 sitzende Fliehkraftschalter 34 ist mit einem Schieber 35 in der Steuerleitung 36 verbunden, die den Servomotor 37 speist, welcher das Ventil 38 für die Zuleitung 39,9, 40 der Betriebsflüssigkeit zum Druckraum 10 der Reibungskupplung B betätigt.

   Die Welle 7 mit den Bohrungen 8 und 9 tritt durch die   Stopfbüchse-H,   die Welle 1 durch die   Stopfbüchse   2 in das Gehäuse D, das zwei Stutzen 41 und 42 zum   Anschluss   an eine Vakuumpumpe und eine Abwasserpumpe besitzt. Die Leitung 43 verbindet das Gehäuse D mit einem Vakuummeter 44, dessen Kolben das Ventil 45 steuert, das die Ölzuführung 46 bzw.-abführung 47 eines Servomotors   48     abschliesst.   Der unter dem Einfluss einer Feder 49 stehende Kolben des Servomotors 48 betätigt ein Ventil 50, das durch eine Druckwasserleitung 51 die 
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 sehlagklappen 54 und 55 ansaugen.

   Zur Schmierung der Reibplatten 4   und a,   die in   ausgerückte   Zustand durch   Federn 6 auseinandergedrückt werden, gegenüber   der zu treibenden   Reibseheibe   13 während des Betriebes der   Sehlupfkupplung   ist eine Ölleitung 56 vorgesehen, die durch einen Schieber 57 gesteuert wird, der vom Servomotor 37 über ein Zeitrelais 58 bedient wird. 



   Der   Flüssigkeitsdruck   bewirkt bei einseitig geschlossenen   Schaufelrädern   einen   Achssehub   auf diese, da innerhalb des Schaufelraums ein höherer Druck herrscht als ausserhalb. Dieser Aehssehub kann in der Wirkung auf das sekundäre Laufrad   63   (s. Fig. 3) gegebenenfalls so gross werden, dass die feste Reibscheibe 13 auf der getriebenen Welle 7 in ihrer Lage verschoben wird und zu Klemmungen mit der losen Reibscheibe 4 im ausgerückten Zustand Anlass gibt, was unbedingt zu vermeiden ist.

   Durch die Verwendung eines in axialer Richtung beiderseitig offenen sekundären Schaufelrades 63, das innerhalb der umfassenden   Wände 59   des Primärteiles 3 läuft, wird jeder Achssehub auf den   Sekundärteil12 ver-   mieden, da die Drücke in Richtung der Achse sich innerhalb des Primärrades 3 aufheben. 



   Das Anzugsmoment der hydraulischen   Sehlupfkupplung.   A lässt sich vorteilhaft dadurch vergrössern, wie Fig. 4 zeigt, dass die Flüssigkeit durch in den Primärteil 3 eingebettete Kanäle die   Flüssigkeit   durch in den Primärteil 3 eingebettete Kanäle 60 möglichst am grössten Durchmesser 61 der Schaufeln   62   dem   Sehaufelraum   zugeführt wird. Es wird damit der durch die Umlaufzahl der Primärwelle 2 gegebene   grösstmöglichste   Fliehkraftdruck erzeugt, der in bekannter Weise das Schaufelrad 63 des   Sekundär-   teiles 12 mit in Drehung versetzt. Je weiter die Mündung 61 von der Achse 64 entfernt liegt, um so grösser kann das zu übertragende Drehmoment sein. 



   Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende : Wenn der Impuls zum Einschalten der Kupplung. 1. 



  B,   C   gegeben wird, öffnet das Steuerwerk die Zuleitung des hydraulischen Teils, und es gelangt Betriebsflüssigkeit in die Beschaufelung der hydraulischen   Schlupfkupplnng A,   in der die Umlaufgeschwindigkeit des Primärteils 3 Flüssigkeitswirbel erzeugt. Der Sekundärteil 12 wird dadurch im Verlauf einiger Sekunden auf eine sehr nahe der Synchrondrehzahl liegende Schlupfdrehzahl gebracht. 



   Gleichzeitig mit der Drehbewegung des Sekundärteiles 12 der hydraulischen   Schlupfkupplung     zu   werden die Reibplatten 4 und 5 der mechanischen Reibungskupplung B zum   Umlaufen     gezwungen.   



