DE464625C - Verfahren zum Unschaedlichmachen von Stueckkalk und Schwefelverbindungen in Ziegeln - Google Patents

Verfahren zum Unschaedlichmachen von Stueckkalk und Schwefelverbindungen in Ziegeln

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DE464625C
DE464625C DEH105562D DEH0105562D DE464625C DE 464625 C DE464625 C DE 464625C DE H105562 D DEH105562 D DE H105562D DE H0105562 D DEH0105562 D DE H0105562D DE 464625 C DE464625 C DE 464625C
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Description

  • Verfahren zurr Unschädlichinachen von Stückkalk und Schwefelverbindungen in Ziegeln Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, Stückkalk und Schwefelverbindungen in Ziegelmassen unschädlich zu machen und damit die zerstörenden sowie entstellenden Einflüsse dieser Verunreinigungen zu beseitigen.
  • Es sind schon die verschiedensten Vorschläge gemacht worden, urri des stückigen kohlensauren Kalkes, der sich in vielen Tonen als Stein, Mergel, Kalkkonkretionen, Muscheln usw. vorfindet, Herr zu werden. Man hat dafür mechanische Mittel, Zerkleinerung, Steinaussonderung, Reinigung mit siebartigen Vorrichtungen, Schlämmen, ferner auch chemische Mittel, nachträgliches Tauchen usw. angewendet. Aber entweder war kein besonderer Erfolg zu erreichen oder diese Maßnahmen erwiesen sich für die üblichen Mauerziegel als zu kostspielig.
  • Das Verfahren nach der Erfindung -besteht nun darin, der Ziegelrohmasse die Brennstoffe in f=ein verteilter Form beizumischen und von diesen gerade nur die Menge anzuwenden, die zum Garbrennen notwendig ist.
  • Es ist zwar schon bekannt, Ziegelmasse mit verbrennlichen Stoffen zu versetzen, aber das geschah stets zu dem Zweck, hoch poröse Erzeugnisse zu schaffen, weshalb auch die verbrennlichen Stoffe in körniger Form zur Anwendung kamen. Dabei wurden möglichst große Mengen verwendet, um weitgehende Rorigkeit zu erreichen. s Nach der Erfindung wird gerade die zum Garbrennen erforderliche Menge in fein verteilter Form benutzt, und diese bewirkt nun beim normalen Brand durch die feine Einverleibung eine starke Feuerwirkung, Totbrennen des Stückkalkes und außerdem Zersetzung bzw. Bindung der Schwefelverbindungen. Auf diese Weise werden neben dem Stückkalk Sulfide und Sulfate, insbesondere Schwefelkies und Gips, unschädlich gemacht.
  • Damit zeigt die Erfindung erstmalig einen Weg, um die gefährlichsten und schädlichsten Begleitstoffe vieler Tone, die deren nutzbringende Auswertung bisher hinderten, in höchst einfacher, den üblichen Betriebsgang der Ziegelei nicht verändernder oder verteuernder Weise, überhaupt ohne Mehrkosten, zu beseitigen. Und daneben werden noch weitere Vorteile erreicht. Da der der Ziegelmasse einverleibte Brennstoff mit den Ziegeln selbst getrocknet wird, kommt trockner Brennstoff zur Verwendung. Die Brennwirkung geschieht, da der Brennstoff im ganzen Ziegel gut verteilt ist, gewissermaßen am Ort, also völlig gleichmäßig, und infolgedessen werden ohne Erhöhung der Brenntemperatur an sich starke Feuerwirkungen erreicht. Daraus ergibt sich, daß sich das Ziegelgut standfester bei höheren Temperaturen erweist als bei Wärmeübertragung von außen durch Strahlung und Leitung, wodurch unvermeidlich außen höhere Temperaturen als im Innern des Ziegels obwalten. Der überall vorhandene Brennstoff verhält sich gegenüber den Schwefelverbindungen als Reduktionsmittel, ohne daß rauchig gebrannt zu werden braucht, ein Mittel, dessen sich der Ziegler mit Recht nur höchst ungern bediente.
  • Weiterhin wird ein größerer Feuerfortschritt, damit eine größere Ofenleistung, noch dazu bei geringerem Brennstoffaufwand, erzielt.
  • Ziegel aus kalkhaltigem Ton, die nach der Erfindung gebrannt wurden, .ergaben beispielsweise über aoo kg/qcm Druckfestigkeit und einen wenig porösen Scherben, während das Ziegelgut im üblichen Ziegeleibetrieb knapp ioo kg/qcm Druckfestigkeit, stark poröse und mit Ausblühungen sowie Kalk e*insprengungen behaftete Ziegel geliefert hatte. Letztere beiden Nachbeile waren vollkommen geschwunden und so an Stelle eines unansehnlichen, minderwertigen, kaum abzusetzenden Erzeugnisses hochwertige, mängelfreie, begehrte Ziegel entstanden.

Claims (1)

  1. PATI:NTANSYRUCII: Verfahren zum Unsch,ädlichmachen von Stückkalk und Schwefelverbindungen in Ziegeln, dadurch gekennzeichnet, dara der Rohmasse Brennstoffe in feiner Form beigemischt werden, und zwar in solcher Menge, daß das Garbrennen durch diese erfolgt.
DEH105562D 1926-03-02 1926-03-02 Verfahren zum Unschaedlichmachen von Stueckkalk und Schwefelverbindungen in Ziegeln Expired DE464625C (de)

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DE (1) DE464625C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742787C (de) * 1941-02-23 1943-12-11 Johann Peter Spengler Verfahren zum Brennen keramischer Koerper
US4734018A (en) * 1985-12-27 1988-03-29 Hitachi, Ltd. Vacuum pump with plural labyrinth seal portions

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742787C (de) * 1941-02-23 1943-12-11 Johann Peter Spengler Verfahren zum Brennen keramischer Koerper
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