AT123578B - Treibmittel für Kraftmaschinen. - Google Patents
Treibmittel für Kraftmaschinen.Info
- Publication number
- AT123578B AT123578B AT123578DA AT123578B AT 123578 B AT123578 B AT 123578B AT 123578D A AT123578D A AT 123578DA AT 123578 B AT123578 B AT 123578B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- sep
- liquid
- propellants
- prime movers
- mixture
- Prior art date
Links
- 239000003380 propellant Substances 0.000 title description 6
- YMWUJEATGCHHMB-UHFFFAOYSA-N Dichloromethane Chemical compound ClCCl YMWUJEATGCHHMB-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 14
- OKKJLVBELUTLKV-UHFFFAOYSA-N Methanol Chemical compound OC OKKJLVBELUTLKV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 12
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 12
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 11
- 238000009835 boiling Methods 0.000 description 7
- CSCPPACGZOOCGX-UHFFFAOYSA-N Acetone Chemical compound CC(C)=O CSCPPACGZOOCGX-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- VEXZGXHMUGYJMC-UHFFFAOYSA-N Hydrochloric acid Chemical compound Cl VEXZGXHMUGYJMC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- NEHMKBQYUWJMIP-UHFFFAOYSA-N chloromethane Chemical compound ClC NEHMKBQYUWJMIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 4
- ZAMOUSCENKQFHK-UHFFFAOYSA-N Chlorine atom Chemical compound [Cl] ZAMOUSCENKQFHK-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000000460 chlorine Substances 0.000 description 3
- 229910052801 chlorine Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000004821 distillation Methods 0.000 description 3
- NIQQIJXGUZVEBB-UHFFFAOYSA-N methanol;propan-2-one Chemical compound OC.CC(C)=O NIQQIJXGUZVEBB-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- ZKQDCIXGCQPQNV-UHFFFAOYSA-N Calcium hypochlorite Chemical compound [Ca+2].Cl[O-].Cl[O-] ZKQDCIXGCQPQNV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- HEDRZPFGACZZDS-UHFFFAOYSA-N Chloroform Chemical compound ClC(Cl)Cl HEDRZPFGACZZDS-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000005194 fractionation Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 229940050176 methyl chloride Drugs 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- VEXZGXHMUGYJMC-UHFFFAOYSA-M Chloride anion Chemical compound [Cl-] VEXZGXHMUGYJMC-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 1
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 1
- NEHMKBQYUWJMIP-NJFSPNSNSA-N chloro(114C)methane Chemical compound [14CH3]Cl NEHMKBQYUWJMIP-NJFSPNSNSA-N 0.000 description 1
- HRYZWHHZPQKTII-UHFFFAOYSA-N chloroethane Chemical compound CCCl HRYZWHHZPQKTII-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 229960003750 ethyl chloride Drugs 0.000 description 1
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 1
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 1
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Landscapes
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Treibmittel für Kraftmaschine.
Die Erfindung betrifft ein Treibmittel für Motoren, das aus einem Flüssigkeitsgemisch besteht, dessen Hauptbestandteil von Methylenehlorid gebildet wird, und das man erhält, wenn man Methanol in Gegenwart oder Abwesenheit von Azeton chloriert und die zwischen 39 und 700 C übergehende Fraktion auffängt. Das Treibmittel gemäss der Erfindung ist nicht explosiv und nicht brennbar, besitzt einen niedrigen Siedepunkt, liefert ein grosses Dampf-oder Gasvolumen, ist unschädlich für Metalle, Textilstoffe u. dgl., mit denen es in Berührung kommt, und ist schliesslich billig herzustellen. Der Siedepunkt der Flüssigkeit liegt zwischen 39 und 700 C.
