AT123516B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nicht durchgehenden Hohlräumen in von der Ziegelstrangpresse kommenden Formlingen durch Ausbohren derselben. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nicht durchgehenden Hohlräumen in von der Ziegelstrangpresse kommenden Formlingen durch Ausbohren derselben.Info
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Description
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Zur Herstellung von Strangholzziege1n mit nicht durchgehenden Hohlräumen wurde vorgeschlagen, die vom Mundstück der Presse kommenden Formlinge in Gruppen zu ordnen und sodann gemeinsam durch eine Anzahl von Bohrvorrichtungen auszubohren. Dieses Verfahren ermöglicht es zwar, dass die Bohrvorrichtungen mit der Leistung der Presse Schritt halten, erfordert jedoch besondere Einrichtungen zur Gruppierung der Formlinge und verursacht grossen Raumbedarf für die ganze Anlage.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung solcher gebohrter Ziegel und bezweckt jeden Formling für sich mit Hohlräumen zu versehen, ohne dadurch hinter der Leistung der Presse zurück-
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Platz, da die Herstellung der Hohlräume in unmittelbarer Nähe des Pressnmndstückes vor sieh gehen kann.
Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die wenigstens nach einer Kantenrichtung doppeltes Ziege1mass aufweisenden Formlinge durch in dieser Richtung gegeneinander wirkende Bohrvorriehtungen bearbeitet und hierauf auf Ziegelformat zersehnitten werden. Hiezu werden die Formlinge unmitteltbar nach dem Abschneiden vom Strang durch eine geeignete Fördervorrichtung
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die Förderbahn 3 quer vorbeibewegt. Diese besteht aus einer über im Maschinengestell gelagerte Kettenräder 4, 5 laufenden Kette, deren Glieder 6 paarweise nach aussen ragende Winkel 7 tragen (Fig. 4 und 5), die als Lager für Rollen 8 dienen, deren Achsen in der Bewegungsrichtung der Kette liegen und das Auflager für den Formling bilden.
Die Kettenbolzen tragen an den Enden Laufrollen 6', die auf einer Tischplatte laufen. Auf eine Mundstüekbreite, d. i. Ziegellänge entfallen zwei Felder von je vier Rollen 8. Die Felder sind paarweise durch aufreehtstehende Rollen 9 unterteilt, die an den Tragwinkeln 7 der
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eingreifende Rollen zur Steuerung der Bohrvorrichtungen dient. Diese sind symmetrisch zum endlosen Band auf je einem auf den Schienen 10 laufenden Wagen 13 angeordnet und besitzen in Ständern 14 gelagerte Spindeln 15 und in Ständern 16 befestigte Hülsen 17. Die Einzelheiten der Bohrvorrichtung sind nachfolgend beschrieben.
Zum Antrieb der Bohrerspindeln 15 ist im Aufbau eine durchlaufende Nutenwelle 18 gelagert, die am Ende eine Voll-und Leerscheibe sowie beiderseits längsversehiebbar Zahnräder 19 trägt, die ohne an der Drehung gehindert zu sein, infolge von Mitnehmern der Schlitten
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stehende Zahnräder 20, von denen eines dauernd in ein Zahnrad 19 eingreift.
Die Welle 22 der Schalttrommel wird durch Kettentrieb'22, 22, 25 von einer Welle 2 aus angetrieben, die eine Trommel 25 trägt, welche nach dem Einrücken einer Kupplung 26 jeweils eine volle Umdrehung der Welle 24 bewirkt. Die Trommel 2. 3 besitzt einen Arm 27, der mit einer Rolle 28 in ein auf der Welle des Kettenrades 5 angeordnetes Malteserkreuz 29 eingreift. An der Kupplung 26 greift ein Gestänge 30 an, dessen Ende einen Bügel. 32 trägt, an dem aufrechtstehend den Rand des endlosen Bandes überragende Rollen 32 gelagert sind. Zwischen dem Aufbau des Maschinengestells und der Tischplatte ist in der Symmetrie-Ebene der Bohrvorrichtungen ein schräger Schneiddraht 33 gespannt. Ferner ist ein zweiter horizontaler Schneiddraht-M vorgesehen.
Auf Ständern 3.') sind Trommeln. 36 für ein Förderband. 37 gelagert, mit welchem das Bohrgut abgeführt wird.
Jede Bohrerspindel 15 trägt am freien Ende ein Speichenrad. 38, dessen Stirnseite als Schneide
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den Radumfang zurück und besitzt nach innen gerichtete Schneidmesser 40, die mit den hinteren Kanten der Messer 39 scherenartig zusammenwirken. Die Spindel 1. 5 trägt eine Förderschnecke 41, die knapp an die Hülse 17 heranreicht.
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Unter der Voraussetzung, dass die Breite der Mundstüeköffnung der Presse der Länge der herzustellenden Ziegel entspricht, werden vom Tonstrang durch die übliche Schneidvorrichtung Formlinge in Abständen gleich der doppelten Höhe der Ziegel abgeschnitten. Im vorliegenden Falle ist die Höhe der Mundstüeköffnung gleich der doppelten Breite der Ziegel, so dass aus einem Formling vier Ziegel entstehen.
