AT124467B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Relaiswählern. - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Relaiswählern.Info
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Description
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Die Benutzung des Wählerbetriebes in Fernsprechanlagen ist in erster Linie davon abhängig, dass die durch die Wähler auszufuhrenden Wahlvorgänge in einer möglichst kurzen Zeit durchgeführt werden
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die Wirtschaftlichkeit der Fernsprechanlagen einen ungünstigen Einfluss haben.
Die erstgenannte Forderung der schnellen Ausführung der einzelnen Wahlvorgänge lässt sich mit grösster Betriebssicherheit bei Anwendung von nur aus Relais bestehenden Wählern erfüllen. Bei den
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Ansehaffungskosten wesentlich höhere sind als wenn Wähler benutzt werden, bei welchen Schaltarme iiber Kontaktbänke bewegt werden.
Die Erfindung bezweckt nun, Relaiswähler zu sehaffen, welche die Wirtschaftlichkeit der Anlage nicht ungünstig beeinflussen, dabei aber die bei Verbindungsherstellung auszuführenden Wahlvorgänge in einer möglichst kurzen Zeit durchführen. So sollen nicht erst unnötigerweise Einrichtungen, z. B. Ver- bindungsleitungen, an die anrufende Leitung angeschaltet werden, die nach Bestimmung der Verkehrsriehtung etwa wieder abgeschaltet werden müssen, um durch andere ersetzt zu werden, da derartige
Vorgänge den Wahlvorgang verzögern und auch unnötigerweise Einrichtungen dem Verkehr entziehen.
Erreicht wird dieses dadurch, dass Schaltmittel vorgesehen sind, welche die Verbindung einer anrufenden Leitung mit einer der diese kreuzenden abgehenden Verbindungsleitungen erst nach Bestimmung der Verkehrsrichtung durch eine Schaltmassnahme der anrufenden Stelle herbeiführen.
Bei Relaiswählern mit Gruppen abgehender Leitungen verschiedener Verkehrsrichtung ist eines der schwierigsten Probleme die Art der Kupplung einer ankommenden Leitung mit einer in der gewiinsehten Verkehrsrichtung abgehenden Leitung. Dies erfolgt erfindungsgemäss dadurch, dass durch die an der anrufenden Anschlussstelle entsprechend der gewünschten Verkehrsrichtung vorgenommene Schaltmassnahme Schaltmittel wirksam werden, welche durch Beeinflussung der Kupplungseinrichtungen an der Kreuzungsstelle der anrufenden Leitung mit einer bereitgestellten, in der gewünschten Verkehrsrichtung abgehenden Leitung die Anschaltung der anrufenden Leitung an diese abgehende Leitung herbeiführen.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, auf welche diese jedoch nicht beschränkt ist.
Auf der Fig. l sind mit Tn1 und Tn2 zwei Teilnehmerstellen bezeichnet, deren Verbindungleitungen die Bezeichnungen TL1 und TI, tragen. Mit HL7 und HL2 sind zwei gleichwertige Verbindungsleitungen bezeichnet, die, in der Annahme, dass über diese der Hausverkehr verläuft, mit Hausleitungen bezeichnet werden. Mit AM und AL2 sind ebenfalls zwei gleichwertige Verbindungsleitungen bezeichnet, von denen angenommen wird, dass sie dem Amtsverkehr dienen und deshalb mit Amtsleitungen bezeichnet werden. Angenommen, die auf der Abbildung dargestellte Anordnung befindet sieh in der Ruhelage, so erfolgt bei Abheben des Hörers an der Teilnehmerstelle TKJ'kein weiterer Schaltvorgang.
Zwecks Einleitung einer Hausverbindung betätigt der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle Tnl nach Abheben seines Hörers die Taste FT. Hiedurch kommt folgender Stromkreis zustande : Erde,
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von der Erregung des Relais F3 auftreten können, indem beispielsweise der Kontakt 62a. 3 noch nicht geschlossen ist, bevor der Kontakt 45al'geöffnet wurde, kann man zweckmässig den Kontakt 45ar so justieren, dass er etwas verzögert öffnet bzw. kann man auch den Kontakt 62a3 so ausbilden, dass er sehr schnell geschlossen wird. Das hier Gesagte gilt selbstversändlich auch für die äquivalenten Kontakte der Einrichtungen an den Leitungen HLI, IIL-) und IL ?,.
Wird das Relais A.'3, wie bereits beschrieben, erregt, so wird das Relais V3 iller Kontakt eingeschaltet, wodurch dann der Kontakt 58v umgelegt wird, so dass ein anderer in deser Zeit einlaufender Anruf zu der nächsten freien Amtsleitung verläuft. Der Teilnehmer ist jetzt in der Lage, in irgendeiner
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tungen sind nicht dargestellt, da sie zur Erläuterung der Erfindung nicht erforderlich sind.