Die Flüssigkeit ist stabil, d. h. bei der Verdampfung trennt sie sich nicht in ihre Bestandteile und bei Kondensation kehrt sie in den ursprünglichen Zustand und die ursprüngliche Zusammensetzung zurück. Ein Beispiel für eine Ausgangsflüssigkeit, die man im grossen herstellen kann und aus der man erfindungsgemäss das neue Flüssigkeitsgemisch erhalten kann, ist die Flüssigkeit von folgender Zusammensetzung : 87-95 Gewichtsprozente Methylenchlorid (CH2CI2), 13-5 Gewichtsprozente eines Gemisches aus Methylchlorid (CHCI) 1-7%, Äthylchlorid (C2HsCI) 1-7%, Chloroform (CHCla) 1-2%.
Zur Herstellung des Treibmittels kann man ein Gemisch von Methylalkohol und Azeton (das im folgenden als Methanolazeton"bezeichnet werden soll) oder reines Methanol chlorieren. Zu diesem Zwecke unterwirft man das Methanolazetongemisch der Einwirkung eines Gemisches von Kalziumhypochlorit, Salzsäue und Chlor ; man muss natürlich die richtige Temperatur wählen, und rührt während der Einwirkung der Gase, bis das vorhandene Azeton sieh umgewandelt hat. Das entstehende Produkt wird hierauf rektifiziert, um den gewünschten Siedepunkt zu geben, der innerhalb der oben angegebenen Grenzen liegen muss, und um die vorhandenen brennbaren Gase, wie Methanol usw., durch Destillation zu entfernen.
Beispiel : 1 !. ; ine Charge von etwa 226'5 kg. Methanolazeton wird in einen geschlossenen Kessel oder eine Destillierblase eingefüllt, der mit Rührwerk, Einlassöffnung für das Rohrmaterial, Auslass für die Dämpfe und für den Rückstand sowie mit Einrichtungen für die Temperaturregelung, also mit Dampf- und Kaltwasserschlangen od. dgl. ausgerüstet ist.
Man setzt der Charge eine entsprechende Menge, etwa 45 kg Kalziumhypochlorit und 9 kg Salzsäure, nach und nach zu, rührt kräftig durch und hält die Temperatur innerhalb von Grenzen, die durch Sieherheitsrücksiehten und durch die Siedepunkte der entstehenden Produkte, die man iiberdestillieren will, bestimmt sind.
Entweder während oder nach der Reaktion wird etwa gebildetes permanentes Gas, wie z. B.
Methylchlorid, unter der Einwirkung des Chlors weiter chloriert, u. zw. in einer beliebigen bekannten
EMI1.1
weise zur Herstellung einer Flüssigkeit, wünschenswert ist, die vor allem Methylenchlorid, rein oder im Gemisch mit andern Stoffen, enthält.
Wünscht man für bestimmte Zwecke ein Produkt von bestimmten Siedegrenzen zu erhalten, so wird das Destillat neuerlicher Destillation und Fraktionierung in bekannter Weise unterzogen.
Es ist klar, dass die Zusammensetzung der Flüssigkeit von verschiedenen Siedepunkten verschieden ist, so z. B. ist die zwischen 48 und 60 C übergehende Fraktion nicht von gleicher Zusammensetzung wie die zwischen 40 und 50 C überdestillierende. Um dies klar zu machen, kann man die Analysenresultate vor und nach der endgültigen Destillation vergleichen. Von den unten angeführten Tabellen gibt die erste die Analyse der Flüssigkeit vor, die zweite die Analyse nach der letzten Fraktionierung wieder.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
EMI2.2
<tb>
<tb>
Tabene <SEP> 1.
<tb>
Druck <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> cm2 <SEP> Temperatur <SEP> @C
<tb> 18-6 <SEP> 115-
<tb> 21-7 <SEP> 125
<tb> 27#9 <SEP> 131
<tb> 32#6 <SEP> 138
<tb> 37-25 <SEP> 147
<tb> 41-8 <SEP> 152'
<tb> 48"5 <SEP> 155
<tb> 97 <SEP> 182
<tb> Tabelle <SEP> II.
