AT123380B - Verfahren zum Schlichten und Glätten von Garnen, Bindfäden, Kordeln, Leinen u. dgl. aus Hartfasern. - Google Patents

Verfahren zum Schlichten und Glätten von Garnen, Bindfäden, Kordeln, Leinen u. dgl. aus Hartfasern.

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AT123380B
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  Verfahren zum Schlichten und Glätten von Garnen, Bindfäden, Kordeln, Leinen   u.   dgl. aus Hartfasern. 



   Aus Hartfasern, wie   Manila,   Java, Aloe, Sisal und ähnliche oder dem Abfallprodukt edleren Fasermaterials, wie z. B. Werg, hergestellte Garne, Bindfäden, Kordeln, Leinen od. dgl., lassen sich bekanntlich   in üblicher Weise nicht glätten, zumal die aus dem Objekt vorstehenden Faserenden zu starr sind.   Infolge- dessen pflegt man bisher Objekte aus solchem Fasermaterial zu schären und hierauf zu reiben. Das
Schären ist sehr   umständlich,   und es wird sehr leicht die aus dem Objekt bauchig vorstehende Faser von der Messerwalze mit erfasst und beschädigt.

   Eine solche Beschädigung tritt auch vielfach bei dem nachfolgenden Reiben des Objektes ein.   Die übliche Schlichte   zum Zwecke des Niederlegens der vorstehenden Fasern lässt sich deshalb nicht anwenden, weil die Hartfasern die bei andern edleren Fasern in der Elementfaser vorkommenden Fettsubstanzen nicht enthalten, so dass ihnen die notwendige
Geschmeidigkeit fehlt. 



   Aber selbst wenn man eines der üblichen Sehliehtmittel, wie z. B. Leim oder Stärke, anwendet, bricht die trocken gewordene Schlichte bei Herstellung eines Knotens oder beim Biegen des Objektes, so dass die Faserenden wieder vorspringen und das Objekt nach wie vor ein struppiges Aussehen bekommt. 



   Die vorliegende Erfindung hat sieh die Aufgabe gestellt, Garne. Bindfäden, Kordeln, Leinen u. dgl aus Hartfasern oder Abfallprodukten zu schlichten und zu glätten, so dass ein Abschären der vorstehenden Faserenden entweder gar nicht oder nur in geringem Masse notwendig ist. 



   Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Objekt nach seinem Spinn-oder Zwirnvorgang auf seiner   Umfläche   mit   Kautschukmilch,   wie z. B. Latex oder einer andern Kautschukemulsion bestrichen und durch geeignete Streiehorgane, wie z. B. Walzen, Backen, Bürsten od. dgl. auf seiner Oberfläche stets in gleicher Richtung gestrichen wird, so dass sich die vorstehenden Pflanzenfasern stets in derselben Richtung umlegen. 



   Durch Verdunsten des flüssigen Bestandteiles der Kautschukmilch verbleibt an   der Umfläche   des Objektes und in den Faserzwisehenräumen die in mikroskopischer Feinheit verteilte Klebesubstanz, so dass die Fasern zusammenkleben. Das Verdunsten kann auf künstlichem Wege durch Heizkästen oder Heiztrommeln und das Gerinnen durch Einwirkung bestimmter chemischer Stoffe, wie z. B. Alaun, Chlornatrium u. dgl. beschleunigt werden, zu welchem Zweck man das mit der   Pflanzenmilch   bestrichen Objekt durch ein Alaun-oder Salzbad   hindurchführen   kann.

   Auf dem weiteren Wege, nachdem die als Schlichte wirkende Kautschukmilch eingedickt oder geronnen ist, wird das Objekt, u. zw. immer in derselben Richtung unter Anwendung von Talkum oder einem andern fettigen pulverigen Mineralstoff geglättet, um zu verhindern, dass später die Garne, Fäden, Kordeln u. dgl. bei ihrem Aufknäueln oder Aufspulen zusammenkleben. Die auf und zwischen den äusseren Fasern sich festgesetzten Kautschukteilchen können in bekannter Weise vulkanisiert werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Schlichten und Glätten von Garnen, Bindfäden, Kordeln, Leinen u. dgl. aus Hartfasern, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsgut auf seiner Umfläche mit Kautschukmilch, wie z. B.
    Latex oder einer andern Kautschukemulsion bestrichen und nach dem Verdunsten des flüssigen Bestandteiles mit Talkum oder einem ändern fettigen Mineralpulver gerieben, hiebei aber durch mechanische Mittel stets in ein und derselben Richtung bearbeitet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT123380D 1928-07-11 1929-05-28 Verfahren zum Schlichten und Glätten von Garnen, Bindfäden, Kordeln, Leinen u. dgl. aus Hartfasern. AT123380B (de)

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