AT123810B - Verfahren zum Fixieren von Küpenfarbstoffen. - Google Patents

Verfahren zum Fixieren von Küpenfarbstoffen.

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  Verfahren zum Fixieren von   Küpenfarbstoffen.   



   Es ist bekannt, dass Verbindungen des dreiwertigen Titans, insbesondere   Ti CIg zahlreiche organische  
Farbstoffe in ihre Leukoverbindungen   überzuführen   vermögen. Diese Reaktionen wurden bisher nur in saurem Medium ausgeführt und haben technische Bedeutung nicht erlangt. 



   Es wurde nun gefunden, dass unter Zuhilfenahme von Verbindungen des TillI Küpenfarbstoffe auf der Faser fixiert werden können, anderseits, dass Verbindungen des   Tills   auch im   Ätzdruck   Ver- wendung finden können. 



     Gegenüber   der Einführung des Titans in die   Küpenfärberei   bestand das Bedenken, dass Titan- salze nicht alkalifest sind. In an sich bekannter Weise lässt sich die Alkalibeständigkeit dieser Salze erhöhen durch Komplexbildung. Es kommen hiefür namentlich die Alkalisalze der Ameisensäure, Wein- säure, Milchsäure u. dgl. in Frage. Ferner kann dreiwertiges Titan in Suspension oder kolloider Lösung zur Anwendung gebracht werden. Es kann dabei die Titanlösung z. B. in die fertige Flotte eingetragen und die Suspension bzw. kolloidale Lösung dort erzeugt werden, oder auch geeignete Ansätze, welche   Ti     enthalten, zur Flotte zugefügt werden.   Man kann z.

   B.   Ti"'-Lösungen   mit Alkali in Gegenwart eines   Schutzkolloids   abstumpfen, durch Zugabe von   Verdickungsmittcin Fasten   daraus erzeugen usw. 



   Ein Eisengehalt dieser Präparate schadet nicht ; es kann also z. B.    Ti"durch Eisen   zu   Ti I ! l   reduziert werden. 



   Beispiel l :   0'2 g Indigo   werden mit 2 cm3 Na OH (1-48 spez. Gewicht) und 50   cm3   Wasser angesetzt, dann bis zu völliger Verküpung Ti2O3-hydrat zugegeben, welches in Gegenwart eines Verdickungsmittels wie   L ? im,   Gummi, Stärkekleister u. dgl. dargestellt wurde und kolloid in Lösung geht. Diese   Stammküpe   wird auf % bis 1 Liter verdünnt. Die Färbung z. B. von Baumwolle geht in gleicher Weise wie bei der Hydrosulfitküpe vor sich. 



   Beispiel 2 : TiCl3-(oder TiIII-sulfat)-lösung wird mit soviel Na-formiat versetzt, bis Bildung des Komplexsalzes unter Blaufärbung der vorübergehend schmutzig gelben Lösung   eintritt.   Diese Lösung wird zu einem Ansatz von 0-2 g Indigo + 2   cm3   Na OH (50  Bé) + 50 em3 Wasser zugegeben, bis der Farbstoff vollständig verküpt. Mit dieser Stammküpe wird in entsprechender Weise wie in Beispiel 1 weitergearbeitet. 



   Beispiel 3 : Ein gemäss Beispiel 2 hergestellter Formiatansatz wird mit einem geeigneten Verdickungsmittel angerührt, z. B. mit Kleister, Dextrin u. dgl. Ein   indigogcfärbter   Stoff kann mit dieser   Ätzpasta   entsprechend dem bei Hydrosulfit   üblichen   Verfahren geätzt werden. 
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1. Verfahren zum Fixieren von Küpenfarbstoffen auf der Faser, dadurch   gekennzeichnet,   dass man die Küpenfarbstoffe unter Verwendung von dreiwertigem Titan reduziert und mit dieser Küpe in gleicher Weise wie mit der Hydrosulfitküpe färbt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man hier die Verbindungen des dreiwertigen Titans zum Ätzdruck verwendet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT123810D 1929-01-09 1929-12-28 Verfahren zum Fixieren von Küpenfarbstoffen. AT123810B (de)

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