<tb>
Druck <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> exil2 <SEP> Temperatur <SEP> C
<tb> 15#5 <SEP> 106
<tb> 31 <SEP> 141'
<tb> 46#5 <SEP> 161
<tb> 62 <SEP> 179
<tb> 77#5 <SEP> 188
<tb> 93 <SEP> 197
<tb> 108-5 <SEP> 208
<tb> 124 <SEP> 220'
<tb> 232-5 <SEP> 266'
<tb>
Eine chemische Untersuchung der Proben, die in der zweiten Tabelle angeführt sind, bei welcher die Flüssigkeit der Einwirkung von Hitze und Druck ausgesetzt war, zeigte, dass die Bestandteile unver- ändert waren, dass keine Säurereaktion bzw. kein freies Chlor auftrat und dass eine klare Flüssigkeit wiedergewonnen wurde, die den gleichen Geruch und das gleiche Aussehen sowie die gleichen übrigen Eigenschaften hatte wie zuvor. Der ursprungliehe Siedepunkt war 390 C und blieb unverändert.
Offenbar besteht die Flüssigkeit aus Methylenehlorid und geringen Mengen anderer Clilorprodukte.
Bemerkt wird, dass es beispielsweise bekannt ist, Methylchlorid als Treibmittel für Kaltdampfmasehinen zu verwenden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT123578T | 1926-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT123578B true AT123578B (de) | 1931-06-25 |
Family
ID=3633454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT123578D AT123578B (de) | 1926-03-02 | 1926-03-02 | Treibmittel für Kraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT123578B (de) |
-
1926
- 1926-03-02 AT AT123578D patent/AT123578B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT123578B (de) | Treibmittel für Kraftmaschinen. | |
| DE2125095C3 (de) | Verfahren zur Abtrennung der Metallkomponenten aus einem wäßrigen Medium durch Flüssig/Flussig-Extraktion unter Verwendung eines Extraktionsmittels vom Hydroxyoxim-Typ | |
| DE1811477A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen nichtionogenen oberflaechenaktiven Verbindungen | |
| AT159431B (de) | Verfahren zur Herstellung organischer Jodverbindungen. | |
| DE624231C (de) | Verfahren zur Herstellung von hydriertem Tachysterin | |
| DE827199C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Sterinen | |
| DE731972C (de) | Verfahren zur Darstellung von d 1-Tocopherolen | |
| DE701956C (de) | Verfahren zur Gewinnung hormonartig wirkender Stoffe | |
| DE298373C (de) | ||
| DE614461C (de) | Verfahren zur Herstellung von Isochromanen | |
| AT18980B (de) | Verfahren zur Herstellung von Trichlorisopropylakohol. | |
| DE630910C (de) | Verfahren zur Herstellung von C, C-disubstituierten Barbitursaeuren | |
| DE936205C (de) | Verfahren zur Gewinnung des Coferments der Carbonanhydrase | |
| DE434264C (de) | Verfahren zur Darstellung eines therapeutisch wirksamen Praeparats aus Digitalisblaettern | |
| DE745044C (de) | Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von Futtermitteln und Pektinpraeparaten aus Kartoffelpuelpe | |
| AT146484B (de) | Verfahren zur Reinigung von Rohphosphorsäure. | |
| DE688591C (de) | Verfahren zur Herstellung von haltbaren Phosphatid-Malzextrakt-Emulsionen | |
| AT132707B (de) | Verfahren zur Darstellung organischer Bromderivate. | |
| AT84483B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Extraktes aus Getreidekeimen. | |
| DE1768394C3 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Sterinen | |
| AT246119B (de) | Verfahren zur α-Alkenylierung von γ-Lactonen | |
| AT298963B (de) | Verfahren zur Herstellung von antioxydativ wiksamen Substanzgemischen | |
| AT154128B (de) | Verfahren zur Herstellung von Bis-[chloralkyl]-äthern. | |
| AT159426B (de) | Verfahren zur Darstellung von Butandiol-(1.3). | |
| DE74132C (de) | Verfahren zur Darstellung von Bleiweifs |