  Sobald die gewünschte Asynehrondrehzahl des Sekundärteiles 12 der   Sehlupfkupplung   A erreicht ist, 

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 wird der Druckraum 10 um die beiden Reibplatten 4 und 5 herum mit Flüssigkeit gefüllt. Hier entsteht ein hoher   Fliehkraftdruck,   unter dem die beiden Reibplatten 4 und 5 zusammengepresst und an die Reibscheibe 13 angedrückt werden. 



   Zum Ausrücken ist nur die Absperrung der Flüssigkeitszuleitung erforderlich. Darauf entleert sich der Druckraum 10, weil er sehr schmal ist. Nach genügender Entleerung überwiegt die Rückstellkraft von Federn 6, die im drucklosen Raum 18 untergebracht sind ; der noch vorhandene Fliehkraftdruek und die Reibplatten lösen sieh von der Reibscheibe 1. 3. 



   Die Wirkungsweise der Steuerung, wie sie beispielsweise für eine Pumpspeicheranlage, die aus einer Turbine, einem Motorgenerator und einer   Pumpe   besteht, dargestellt ist, ist folgende : Soll die Kupplung   A, B, C eingerückt   werden, öffnet man das Absperrorgan der Leitung 27. In diese sind zwei" Verriegelungen 28 und 29 eingebaut, die in Abhängigkeit von den Absperrorgane der Pumpe und der Turbine wirken. Die Verriegelung 28 ist geschlossen, so lange der Leitapparat oder das Absperrorgan der Turbine geöffnet sind, wodurch es unmöglich ist, die Kupplung während des Turbinenbetriebes einzurücken, während die Verriegelung 29 geschlossen ist, so lange der Leitapparat oder das Absperrorgan der Pumpe offen steht, wodurch ein Anfahren unter Last unmöglich gemacht ist.

   Beide Verriegelungen bewirken eine   sehr grosse Betriebssicherheit   der   Schaltkupplung,   weil sie ein   Fehlschalten   völlig ausschliessen. 



   Ist die Steuerleitung 27 freigegeben, tritt   Druekwasser   in den Zylinder des Servomotors 30. Der Wasserdruck Überwindet die Kraft einer Feder, die bis dahin das Ventil 31 geschlossen hielt, der Servomotorkolben geht nach rechts und öffnet das Ventil. 31. Dadurch kann Wasser durch das feststehende Rohr   32,   das durch die   Stopfbüchse. 33 gegen   die   umlaufende   Zuleitung 8 abgedichtet ist, angesaugt werden und gelangt in den Primärteil 3 und den   Sekundärteil 12   der hydraulischen Sehlupfkupplung   A.   



  Der   Sekundärteil1     12   läuft unter dem Einfluss der sich bildenden Flüssigkeitswirbel an. Nachdem eine 
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 den Schieber 35, dessen Steuerstift bereits beim Anlaufen langsam angehoben wurde und einen gewissen toten Weg zurückgelegt hat. Durch Öffnung des   Schiebers.   35   gelangt Drnekwasser durch   die Leitung 36 in den Servomotor 37, dessen Kolben nach links geht, sobald der Wasserdruck grösser ist als die Kraft der Feder, die den Kolben in seiner Lage hielt und dadurch das Ventil 38 öffnet. Jetzt kann durch die feststehende Leitung 39. die gegen die   umlaufende   Leitung 9 durch eine Stopfbüchse 40 abgedichtet ist, Wasser angsaugt werden, das in den Druckraum 10 der hydraulisch betätigten Reibungskupplung B gelangt.

   Die Zuleitung 8 zur hydraulischen Schlupfkupplung   A   und 9 zur Reibungskupplung B liegen im Innern der Welle 7 des Sekundärteiles 12, die durch eine   Stopfbüchse   11 in das Gehäuse D der Schaltkupplung tritt. Die Welle des Primärteils 1 ist durch die Stopfbüchse 2 gegen das Gehäuse D gedichtet. 