Hat der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle Tnl sein Gespräch beendet, so legt er seinen Hörer auf, wodurch die Relais A3 und BJ zum Abfall gelangen. In Abhängigkeit von dem Relais A3 wurde das Relais F3 und das Relais T. 3 erregt gehalten. Diese beiden Relais fallen jetzt ab, worauf auch bei Abfall des Relais F3 das Relais Trl an der Teilnehmerstelle zum Abfall gelangt. Das Relais Tr. ? legt seine Kontakte in die Ruhelage zurück, worauf, wenn auch das Relais Vs abgefallen ist, die in Benutzung gewesenen Einrichtungen sämtlich in die Ruhelage zurückgekehrt sind.
Auf der Fig. 2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es sind ebenfalls wieder von ankommenden Leitungen erreichbare, abgehende Leitungen verschiedener Verkehrsrichtungen angenommen. So stellen die Leitungen HL1 und HL2 zwei Leitungen einer Verkehrsriehtung und die Leitung AH eine solehe einer anderen Verkehrsriehtung dar. In der Annahme, dass die Leitungen BU undlIL2 dem Hausverkehr dienen, werden diese im Verlauf der Besehreibung mit Hausleitungen bezeichnet.
Die Leitung AH, die für den Amtsverkehr dienend angenommen ist, wird mit Amtsleitung bezeichnet.
Das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 weicht hauptsächlich von dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 darin ab, dass zur Abschaltung des Anrufanreizes nicht ein Trennrelais benutzt wird, sondern dass Kontakte der Kupplungsglieder der einzelnen Verbindungswege, die von der Teilnehmerstelle, der das Anrufrelais zugeordnet ist, erreicht werden können, das Anrufrelais abschalten. Angenommen, der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle Tn 2 wünsche eine Verbindung mit einer der Hausleitungen herzustellen, so betätigt er nach Abheben des Hörers die Haustaste HT2.
Hiedurch wird das Anrufrelais R2 der Teilnehmerstelle Tn2 und das die gewünschte Verkehrsriehtung kennzeichnende Relais HR in folgendem Stromkreis erregt : Erde, Batterie, Wicklung des Relais R2, Kontakte 3016, 29t5, 25t4 der Kupplungsglieder der über diese Teilnehmerleitung erreichbaren Verbindungswege verschiedener Verkehrsrichtungen, Leitung Le2, Taste HT2, Relais HR, Kontakt 42ar, Erde. Durch Erregung des Relais HR werden die
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44r2 und 45r2. Hiedurch wird die anrufende Leitung TL2 an allen abgehenden Leitungen, sowohl der Haus-als auch der Amtsleitungen, als anrufende gekennzeichnet. Da das Relais HR erregt worden ist
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Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 6>12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Sperreinrichtunel1 (1 rl) die gleichzeitige Anschaltung mehrerer anrufender Leitungen an die Hilfsleitungen (Li) verhindern.13. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Anrufrelais (R1) einer ankommenden Leitung bei Wirksamwerden die Hilfsleitungen (lii) gegen Belegung durch andere anrufende Leitungen sperrt.14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtungen (lrl) bei Durchschaltung der anrufenden ankommenden Leitung auf eine abgehende Leitung ausser Wirkung gesetzt wird (durch Relais K) (Fig. 3).15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anrufeinriehtung (7 einer ankommenden Leitung (TL1) über eine besondere Hilfsader (LeI) gesteuert wird, um die Zahl der zur Aufhebung des Anrufreizes nach Durchsehaltung der ankommenden Leitung auf eine abgehende Leitung notwendigen Schaltglieder (z. B. Trennkontakte) in der Vermittlungsstelle weitgehendst zu be- schränken (Fig. 1, 2).16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsrelais an den Kreuzungsstellen der ankommenden Leitungen mit den abgehenden Leitungen die Anrufeinrich- tung ausser Wirkung setzen (Fig. 2).17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein besonderes Trennrelais (Trl) vorgesehen ist, welches von den Kupplungsrelais (T-if, T2 usw.) an den Kreuzungsstellen der ankommenden Leitungen mit den abgehenden Leitungen beherrscht wird (Fig. 1).18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der Anschaltung der Schaltmittel zur Kennzeichnung der Verkehrsriehtung an die anrufende ankommende Leitung der Erregerstromkreis für die Kupplungsrelais an den Kreuzungsstellen der anrufenden ankommenden Leitung mit den abgehenden Leitungen vorbereitet wird (Fig. 3).19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Schal- EMI6.1 Aussendung einer verschiedenen Zahl von Nummemstromstossen wahlweise zur Wirkung gebracht werden (Fig. 3).20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, für Fernsprechanlagen mit Teilnehmern verschiedener Verkehrsberee. htigung, dadurch gekennzeichnet, dass den ankommenden Leitungen beschränkter Ver- kehrsbereehtigung Kupplungsglieder nur an den Kreuzungsstellen zugeordnet sind, über welche die Herstellung zugelassener Verbindungen möglich ist (Fig. 3).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE124467X | 1929-11-16 |
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| AT124467B true AT124467B (de) | 1931-09-10 |
Family
ID=5658251
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|---|---|---|---|
| AT124467D AT124467B (de) | 1929-11-16 | 1929-12-03 | Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Relaiswählern. |
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|---|---|
| AT (1) | AT124467B (de) |
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1929
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