Der abgeschnittene Formling wird auf der Rollenbahn 2 beschleunigt vorwärtsbewegt und auf die gerade stillstehende Förderbahn 3 geschoben. Er rollt hiebei über die Rollen 8 der Förderbahn bis zum Anschlag an den Rollen 82, welche hiedurch verschwenkt werden, das Gestänge 30 beeinflussen und damit die Kupplung 26 einrücken. Dies bewirkt, dass die Förderbahn 3 infolge der einmaligen Umdrehung der Welle 24 und des Eingriffes der Rolle 28 in das Malteserkreuz 29 um einen solchen Schritt vorrückt, dass ein dem eben angekommenen Formling benachbarter Formling in den Bereich der Bohrvorriehtungen gelangt. Diese wurden während des Vorschubes des endlosen Bandes noch nicht gesteuert, da die Rollen der Schlitten 13 in dieser Zeit nicht ansteigende Teile der Schlitze der Trommel 12 durchlaufen.
Nach Stillstand der Förderbahn. 3 dagegen werden die Bohrvorrichtungen gegeneinander verschoben, so dass sie an gegenüberliegenden Seiten des Formlings die Hohlräume ausnehmen. Das Gegeneinanderwirken der Bohrvorriehtungen macht Widerlager entbehrlich und vereinfacht die Bauart. Die an den dauernd sieh drehenden Bohrerspindeln befindlichen Flügelmesser 39 bohren den Hohlraum während ihres Vorschubes aus. Das Bohrgut wird durch das scherenartige Zusammenwirken der Messer 39 und 40 zerteilt und durch die Förderschnecke 41 nach hinten abgeführt, wo es auf das Förderband 37 fällt. Nach dem Zurückgehen der Bohrvorriehtungen ist bereits ein weiterer Formling gegen die Rollen 32 gestossen, wodurch das Spiel von. vorne beginnt.
Hiebei kommt der soeben ausgebohrt Formling in den Bereich des Sehneiddrahtes 33 und bei der nächsten Weiterschaltung der Förderbahn 3 auch in den Bereich des Sehneiddrahtes 34, wodurch er kreuzweise durchschnitten wird und vier Hohlziegel
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von nicht durchgehenden Hohlräumen in von der Ziegelstrangpresse kommenden Formlingen durch Ausbohren derselben, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens nach einer Kantenrichtung doppeltes Ziegelmass aufweisenden Formlinge durch in dieser Richtung gegeneinander wirkende Bohrvorrichtungen bearbeitet und hierauf auf Ziegelformat zerschnitten werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formlinge unmittelbar nach dem Abschneiden vom Strang durch eine Fördervorrichtung mit einer die Strangvorschubgeschwindigkeit übersteigenden Geschwindigkeit vorwärts bewegt werden und einzeln auf eine senkrecht zum Strang gerichtete, absatzweise angetriebene Förderbahn auflaufen, die sie parallel zum Strang gerichteten Bohrvorrichtungen zuführt.3. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die quer zur Strangvorschubrichtung laufende Förderbahn (3) aus einem endlosen Band (einer Kette od. dgl.) besteht, das in Feldern, die höchstens die Breite des Pressmundstückes (1) aufweisen, Auflagerrollen (8) für den Formling trägt, deren Achsen in der Bewegungsriehtung der Förderbahn (3) liegen.4. Maschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch von der Förderbahn (3) aufragende Rollen (9) zur Führung des ankommenden Formlings sowie zur Sicherung der Lage desselben auf der Förderbahn.5. Maschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch an dem dem Pressmundstück abgekehrten Rand der Förderbahn ortsfest angeordnete aufragende Rollen (32), die durch den ankommenden Formling eine Lagenänderung erfahren und auf einem Gestänge (30) gelagert sind, durch dessen hiebei eintretende Bewegung der Antrieb der Förderbahn sowie die Vorschubbewegung der Bohrvorrichtung aufeinanderfolgend ausgelöst werden.6. Bohrvorriehtung für die Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Speiehen eines am Ende der Bohrerspindeln (15) angeordneten Ringes (38) als Flügelmesser (39) ausgebildet sind, deren Schneidkanten in der Ebene der vorderen Ringöffnung liegen.7. Bohrvorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine von dem Bohrerkopf unabhängige, vom Ring (88) etwas zurücktretende Hülse (17) mit knapp hinter den Flügelmessern (39) angeordneten, gegen die Bohrerspindel (15) gerichteten Sehneidmcssern (.8. Bohrvorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, gekennzeichnet durch eine an der Bohrerspindel festgelegte Förderschnecke (41) für das Bohrgut.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT123516T | 1929-10-19 |
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| AT123516D AT123516B (de) | 1929-10-19 | 1929-10-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nicht durchgehenden Hohlräumen in von der Ziegelstrangpresse kommenden Formlingen durch Ausbohren derselben. |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017513B (de) * | 1953-05-26 | 1957-10-10 | Thomas Koidl | Vorrichtung zum Schneiden von noch nicht voellig ausgehaertetem Porenbeton |
-
1929
- 1929-10-19 AT AT123516D patent/AT123516B/de active
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