AT123516B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nicht durchgehenden Hohlräumen in von der Ziegelstrangpresse kommenden Formlingen durch Ausbohren derselben. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nicht durchgehenden Hohlräumen in von der Ziegelstrangpresse kommenden Formlingen durch Ausbohren derselben.

Info

Publication number
AT123516B
AT123516B AT123516DA AT123516B AT 123516 B AT123516 B AT 123516B AT 123516D A AT123516D A AT 123516DA AT 123516 B AT123516 B AT 123516B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
conveyor track
strand
drilling
molding
rollers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leander Ing Avanzini
Karl Jun Wuerzburger
Original Assignee
Leander Ing Avanzini
Karl Jun Wuerzburger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leander Ing Avanzini, Karl Jun Wuerzburger filed Critical Leander Ing Avanzini
Application granted granted Critical
Publication of AT123516B publication Critical patent/AT123516B/de

Links

Landscapes

  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Zur   Herstellung von Strangholzziege1n   mit nicht durchgehenden   Hohlräumen   wurde vorgeschlagen, die vom Mundstück der Presse kommenden Formlinge in Gruppen zu ordnen und sodann   gemeinsam   durch eine Anzahl von   Bohrvorrichtungen     auszubohren.   Dieses Verfahren   ermöglicht   es zwar, dass die Bohrvorrichtungen mit der Leistung der Presse Schritt halten, erfordert jedoch besondere   Einrichtungen   zur Gruppierung der Formlinge und verursacht grossen Raumbedarf für die ganze Anlage. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung solcher gebohrter Ziegel und bezweckt jeden Formling für sich mit   Hohlräumen   zu versehen, ohne dadurch hinter der Leistung der Presse zurück- 
 EMI1.2 
 Platz, da die Herstellung der Hohlräume in unmittelbarer Nähe des   Pressnmndstückes   vor sieh gehen kann. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die wenigstens nach einer Kantenrichtung doppeltes   Ziege1mass   aufweisenden Formlinge durch in dieser Richtung gegeneinander wirkende Bohrvorriehtungen bearbeitet und hierauf auf   Ziegelformat zersehnitten   werden. Hiezu werden die Formlinge unmitteltbar nach dem Abschneiden vom Strang durch eine geeignete   Fördervorrichtung   
 EMI1.3 
 die Förderbahn 3 quer vorbeibewegt. Diese besteht aus einer über im Maschinengestell gelagerte Kettenräder 4, 5 laufenden Kette, deren Glieder 6 paarweise nach aussen ragende Winkel 7 tragen (Fig. 4 und 5), die als Lager für Rollen 8 dienen, deren Achsen in der Bewegungsrichtung der Kette liegen und das Auflager für den Formling bilden.

   Die Kettenbolzen tragen an den Enden Laufrollen 6', die auf einer Tischplatte laufen. Auf eine Mundstüekbreite, d. i. Ziegellänge entfallen zwei Felder von je vier Rollen 8. Die Felder sind paarweise durch   aufreehtstehende   Rollen 9 unterteilt, die an den   Tragwinkeln   7 der 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 eingreifende Rollen zur Steuerung der Bohrvorrichtungen dient. Diese sind symmetrisch zum endlosen Band auf je einem auf den Schienen 10 laufenden Wagen 13 angeordnet und besitzen in Ständern   14   gelagerte Spindeln 15 und in Ständern 16 befestigte   Hülsen 17.   Die Einzelheiten der Bohrvorrichtung sind nachfolgend beschrieben.

   Zum Antrieb der Bohrerspindeln 15 ist im Aufbau eine durchlaufende Nutenwelle 18 gelagert, die am Ende eine   Voll-und Leerscheibe   sowie beiderseits   längsversehiebbar   Zahnräder 19 trägt, die ohne an der Drehung gehindert zu sein, infolge von   Mitnehmern   der Schlitten 
 EMI1.6 
 stehende Zahnräder 20, von denen eines dauernd in ein Zahnrad 19 eingreift. 



    Die Welle 22 der Schalttrommel wird durch Kettentrieb'22, 22, 25 von einer Welle 2 aus angetrieben,   die eine Trommel 25   trägt, welche nach   dem Einrücken einer Kupplung 26 jeweils eine volle Umdrehung der Welle 24 bewirkt. Die Trommel   2. 3   besitzt einen Arm 27, der mit einer Rolle 28 in ein auf der Welle des Kettenrades 5 angeordnetes Malteserkreuz 29 eingreift. An der Kupplung 26 greift ein Gestänge 30 an, dessen Ende einen   Bügel. 32   trägt, an dem aufrechtstehend den Rand des endlosen Bandes überragende Rollen 32 gelagert sind. Zwischen dem Aufbau des Maschinengestells und der Tischplatte ist in der Symmetrie-Ebene der Bohrvorrichtungen ein   schräger   Schneiddraht 33 gespannt. Ferner ist ein zweiter horizontaler   Schneiddraht-M   vorgesehen.

