AT123920B - Rotierender Pumpenzylinder mit gleichzeitig zwangsläufig geführten Kolben. - Google Patents

Rotierender Pumpenzylinder mit gleichzeitig zwangsläufig geführten Kolben.

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AT123920B
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Austria
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pump cylinder
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motor shaft
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Ferdinand Debellak
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Ferdinand Debellak
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Description


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    Rotierender Pumpenzylinder mit gleichzeitig zwangsläufig geführten Kolben.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine namentlich zum rasehen Aufpumpen von Pneumatikreifen dienende Kolbenpumpe, welche ohne   Schubkurbel   unmittelbar mit ihrem Pumpenzylinder an die Motorwelle z. B. eines Autos angeschlossen wird, wobei zufolge der eingeleiteten rotierenden Bewegung des Pumpenzylinders und des in entsprechender Weise zwangsläufig geführten Pumpenkolbens die Saugund Druckwirkung der Pumpe erzielt wird. Eine derart   ausgeführte   und beispielsweise unmittelbar an die Motorwelle bei verhältnismässiger geringer Tourenzahl derselben, etwa bei"Standgas", angeschlossen Pumpe ermöglicht es, die mühevolle Art des Aufpumpens der Pneumatikreifen während des Stillstandes eines Autos dem für diesen Zweck langsamer laufenden Motor zu überweisen. 



   In den Fig. 1 und 2 ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar- 
 EMI1.1 
 und den Anschluss an die Motorwelle, Fig. 2 eine   Gehäusehälfte   nebst der Anordnung für die zwangsläufige Führung des Kolbens in der Ansicht sowie einen teilweisen Schnitt durch die Pumpe. 



   Ein an beiden Enden offener Pumpenzylinder 1 besitzt senkrecht zur Zylinderachse zwei gegenüber- 
 EMI1.2 
 angeordnet ist an beiden Zylinderenden je ein Ring 6, welcher zwei Zapfen 7 mit   daraufgesteckten   Kugel-   lagern   besitzt, die in einer kreuzförmigen in einer Platte 10 eingearbeiteten Führungsnut 9 zwangsläufig geführt werden können, wodurch sich einerseits jeder Ring 6 über dem Zylindermantel verschiebt und auch einen mit ihm in fester Verbindung stehenden sowie in zwei an den Zylinderenden vorhandenen 
 EMI1.3 
 bolzen   3   verbundenen Kolben 2 zu einer auf und ad gehenden Bewegung veranlasst.

   Der Pumpenzylinder 1 ist nach aussen durch zwei Gehäusedeckel 11 und 12 sowie durch einen am äusseren Rande derselben eingelegten umlaufenden Zwischenring 14 abgeschlossen, und es ist das Deckelgehäuse mit dem Zwischenring durch Bolzen M verbunden. Auf der zur Rotationsachse senkrecht stehenden Richtung besitzt der Pumpenzylinder einen mit mehreren Sauglöchern 19 versehenen eingeschraubten Ventilsitz 18 nebst Ventilklappe 20 und ein im linken durchbohrten Zapfen 15 angeordnetes Druckventil (Klappe 24 und Druckfeder 25) nebst einer mit   Durchbohrung.   77 versehenen Kopfschraube 26 samt Dichtungsmanschette 28, um ein seitliches Austreten der komprimierten Luft zu verhindern. An ein diese Manschette umgebendes   Kopfstück   30 wird die beispielsweise zum Pneumatikreifen führende Druckleitung. 29 angeschlossen.

   Die Luftzuführung in das Innere des Gehäuses erfolgt durch Öffnungen 22 in der Gehäusewand. Im rechten Gehäuseteil 12 ist um den Zapfen 16 ein Zentrierungsrohr 37 eingeschraubt, welches in eine mit dem Wagenrahmen 35 fest verbundene Hülse 36 eingeschoben und mit dieser durch Zapfen 39, der mittels einer Blattfeder   38   an den   Gehäuseteil1.     zu   befestigt ist, vorübergehend verbunden wird, so dass das Gehäuse feststeht und sich nur der Pumpenzylinder rotierend bewegen kann. Um den Pumpenzylinder z. B. mit der Motorwelle bzw. mit dem Anlasserende 44 derselben zu verbinden, wird in das Innere der   Zentrierungshüle : 17 sowie über   den Vierkant 31 ein Kupplungsstück 32 geschoben, welches an beiden Enden hülsenartig ausgebildet ist.