  Das Gehäuse hat in 41 einen Anschluss zu einer   Vakuumpumpe,   in 42 einen solchen zu einer Abwasserpumpe. Durch das Vakuum im Gehäuse D wird das vorhin erwähnte Ansaugen des Wassers zur Betätigung der hydraulischen Sehlupfkupplung A in der Leitung 32 und der   hydraulisch betätigten   Reibungskupplung B in der Leitung 39 erreicht. Sollte das Vakuum einmal aus irgendeinem Grund ausbleiben, wird durch den Luftdruck in der Leitung 43, die mit dem Gehäuse D in Verbindung steht, der Kolben eines Vakuummeters 44, der bei Vakuum im Gehäuse D durch eine Feder und den   Atmosphärendruck   im Gleichgewicht gehalten war. nach abwärts bewegt. Dadurch wird das Ventil 45 so gesteuert, dass es die   Druckölzufuhrung     46   eines Servomotors 48 abschliesst und seine Ablaufleitung 47 öffnet.

   Der Servo-   motorkolben,   der bei geschlossener Ablaufleitung 47 unter dem Druck des Öls das Ventil 50 geschlossen hält, geht bei geöffneter Ablaufleitung   47   unter dem Einfluss einer Feder 49 nach rechts und öffnet dadurch das Ventil   50   einer Druckwasserleitung 51. Das Druckwasser wird durch die Leitung 51 zu zwei Saug- 
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 ansaugen. Zwei   RÜckschlagklappen 64 und   55 sorgen für   Abschluss,   falls das durch die   Saugstrahlpumpen   erzeugte Vakuum ausbleibt. 



   In dem   Druckraum   10 presst der Fliehkraftdruek der Flüssigkeit die Reibplatten 4 und 5 gegen die Reibscheibe   1. 3.   Sobald das Drehmoment durch die Reibungskupplung B voll übertragen wird, kann das Absperrorgan der Pumpe geöffnet werden. Ist die volle Öffnung der Pumpe erreicht, schliesst das Ventil 29 die Leitung 27 ab. Der Servomotor 30 erhält dadurch kein   Drucköl   mehr, sein Kolben geht unter dem Einfluss einer Feder nach links, das Ventil 31 lässt kein Wasser mehr in die hydraulische   Sehlupf-   kupplung A, die sich durch das Vakuum in dem Gehäuse D entleert. 



   Mit dem Servormotor 37, der den Zulauf zur hydraulischen Reibungskupplung B steuert, ist ein Zeitrelais 58 verbunden, das durch einen Schieber 57 die Schmierölleitung 56, die zu den Reibplatten 4, 5 und   und 13   der   Reibungskupplung B fuhrt,   im Augenblick des Einschalten oder Ausschaltens der Reibungskupplung öffnet und dann wieder   schliesst.   