   Auf Ständern   3.')   sind Trommeln.   36   für ein Förderband. 37 gelagert, mit welchem das Bohrgut abgeführt wird. 



   Jede   Bohrerspindel 15   trägt am freien Ende ein Speichenrad. 38, dessen Stirnseite als Schneide 
 EMI1.7 
 den Radumfang zurück und besitzt nach innen gerichtete Schneidmesser 40, die mit den hinteren Kanten der Messer 39 scherenartig   zusammenwirken.   Die Spindel   1. 5 trägt   eine Förderschnecke   41,   die knapp an die Hülse 17 heranreicht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Unter der Voraussetzung, dass die Breite der   Mundstüeköffnung   der Presse der Länge der herzustellenden Ziegel entspricht, werden vom Tonstrang durch die übliche Schneidvorrichtung Formlinge in Abständen gleich der doppelten Höhe der Ziegel abgeschnitten. Im vorliegenden Falle ist die Höhe der Mundstüeköffnung gleich der doppelten Breite der Ziegel, so dass aus einem Formling vier Ziegel entstehen. 



   Der abgeschnittene Formling wird auf der Rollenbahn 2 beschleunigt vorwärtsbewegt und auf die gerade stillstehende Förderbahn 3 geschoben. Er rollt hiebei über die Rollen 8 der Förderbahn bis zum Anschlag an den Rollen   82, welche hiedurch verschwenkt   werden, das Gestänge 30 beeinflussen und damit die Kupplung 26 einrücken. Dies bewirkt, dass die Förderbahn 3 infolge der einmaligen Umdrehung der Welle 24 und des Eingriffes der Rolle 28 in das Malteserkreuz 29 um einen solchen Schritt vorrückt, dass ein dem eben angekommenen Formling benachbarter Formling in den Bereich der Bohrvorriehtungen gelangt. Diese wurden während des Vorschubes des endlosen Bandes noch nicht gesteuert, da die Rollen der Schlitten   13   in dieser Zeit nicht ansteigende Teile der Schlitze der Trommel 12 durchlaufen.

   Nach Stillstand der   Förderbahn.   3 dagegen werden die Bohrvorrichtungen gegeneinander verschoben, so dass sie an gegenüberliegenden Seiten des Formlings die Hohlräume ausnehmen. Das Gegeneinanderwirken der Bohrvorriehtungen macht Widerlager entbehrlich und vereinfacht die Bauart. Die an den dauernd sieh drehenden Bohrerspindeln befindlichen Flügelmesser 39 bohren den Hohlraum während ihres Vorschubes aus. Das Bohrgut wird durch das scherenartige Zusammenwirken der Messer 39 und 40 zerteilt und durch die   Förderschnecke     41   nach hinten abgeführt, wo es auf das Förderband 37 fällt. Nach dem   Zurückgehen   der   Bohrvorriehtungen   ist bereits ein weiterer Formling gegen die Rollen 32 gestossen, wodurch das Spiel von. vorne beginnt.

   Hiebei kommt der soeben ausgebohrt Formling in den Bereich des   Sehneiddrahtes   33 und bei der nächsten Weiterschaltung der Förderbahn 3 auch in den Bereich des Sehneiddrahtes   34,   wodurch er kreuzweise durchschnitten wird und vier Hohlziegel 
 EMI2.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von nicht durchgehenden Hohlräumen in von der Ziegelstrangpresse kommenden Formlingen durch Ausbohren derselben, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens nach einer Kantenrichtung doppeltes Ziegelmass aufweisenden Formlinge durch in dieser Richtung gegeneinander wirkende Bohrvorrichtungen bearbeitet und hierauf auf Ziegelformat zerschnitten werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formlinge unmittelbar nach dem Abschneiden vom Strang durch eine Fördervorrichtung mit einer die Strangvorschubgeschwindigkeit übersteigenden Geschwindigkeit vorwärts bewegt werden und einzeln auf eine senkrecht zum Strang gerichtete, absatzweise angetriebene Förderbahn auflaufen, die sie parallel zum Strang gerichteten Bohrvorrichtungen zuführt.
    3. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die quer zur Strangvorschubrichtung laufende Förderbahn (3) aus einem endlosen Band (einer Kette od. dgl.) besteht, das in Feldern, die höchstens die Breite des Pressmundstückes (1) aufweisen, Auflagerrollen (8) für den Formling trägt, deren Achsen in der Bewegungsriehtung der Förderbahn (3) liegen.
    4. Maschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch von der Förderbahn (3) aufragende Rollen (9) zur Führung des ankommenden Formlings sowie zur Sicherung der Lage desselben auf der Förderbahn.
    5. Maschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch an dem dem Pressmundstück abgekehrten Rand der Förderbahn ortsfest angeordnete aufragende Rollen (32), die durch den ankommenden Formling eine Lagenänderung erfahren und auf einem Gestänge (30) gelagert sind, durch dessen hiebei eintretende Bewegung der Antrieb der Förderbahn sowie die Vorschubbewegung der Bohrvorrichtung aufeinanderfolgend ausgelöst werden.
    6. Bohrvorriehtung für die Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Speiehen eines am Ende der Bohrerspindeln (15) angeordneten Ringes (38) als Flügelmesser (39) ausgebildet sind, deren Schneidkanten in der Ebene der vorderen Ringöffnung liegen.
    7. Bohrvorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine von dem Bohrerkopf unabhängige, vom Ring (88) etwas zurücktretende Hülse (17) mit knapp hinter den Flügelmessern (39) angeordneten, gegen die Bohrerspindel (15) gerichteten Sehneidmcssern (.
    8. Bohrvorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, gekennzeichnet durch eine an der Bohrerspindel festgelegte Förderschnecke (41) für das Bohrgut.
AT123516D 1929-10-19 1929-10-19 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nicht durchgehenden Hohlräumen in von der Ziegelstrangpresse kommenden Formlingen durch Ausbohren derselben. AT123516B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT123516T 1929-10-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT123516B true AT123516B (de) 1931-06-25

