AT123877B - Verfahren zum Brennen von Schamotte in zerkleinertem Zustande im Drehrohrofen. - Google Patents
Verfahren zum Brennen von Schamotte in zerkleinertem Zustande im Drehrohrofen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Bisher wurde Schamotte hergestellt dadurch, dass der zu brennende Ton zunächst zu Ziegeln geformt und dann in einem Ofen gebranntwurde, wie solche beim Brennen von Mauerziegeln und zum Brennen der Erzeugnisse der Steingut-und Porzellanindustrie Verwendung finden. Da die Ziegel noch Reste des Anmachwassers enthielten, musste der Brennofen sehr langsam angeheizt werden, damit die Steine nicht zerrissen. Um einen dichten Scherben zu bekommen, musste mit der Temperatur auf 1450-1600 C gegangen werden, was damit zu erklären ist, dass an der Aussenwandung des zu brennenden Steins eine erheblich höhere Temperatur herrschen muss, wenn man im Kern des Steins z. B. 12500 erreichen will. Versuche der Anmelderin haben nun gezeigt, dass man eine vorzügliche Schamotte im Drehrohrofen kontinuierlich herstellen kann, wenn man den im Tonhobel oder auf andere bekannte Weise zerkleinerten Ton bei Temperaturen brennt, die zwischen 1100 und 13000 liegen, also bei Temperaturen, die weit unter den in andern Schamottebrennöfen verwendeten Temperaturen liegen. Es stellt dies eine erhebliche Kohlenersparnis dar. Man erhält dadurch kontinuierlich eine vollständig gleichmässige Schamotte, die praktisch keine Wasseraufnahmefähigkeit mehr besitzt. In manchen Fällen, z. B. wenn der Ton sehr feucht oder wenn er bituminös ist, empfiehlt es sich, den Drehrohrofen in der Zone von etwa 800-1000 in für andere Zwecke bekannter Weise zu erweitern, damit die Sicherheit gegeben ist, dass, wenn der Ton in die Umsetzzone kommt, d. h. in die Zone, bei der die chemische Veränderung in der Masse eintritt, das Hydratwasser ausgetrieben und der Kohlenstoff verbrannt ist. Es werden durch dieses Verfahren die Herstellungskosten der Schamotte wesentlich herabgesetzt, indem eine gleichmässige Schamotte bei niedrigstem Brennstoffverbrauch und in kürzester Brenndauer erhalten wird, da das feucht aufgegebene Tonmaterial in zwei Stunden den Ofen als Schamotte verlässt, im Gegensatz zu den tagelangen Bränden in den bisher üblichen Öfen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Brennen von Schamotte in zerkleinertem Zustande im Drehrohrofen, dadurch gekennzeichnet, dass bei Temperaturen von 100 bis höchstens 1300 C gebrannt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehrohrofen in der Zone von 800-1000 in an sich bekannter Weise erweitert ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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