   Soll die Kupplung ausgerückt werden, ist nur die Druckwasserleitung 27 abzusperren, dann wird der Zylinder des Servomotors 37 drucklos. Seinen Kolben bewegt eine Feder nach rechts und das Ventil 38 sperrt den Wasserzulauf zur Reibungskupplung B. Der Druckraum 10 entleert sich unter dem Einfluss des Vakuums im Gehäuse D rasch und die Reibplatten 4 und 5 werden von der Reibscheibe 13 durch Federn 6 abgehoben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Übertragung eines Drehmomentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung durch eine a. n sich bekannte hydraulisch betätigte, nicht nachgiebige Kupplung und eine an sieh bekannte nachgiebige Kupplung geschieht.
    2. Kupplung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer hydraulisch betätigten Reibungskupplung (B) und einer nachgiebigen Kupplung (C) besteht.
    3. Kupplung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer hydraulischen Schlupfkupplung (A) als Asynehronlupplung, einer hydraulisch betätigten Reibungskupplung (B) als Synehronkupplung und einer nachgiebigen Kupplung (C) besteht.
    4. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Kupplungen (B und C) in einem Gehäuse (D) zu einer Einheit zusammengebaut sind.
    5. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Kupplungen (A, Bund C) in einem Gehäuse (D) zu einer Einheit zusammengebaut sind.
    6. Kupplung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die nachgiebige Kupp- EMI4.1 7. Kupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkupplung aus einer Mehrzahl von leicht auswechselbaren Federn (25) besteht, die von einzelnen Deckeln (26) verschlossen und daher von aussen gut zugänglich sind.
    8. Kupplung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Reibungs- EMI4.2 gerückten Zustand am Sekundärteil (12) zentriert sind.
    9. Kupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierung in Komussen (14, 15, 16, 17) erfolgt.
    10. Kupplung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass immer zwei oder je zwei Anpressplatten (4 und 5) der Reibungskupplung (B) so zusammengeführt sind, dass gegen den Druekraum (10) nur ein oder je ein Dichtungsspalt (19) entsteht.
    11. Kupplung nach den Ansprüchen 2 bis 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die Abdichtung zwischen den Anpressplatten (4 und der Reibungskupplung (B) durchtretende Leckwasser aus dem drucklosen Zwischenraum (18) durch eine allseitig nachgiebige Leitung (20) ableführt wird. EMI4.3 giebige Ableitung (20) des Leckwassers durch einen Schlauch oder ein elastisches Rohr (21) oder durch zwei Kugelstüeke (23 und 24) mit einem teleskopartigen Mittelstücke (22) geschieht.
    13. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Schaufelräder (62 und 63) des Primär- oder Sekundärteiles (3) bzw. 12 der hydraulischen Schlupfkupplung (A) in axialer Richtung Entlastungsöffnungen besitzen.
    14. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufelräder (62 oder 63) EMI4.4 15. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit im Primärteil (3) der hydraulischen Schlupfkupplung (A) durch einen oder mehrere am oder nahe dem grössten Durch- messer der Sehaufelung (61) mündende Kanäle (60) oder Ringräume zugeführt wird.
    16. Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen nach Anspruch 3, die aus einer hydraulischen Sehlupfkupplung (A) und einer hydraulisch betätigten Reibungskupplung (B) bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einleitung einer einzigen Steuerbewegung zum Einrücken der Kupplung die Betriebsflüssigkeit zunächst zur hydraulischen Schlupfkupplung (A), nach Erreichung einer bestimmten Sekundärdrehzahl zur Reibungskupplung (B) freigegeben wird und dass zum Ausrücken der Kupplung die Betriebsflüssigkeit abgesperrt wird.
    17. Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einrücken der Kupplung die Betriebsflüssigkeit durch das Vakuum im Gehäuse (D) eingesaugt wird.
    18. Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass bei Störung des Vakuums eine Hilfspumpe selbsttätig anspringt, die die zum Einrücken der Kupplung notwendige Betriebsflüssigkeit fördert.
    19. Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen nach Anspruch 16, dadurch gekenn- zeichnet, dass nach Erreichung einer bestimmten Drehzahl des Sekundärtelles (12) der Schlupfkupplung (A) das Einrücken des Reibungsteiles (B) der Schaltkupplung durch einen Drehzahlselhalter (-) ausgelöst wird.
    20. Verfahren zur Steuerung hydraulischer Sehaltkupplungen nach den Ansprüchen 16 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan am Drehzahlsehalter (34) toten Weg hat. EMI4.5 zeichnet, dass die hydraulische Schlupfkupplung (04) nach Eintritt des Schlosses der hydraulisch betätigten Reibungskupplung (B) entleert wird. <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 zeichnet, dass sowohl beim Einschalten wie beim Ausschalten der Reibungskupplung (B) die Reibplatten- schmierung (56) geöffnet und dann durch einen Zeitschalter (58) wieder geschlossen wird.
    23. Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass bei Pumpenspeichersätzen die Steuerleitung K) verriegelt ist, so lange der Leitapparat oder das Absperrorgan der Turbine geöffnet sind.
    24. Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass bei Pumpspeichersätzen die Steuerleitung (27) zur hydraulisch betätigten Reibung", s kupplung (B) verriegelt ist, so lange das Absperrorgan der Pumpe geschlossen ist.
    25. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen nach Anspruch 16, die aus einer hydraulischen Schlupfkuppplung (A) und einer hydraulisch betätigten Reibungskupplung (B) bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Steuerleitung Steuerorsane (Schieber, Ventile od. dgl.) vorgesehen sind, die nach Einleitung einer einzigen Steuerbewegung zum Einrüeken der Kupplung die Betriebsflüssigkeit zunächst zur hydraulischen Schlupfkupplung (A), nach Erreichung einer bestimmten Drehzahl des Sekundärteiles (12) der Schlupfkuppluns (A) die Betriebsflüssigkeit zur Reibungskupplung (B) freigegeben und zum Ausrücken der Kupplung die Be- triebsflüssigkeit absperren.
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