Family

ID=3633427

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT123516D AT123516B (de) 1929-10-19 1929-10-19 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nicht durchgehenden Hohlräumen in von der Ziegelstrangpresse kommenden Formlingen durch Ausbohren derselben.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT123516B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017513B (de) * 1953-05-26 1957-10-10 Thomas Koidl Vorrichtung zum Schneiden von noch nicht voellig ausgehaertetem Porenbeton

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017513B (de) * 1953-05-26 1957-10-10 Thomas Koidl Vorrichtung zum Schneiden von noch nicht voellig ausgehaertetem Porenbeton

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1800761A1 (de) Zerhacker zum Zerschneiden endloser Faeden
DE2420481A1 (de) Vorrichtung zum schneiden von furnier und aehnlichem streifenmaterial
AT123516B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nicht durchgehenden Hohlräumen in von der Ziegelstrangpresse kommenden Formlingen durch Ausbohren derselben.
DE2546000C3 (de) Vorschubeinrichtung für Holzstämme bei einer Entrindungsmaschine
DE1024918B (de) Maschine zum Herstellen von Fellgegenstaenden
DE2426600A1 (de) Einrichtung zum axialen foerdern von stranggut aus einem trommelartig ausgebildeten stranggutspeicher, insbesondere fuer eine formkabellegemaschine
DE8237311U1 (de) Papiervorschubeinrichtung für eine Maschine zum Schneiden von Schneidgutriegeln
DE3838563A1 (de) Vorrichtung zum stapeln von flachen gegenstaenden
DE19756622A1 (de) Doppelprofilschnittmaschine mit Längsverschiebung der Profile
DE30834C (de) Ziegelpresse
DE948233C (de) Streckenvortriebsmaschine fuer den Braunkohlen-Tiefbau
DE654734C (de) Abschneidevorrichtung fuer Ziegel o. dgl.
DE649516C (de) Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfaehigen, fortlaufenden Faserbandes aus Stapelfaserabschnitten
DE819540C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Papierrollen o. dgl. bestimmter Laenge
DE1786180C3 (de) Einrichtung zum Abtrennen gewichtsgleicher Einheiten aus einem fortlaufend zugeführten Strang eines plastischen Nahrungsmittels
DE581210C (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Ziegeln mit nicht durchgehenden Loechern mittels eines oder mehrerer in den Pressling eindringender Schneidwerkzeuge
DE952934C (de) Vorrichtung zur Weiterverarbeitung endloser Pressstraenge
AT124859B (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von fünfseitig geschlossenen Hohlsteinen.
DE631265C (de) Selbsttaetige Tonstrangschneidevorrichtung fuer Ziegelpressen
DE405514C (de) Verfahren und Einrichtung zur Bewegung von Schraemmaschinen
DE941581C (de) Vorrichtung zum Einfuehren der Luppen bzw. des Walzgutes in eine Einrichtung, bestehend aus einem Rohrreduzierwalzwerk und einer nachgeschalteten, mit gleichbleibender Geschwindigkeit betriebenen, fliegenden Saege
DE257159C (de)
DE1929440C3 (de) Maschine zum kontinuierlichen Herstellen von Ziegeln, Platten o.dgl
DE850329C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Unterteilung von Straengen aus Werkstoffen plastischer Konsistenz
DE705542C (de) Knick- und Schabevorrichtung fuer Bastfaserstengel