AT124491B - Einrichtung an Sämaschinen zur Einregelung der Saatstellen in fortlaufende Querreihen. - Google Patents

Einrichtung an Sämaschinen zur Einregelung der Saatstellen in fortlaufende Querreihen.

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AT124491B
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Austria
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Oskar Dr Czeczowiczka
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Oskar Dr Czeczowiczka
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Das Patent Nr. 120641 betrifft eine Einrichtung an Sämaschinen zur Einregelung der bei einer unterbrochenen Säart sieh bildenden Saatstellen, die entweder Dibbel oder in Zwischenräumen aufeinander folgende Drillsaaten bilden können, in fortlaufende Querreihen, so dass die von Maschinenbreite zu Maschinenbreite aneinander schliessenden Querreihen möglichst ungebrochene Linien bilden, um nicht nur ein maschinelles Längsdurchhacken, sondern auch   Querdurehhacken   im Feld zu ermöglichen. 



   Die Erfindung gemäss dem Stammpatent ermöglicht diese Einregelung während der Fahrt, indem durch in Schraubenlinien zu einer Drehachse angeordnete Anschläge bei einer relativen axialen Verstellung bzw. Einstellung zwischen ihnen und den von ihnen betätigten Knaggen die Säklappen früher oder später geöffnet werden. 



   Um zur Einregelung der Saatstellen in fortlaufende Querreihen mehr Zeit zu gewinnen und dadurch die Einregelung leichter und genauer zu ermöglichen, werden der Erfindung gemäss gleichzeitig für zwei Saatquerreihen Bodenmarken gelegt, von denen die einen (die eigentlichen Marken) in der Querreihe der gleichzeitig zu legenden Saat liegen und die zweiten (sogenannte Vormarken) vor dieser Querreihe liegen und einer erst nachfolgend zu legenden Saatquerreihe angehören. 



   Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 ein Beispiel dieser Art Markenlegung in der Draufsicht und in Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der hiezu dienenden   Einrichtung an einer Dibbelmasehine   im Längsschnitt quer zur Radachse. 



   In Fig. 1 ist folgendes zu beachten : Beim Befahren der Maschinenbreite Il in der angegebenen Pfeilrichtung werden gleichzeitig gelegt : die Drillsaaten der Saatquerreihe a', die zur Saatquerreihe   (i'   gehörende Bodenmarke e' (z. B. auf beiden Seiten der Maschine) und die Bodenmarke h' (Vormarke, gleichfalls auf beiden Seiten der Maschine) der nächstfolgend zu legenden Saatquerreihe b'. Bei der nächsten Legung werden gleichzeitig gelegt : die   Drillsaaten   der Saatquerreihe   b',   die zu dieser Saat- 
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 treffenden Bodenmarke (oder Bodenmarken) der vorherigen   Maschinenbreite 7,   wie aus den Vormarken   i'   der Masehinenbreite 11 ersichtlich ist, die mit den   Marken i der Masehinenbreite I   in einer Querrichtung liegen sollen.

   Dieses Einvisieren findet statt, bevor noch die betreffende Saatquerreihe gelegt ist, und der Bedienungsmann hat daher, wenn i'nicht genau in der Querrichtung von i liegt, noch genug Zeit, die Einregelung zu bewirken, so   dass,   wenn nun nachfolgend in die Querreihe t'gleichzeitig die Saat und die eigentliche Bodenmarke gelegt werden, diese infolge der Einregelung schon in der richtigen Fortsetzung der betreffenden Querreihe der Maschinenbreite I gelangen. 



   Es ist ferner zum Zwecke der leichten unterscheidung der eigentlichen Marken und Vormarken vorteilhaft, sie in der Fahrtrichtung der Maschine   seitlieh   gegeneinander versetzt zu legen, so dass sie auch bei richtiger Lage nicht zusammenfallen, wie aus den Marken f' und h' der Saatquerreihe b' ersichtlich ist. In dieser Darstellung ist die eigentliche   Marke/'seitlieh   gegen das Rad bzw. die   Radspur   g hin gelegt, so dass sieh die   Marken 1', 71'im   besten Fall ein Stück seitlich übergreifen. 

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   Zur Legung der eigentlichen Marken gemäss dem Stammpatent dient z. B. die in Fig. 2 dargestellte Maschine, die gemäss vorliegender Erfindung zur Legung der zweierlei Marken eingerichtet ist. 



