AT123387B - Einrichtung zur Verbindung von Vierkantkohleelektroden, insbesondere für elektrische Öfen. - Google Patents

Einrichtung zur Verbindung von Vierkantkohleelektroden, insbesondere für elektrische Öfen.

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AT123387B
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   Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Einrichtung dient dazu, Vierkantelektroden so zu verbinden, dass ein kontinuierlicher   Ofenbetrieb möglich ist.   



   Ein kontinuierlicher Ofenbetrieb wird heute fast in all den Fällen durchgeführt, wo es sich um Elektroden von geringem   Querschnitt   und geringem Gewicht handelt, wie z. B. bei Elektroden in Elektro-   Stahlöfen. Gewöhnlieh gebraucht man   in diesen Rundelektroden. Für deren Verbindung nimmt man im allgemeinen konische oder zylindrische Nippel oder Gewindeverbindungen, mittels deren die Elektroden zusammengeschraubt werden.

   Handelt es sich aber um Öfen. in denen Elektroden von grossem Querschnitt oder aber Elektrodenpakete benutzt werden, so verwendet man meist quadratiscle Elektroden mit   Kopffassungen.   Die Lebensdauer dieser Elektroden ist   naturlich beschränkt,   der Ofenbetrieb ist nicht kontinuierlich und wird dadurch teuer und   unwirtschaftlich,   dass durch die Stromunterbrechungen bei dem Auswechseln der Elektroden nicht nur die Produktion leidet,   sondern dass auch durch   den unreelmässigen Ofengang und durch das Auswechseln der heissen Elektroden   beträchtliche   Wärmeverluste entstehen. Die Elektrodenreste gehen im allgemeinen verloren.

   Selbst wenn man in einzelnen Fällen die abgebrannten Elektrodenreste mit neuen Elektroden verbunden hat. so war es doch nötig, die Elektrodenreste, deren Temperatur 1500 bis 20000 C betrug. aus dem Ofen zu entfernen und die   Anstücklung   ausserhalb des Ofens vorzunehmen. Vierkantelektroden kann man aber nicht mit konischen oder zylindrischen Nippeln verschrauben, denn es ist niemals zu erreichen, dass die Kanten der Elektroden   beim Anstückeln   zwangsläufig in einer Linie verlaufen. Bei   Elektrodenpaketen aber.   d. h. wenn zwei oder mehrere Elektroden zu einem Paket zusammengefügt werden, ist das Verbinden mit   gewöhnlichen   Nippeln überhaupt   ganz unmöglich, da. man   ja die einzelnen Elektroden nicht mehr um ihre eigene Achse drehen kann. 



   Um all diese Fehler zu vermeiden, hat man versucht, Elektrodenverbindungen zu schaffen, mit leren Hilfe es möglich sein sollte, rechteckige oder quadratische Elektroden über dem Ofen zusammenzufügen. Man hat beispielsweise die Stirnseiten der Elektroden mit schwalbenschwanzförmigen Ansatzstücken versehen, die ein Hinaufsehieben von neuen Elektroden ermöglichten. Auch hat man VerbinJungsstücke geschaffen, die aus   kegelförmigen,   durch Stege verbundenen Stücken bestehen, welche gleichfalls in entsprechende Aussparungen hineingepasst werden. Ihre Anfertigung verteuert jedoch durch lie erforderliche genaue Arbeit den Preis der Elektroden und die einfachen, durch Stege verbundenen   Kegelstücke   gaben schlechten Kontakt und hielten auch die grossen Gewichte der Elektroden nicht aus. 



   Es ist bereits eine Verbindung von Vierkantelektroden durch Nippel und Gewinde bekannt geworden, bei der die Kontaktstellen mit Elektrodenkitt ausgeschmiert werden. Diese Verbindung hat edoch den Nachteil, dass sie nicht allen in der Praxis gestellten Anforderungen zu genügen vermag. 



   Alle diese Übelstände werden nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, dass man die Verbindung von Vierkantelektroden durch besonders geformte, in der   Längsrichtung   geteilte Nippel vernimmt. Zu diesem Zwecke erhalten beide Elektroden an den Stirnwänden je ein rundes, ovales oder vier- 
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 ) der Nuten versehen, die zur Aufnahme der Nippelansätze dienen. 



