<Desc/Clms Page number 1>
Wagenkasten mit hölzernem Gerippe, insbesondere fur Kraftfahrzeuge.
Es ist bekannt, Wagenkasten, insbesondere Wagenkasten für Kraftfahrzeuge in der Weise herzustellen, dass zunächst ein hölzernes Gerippe zusammengebaut wird, welches der äusseren Form des
EMI1.1
werden. Bei den bekannten Ausführungen werden die Verkleidungsblechstreifen und die Rahmenteile so gestaltet, dass sie genau ineinanderpassen ; diese Passarbeit ist naturgemäss zeitraubend und kostspielig.
Die Genauigkeit der Abmessungen der Türöffnungen hängt bei den bekannten Ausführungen weitgehend von den den Zusammenbau ausführenden Personen ab ; trotz sorgfältiger Arbeit ist es bei den bekannten Ausführungen nicht immer ohne Nacharbeit möglich, ein genaues Passen zwischen Tür und Türrahmen zu erreichen. Die gleichen Schwierigkeiten entstehen natürlich auch bei herausklappbaren Fenstern und Windscheiben.
Es ist ferner bekannt, die äussere Einfassung eines nach aussen nicht aufklappbaren Fensters aus einem zusammenhängenden Blechpressteil zu bilden ; bei einem derartigen, nur als Einfassung dienenden Rahmen kommt es naturgemäss auf die genauen Abmessungen nicht an.
EMI1.2
der Türrahmen genommen zu werden braucht und bei welchem durch blosses Pressen die Türrahmen ganz genau die gewünschten Abmessungen erhalten, bei denen die Genauigkeit der Abmessungen also nicht von der beim Zusammenbau aufgewendeten Sorgfalt abhängt.
Die Erfindung besteht darin, dass an einem einen Teil des hölzernen Gerippes bildenden Rahmen
EMI1.3
gemäss der Erfindung in einem aus einem Stück bestehenden Verkleidungsteil ausgebildet sein, und ferner können zur Bildung der Rahmen die aus Blech bestehenden äusseren Verkleidungen um die Türöffnungen. herum mit nach der Wagenmitte gerichteten, die volle Tiefe der Seitenwandungen des Wagenkastens aufweisenden Flanschen versehen sein. Schliesslich besteht die Erfindung darin, dass die äusseren Ränder
EMI1.4
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt in Ansicht den zwischen vorderstem und hinterstem Türpfosten gelegenen Teil der Seitenwand eines Wagenkastens für Kraftfahrzeuge. Die Fig. 2-4 zeigen Schnitte längs der mit entsprechenden Ziffern bezeichneten Schnittlinien der Fig. 1.
EMI1.5
Zwischen den Wandungen 4 und 6 ist ein Falz zur Aufnahme des Randflansehes der Tür vorgesehen.
Vom inneren Rande der Wandung 6 ist ein als Anschlag für die Tür dienender Flansch 7 abgebogen.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Die Anschlagflächen dieses Pfostens sind in üblicher Weise mit Absätzen versehen. Der hintere Pfostenteil 12 ist entsprechend dem vorderen Pfostenteil gestaltet, nur dass er als Ganzes betrachtet winkelförmige Gestalt aufweist, da keine der Türöffnung abgewendete, nach dem Wageninnern zu gerichtete Wandung vorhanden ist. Die Aussenseite des Pfostenteiles 12 wird durch den vorderen Rand der seitlichen Rücksitzverkleidung 13 überdeckt. Damit die Verbindungsstelle zwischen dem Pfostenteil 12 und der Verkleidung 13 bei. geschlossener Tür nicht sichtbar ist, ist die Verbindungsstelle in den zur Aufnahme des Randflansches der Tür dienenden Falz 14 verlegt.
Die obere Rahmenleiste 16 und die untere Rahmenleiste 19 bestehen aus nach dem Wageninnern zu offenen Rinnen und sind im wesentlichen ebenso gestaltet wie der vordere Türpfosten. Beide Leisten weisen Falze 15 bzw. 20 zur Aufnahme der Randflanschen der Tür auf. Die obenliegende Wandung 22 der unteren Rahmenleiste ist entsprechend der Türform geneigt. Die der Türöffnung abgewendeten Wandungen bzw. 21 der oberen und unteren Rahmenleiste sind vorzugsweise senkrecht nach innen gerichtet und dienen vorzugsweise zur Verbindung der Verkleidung mit dem hölzernen Gerippe. Die
EMI2.2
des Daches gebildet wird.
Der hölzerne Rahmen, der durch den Pressteil Überdeckt wird, besteht aus dem unteren Längsträger 2 : 3, den Pfosten 24 und dem oberen Träger 18. Die hölzernen Rahmenteile, insbesondere der untere
EMI2.3
wandung gekrümmt ist. Sollen jedoch die Teile des hölzernen Rahmens im wesentlichen die gleiche Tiefe
EMI2.4
.. 1 {ahmen, auf dem die Verkleidung befestigt wird, braucht nur ungefähr den Abmessungen der TÜr- bzw.
Fensterrahmen zu entsprechen. Es können also auch billige, nicht genau bearbeitete Holzleisten ver- wendet und die Verbindung zwischen den einzelnen Rahmenleisten kann in beliebiger Weise hergestellt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI2.5
an einem einen Teil des hölzernen Gerippes bildenden Rahmen befestigte, aus einem Stuck bestehende, Rahmen und Pfosten für Türen und Fenster bildende Seitenverkleidungen (1), bei denen die Ausmasse der Öffnungen für die Türen und Fenster unabhängig vom Holzgerippe sind.