   Die bisherigen   Merkmale dieser Maschine   sind die zentral angeordneten abgestuften   Leisten 12),   deren sie tragende Scheiben 11 z. B. auf der Welle 30'des Saatkastens 30 gelagert sind. und ferner die von diesen Leisten betätigte Zentralknagge   31,   die zur   früheren   oder späteren Öffnung der Säklappen 5 auf der sie tragenden Achse 32 längs den Leisten 12 mittels eines um.   3-3 verschwenkbaren Handhebels   34 verstellbar ist. Die dieser Zentralknagge mitgeteilte Verschwenkung nach abwärts wird mittels Hebelarmes 37, Stange   38,   Hebelarmes 39 der Welle 40 und je eines   Anschlagarmes   41 auf dieser Welle für jede Knagge 13 am   Gestänge     14   jeder Dibbelklappe 5 auf letztere übertragen.

   Jede Klappe schliesst eine zum Saatkasten 30 führende Saatleitung 4 durch die Wirkung der Sehliessfeder   2. 3.   



   Eine dieser Klappen 5 (z. B. die in der Zeichnung dargestellte) oder ein anderes Organ kann den synchron betätigten Verschluss für das Iarkiermaterial bilden, dessen Leitung   4   zu dem   das Markier-     material (Kalkstaub, Kallmilch od. dgl. ) enthaltenden Behälter führt.   
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 ist, z. B. eine zweite Leitung    mit Klappe   benutzt. Diese Einrichtung ist an der Maschine vor der eingentlichen Markenlegevorrichtung (4, 5) angeordnet, u. zw. in einer Entfernung   11.   die der Entfernung der zu legenden Querreihen in der Fahrtrichtung der Maschine entspricht. 



   Die Leitung   4'ist   zur Legung der Bodenmarken in Querstrich unten mit einer flachen   Ausfluss-   öffnung 42 versehen und oben mit dem Behälter verbunden, der das Markiermaterial aufnimmt. Um die Entfernung   cl   entsprechend der veränderlichen Entfernung der Saatquerreihen   ändern   zu können. können die eine oder die andere oder beide Iarkenlegevorrichtungen 4', 5'bzw. 4, 5 in der Fahrtrichtung der Maschine verstellbar angeordnet sein. wie dies z. B. bei 4. 3 für die Vorrichtung   4'. 5'angegeben   ist. Ein oder beide   Markenlegevorrichtungen   können auch quer zur Fahrtrichtung verstellbar sein. Die 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an   Sämaschinen   zur Einregelung der SaatsteIlen in fortlaufende Querreihen während der Fahrt, insbesondere für   Dibbelmaschinen, nach Patent Nr. 120641, gekennzeichnet durch   Mittel zum gleichzeitigen Legen von Bodenmarken für die betreffende Saatquerreihe und von Vormarken für eine nachfolgend zu legende Saatquerreihe.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder beide der zum gleichzeitigen Legen der Bodenmarken dienenden Mittel in der Fahrtrichtung der Sämaschine verstellbar sind. um die Längsentfernung der zu legenden Bodenmarken der veränderlichen Entfernung der Saatquer- reihen anzupassen.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder beide Bodenmarken- Legvorrichtungen in der Querriehtung der Sämaschine verstellbar sind.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, 1 dadurch gekennzeichnet. dass das Verschlussorgan, z. B.
    Klappen (5, 5'), für beide Markenlegvorriehtungen von einem gemeinsamen Gestänge (14) betätigt wird.
AT124491D 1928-11-16 1929-10-30 Einrichtung an Sämaschinen zur Einregelung der Saatstellen in fortlaufende Querreihen. AT124491B (de)

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AT120641X 1928-11-16
AT124491T 1929-10-30

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AT124491B true AT124491B (de) 1931-09-10

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ID=29402531

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AT124491D AT124491B (de) 1928-11-16 1929-10-30 Einrichtung an Sämaschinen zur Einregelung der Saatstellen in fortlaufende Querreihen.

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AT (1) AT124491B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962555C (de) * 1954-05-27 1957-04-25 Jakob Wacker Verfahren zum Dibbeln im Viereck-, insbesondere im Quadratverband, und Vorrichtung zur Ausfuehrung dieses Verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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