   Das linke Ende ist für die Aufnahme des Vierkantes 31 korrespondierend mit demselben ausgebildet und besitzt am äusseren Umfange eine Ringnut 43, in welche 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 welle 44 beim Aufschieben des Kupplungsbolzens 32 eintreten und somit die Verbindung zwischen Motorwelle und Pumpenzylinder vornehmen kann. Zur Aufnahme von Stössen kann zwischen dem Vierkant und dem Bodenteil der   linken Hülse   des Kupplungsbolzens noch eine Feder   dz   angeordnet sein.

   Das Loslösen des Pumpenzylinders vom Motor erfolgt durch einfaches Abziehen des Kupplungsbolzens 32 von der Motorwelle 44. 
 EMI2.2 
 welche gleichzeitig stets symmetrisch gegen die Zylindermitte infolge der zwangsläufigen Führung zu liegen kommen und daher auch gleichzeitig saugend und drückend wirken. 
 EMI2.3 
 und die untere für die   Druckwirkung,   dargestellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rotierender Pumpenzylinder mit gleichzeitig zwangsläufig geführten Kolben, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass in einem in einem feststehenden Gehäuse senkrecht auf seine Längsrichtung rotierenden in der Zylindermitte mit Saug- und Druckventil versehenen, beiderseits offenen Pumpenzylinder   (1)   zwei in demselben bewegliche Kolben   ( : Z)   mittels über dem Pumpenzylinder gleitender und durch Zapfen   (7)   in einem kreuzförmigen aus konkaven und konvexen Bögen bestehenden geschlossenen Führungsschlitze (9) zwangsläufig geführten Führungsringe   (6)   gleichzeitig von-und gegeneinander derart verschoben werden, dass hiedurch die Saug-und Druckwirkung der Pumpe herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden des offenen Pumpenzylinders mit Schlitzen (51) für die Bewegung der mit den Führungsringen (6) verbundenen Kolbenstangenbolzen (5) versehen sind.
    3. Ausfuhrungsfonn nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckventilkammer in einem senkrecht auf die Zylinderachse stehenden hohlen Drehzapfen (15) des Pumpenzylinders angeordnet ist und zwischen der Austrittsstelle aus dem Ventilgehäuse und dem Übertritt zur Druckleitung (29) eine an das Anschlussstück (bu) derselben sich anschmiegende Manschette (28) zur Verhinderung des Entweichens der komprimierten Luft vorgesehen ist.
    4. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Ge- EMI2.4 besitzt, wodurch das den Pumpenzylinder umgebende Gehäuse mit dem Wagenrahmen in vorübergehende lösbare Verbindung gebracht wird.
    5. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kupplung des einen mit einem Vierkant (31) versehenen Pumpenzylinderzapfens (16) mit der Motorwelle (44) EMI2.5 bolzen (32) angeordnet ist, welcher mit einem Hülsenende korrespondierend zum Aufsetzen auf den Vierkant ausgebildet ist und durch einen in eine ringförmige Nut (43) eingreifenden Federbolzen (42) gesichert wird, während das andere Ende einen klauenartigen Ausschnitt (47) zur Aufnahme eines auf der Motorwelle (44) angebrachten Kupplungsstiftes (45) besitzt.
    6. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zwangsläufigkeit der Kolben bedingenden Führungsschlitze (9) auch in eigenen mit den beiden Gehäusedeckeln (11 und 1 verbundenen und von denselben leicht lösbaren Platten (10) angeordnet sein können.
AT123920D 1930-04-14 1930-04-14 Rotierender Pumpenzylinder mit gleichzeitig zwangsläufig geführten Kolben. AT123920B (de)

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AT123920B true AT123920B (de) 1931-07-25

Family

ID=3633616

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AT123920D AT123920B (de) 1930-04-14 1930-04-14 Rotierender Pumpenzylinder mit gleichzeitig zwangsläufig geführten Kolben.

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AT (1) AT123920B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3496917A (en) * 1968-01-25 1970-02-24 John J Moylan Internal combustion engine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3496917A (en) * 1968-01-25 1970-02-24 John J Moylan Internal combustion engine

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