   Will man nun zwei Elektroden verbinden, so wird in das Loch der unteren Elektrode der aus zwei   Längsteilen   bestehende Kohlenippel eingesetzt. Die einzelnen Teile desselben stellen Halbzylinder. Zylinder- 

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 abschnitte oder viereckige   Stücke   dar und sind an der   Mantelfläche   mit mehreren   Ansätzen oder Kämmen   versehen, die-wie bereits gesagt-zu den entsprechenden Nuten in den Löchern der Elektroden passen. 
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 Loch eingesetzt werden kann. Ist die neue Elektrode aufgesetzt, so drückt man die beiden Nippelteile auseinander, bis die   Nippelansätze   in die Loehnuten hineingreifen, und treibt dann einen. am besten 
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 um ein möglichst starkes Anpressen der Nippelteile zu erzielen. 



   Dieses Anpressen und besonders das Zusammenziehen der Elektroden wird noch dadurch gefördert. dass die Nippelansätze und auch die Nuten in den   Elektrodenlochern   koniseh gehalten sind. Auch wird man darauf achten, dass die Ansätze nicht direkt an der Stirnseite der Elektrode angebracht sind. sondern hauptsächlich am oberen oder unteren Teil der Nippelhälfte, um zu verhindern, dass die Nuten ausreissen   können. Um   den Kontakt zu verbessern, kann man Nippel und Nuten und auch die   Stirnflächen   der Elektroden in bekannter Weise mit Elektrodenkitt ausschmieren. 



   Wenn die untere Elektrode fast bis zu den   Stossflächen   der neuen Elektrode   abgebrannt   ist, dann besteht manchmal die Gefahr, dass der Keil herausfällt. Um dieses Herausfallen zu verhüten, kann erfindungsgemäss der Keil so gestaltet werden, dass er in doppeltem Sinn   keilförmig   ausgebildet wird.   nus eu   sowohl in der Richtung von der Mantelfläche der Elektrode nach der Achse, als auch in der Richtung von der oberen Elektrode nach der unteren. 



   Bei Hohlelektroden, bei denen durch die Höhlung der Elektrode selbst   eine Zuführung der Be-   shckung oderein Abführender Gase erfolgen soll, kann die gleiche Verbindung gebraucht werden, nur muss dann der seitliche, durch die Nippelhälften hindurchgehende Keil wegfallen. Die Nippelhälften werden praktischerweise von oben her durch einen besonders langen Keil auseinandergedrückt, wobei sie an den 
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 sind hier mit vier Ansätzen oder Kämmen g und A versehen, die zu den entsprechenden   Loehnuten   i und k passen. Ansätze und Nuten sind koniseh ausgeführt.

   Sind die Elektroden zusammengesetzt. so werden die beiden Halbzylinder   auseinandergedrilckt   und der   Keil I   von der Seite durch die schlitzförmige Öffnung d   zwischen den Halbzylindern e und f hineingetrieben. Dadurch erreicht man nicht nur eine feste Verbindung.   sondern auch gleichzeitig infolge der konischen   Lochnuten   und   Nippelansätze ein Anpressen der beiden   Elektroden an ihren   Stirnflächen.   Der mit dieser Verbindung erzielte Kontakt ist sehr gut. kann aber durch Gebrauch von Elektrodenkitt noch verbessert werden. Die Ausführung selbst braucht nicht, wie 
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 unteren Elektrode.

   In der oberen Elektrode ist der Ausschnitt p, durch den der Keil eingeführt wird. ebenfalls konisch gestaltet, so dass der Keil nicht nach unten herausfallen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Verbindung von   Vierkantkohleelektroden,   insbesondere für elektrische   Öfen.   mittels Nippels und Gewinde, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung durch einen in der Längsrichtung geteilten Nippel erfolgt, dessen Ansätze durch einen besonderen Keil in die entsprechenden Aus-   sparungen   der Elektroden hineingetrieben werden.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze (Kämine) der Nippel- teile konisch ausgebildet sind, um beim Hineintreiben des Keiles gleichzeitig ein Aneinanderpressen der Stirnflächen der Elektroden zu erzielen.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze (Kämme) der Nippelteile am oberen und unteren Teil derselben angebracht sind.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die beiden Nippelhälften auseinandertreibende Keil auch in der Längsrichtung (parallel zur Achse der Elektroden) keil- EMI2.6
AT123387D 1928-11-20 1929-09-21 Einrichtung zur Verbindung von Vierkantkohleelektroden, insbesondere für elektrische Öfen. AT123387B (de)

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