AT123079B - Elektrische Fernmeldeeinrichtung. - Google Patents

Elektrische Fernmeldeeinrichtung.

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AT123079B
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AT
Austria
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lines
voltage
telecommunication device
telecommunication
dependent
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Inventor
Otto Ing Plechl
Adolf Ing Ritter
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Bbc Ag Oesterr
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Fernmeldeeinrichtung. 



   Aus einem Leitungssystem mit n Leitungen, von denen eine durch die Erde ersetzt werden kann, lassen sich bei fester Schaltung auf der Geber-und Empfängerseite   (in-1)   Signalkreise bilden, indem eine Leitung als gemeinsame   Rückleitung   benutzt wird. Es lassen sich damit, wenn von einer Unterscheidung der Signale durch die Anzahl der Stromstoss, ihre Dauer, Stärke, Frequenz od. dgl. abgesehen wird, gleichzeitig   (m-j !)   voneinander unabhängige Signale übertragen.

   Es ist ferner bekannt, auf einer beschränkten Anzahl Leitungen eine grössere Anzahl von Signalen nacheinander dadurch zu übertragen, dass auf der Geber-und Empfängerseite durch ein Schrittschaltwerk betätigte oder synchronund phasengleich laufende Wählerschalter gleichzeitig die einander entsprechenden Geber-und Empfangsapparate an das Leitungssystem schalten. Die   sichere Übertragung   ist indessen von der genauen Ausführung der Vorrichtung abhängig, da in den beiden Stationen mechanisch bewegte Teile vorhanden sind und bei Überspringen eines Kontaktes beim Schrittschaltwerk oder bei Aussertrittfallen der Synchronschaltvorrichtungen Fehlsignale übermittelt werden können. Ausserdem können Leitungskombinationen für die Signalübertragung nur mit dem gemeinsamen Rückleiter gebildet werden. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Fernmeldeeinrichtung mit   n   Fernmeldeleitungen, bei 
 EMI1.1 
 übertragen werden können. Gemäss der Erfindung werden in beliebige Kombinationen von je zwei Leitungen   spannungsabhängige, Organe, eingeschaltet,   die erst oberhalb einer Grenzspannung eine unstetige Erhöhung ihrer Leitfähigkeit erfahren. 



   In der Zeichnung sind in den Fig. 1-5 verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sehematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die periodische Übertragung eines Signales pro Leitung, Fig. 2 die gleichzeitige Übertragung mehrerer Signale, die Fig. 3 und 5 die Verwendung von Glimmlampen und die Fig. 4 zeigt eine weitere   Ausführungsform.   An Stelle der den Ausführungsbeispielen zugrunde gelegten Signalübertragung über Leitungen kann ebensogut eine Übertragung durch elektrische Wellen   angenommen werden. werden.   



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind die fünf Leitungen   Z1   bis l5 auf der Empfangsseite JE durch alle denkbar möglichen Leitungsverbindungen dauernd zusammengeschlossen. In jedem Verbindungsleiter befindet sich ein Empfangsapparat e. Auf der Geberstelle G ist eine Stromquelle   b1   vorhanden, die mittels Schalter oder, wie dargestellt, mittels Tastspitzen   11, 1"an   die Leitungen gelegt werden kann. Bei Verfolgung der Stromkreise zeigt sich, dass nur einer der in Leitungsverbindungen zwischen den Punkten   1-5   liegenden Empfangsapparate an der vollen ankommenden Spannung liegt, während die übrigen Empfangsapparate an kleinerer Spannung liegen, da in den andern Verbindungen mindestens zwei solche Apparate in Serie liegen.

   Werden die Empfangsapparate derart ausgebildet, dass sie nur von einer gewissen Spannung an ansprechen, so lässt es sieh bei geeigneter Wahl der Betriebsspannung von b1 erreichen, dass nur ein bestimmter Empfangsapparat anspricht. Die Empfangsapparate können entweder selbst als Anzeigevorrichtungen ausgebildet sein, z. B. als Fallklappenrelais od.   dgl.,   oder sie können ihrerseits, wie in der Leitungsverbindung   1-5   gezeichnet, einen Lokalstromkreis über eine Batterie b2 schliessen und einen Anzeigeapparat a einschalten. Es kann aber auch der Fernstrom 

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 EMI2.1 
 mit den Leitungen   - ! ;,   und der Batterie. In der gezeichneten Stellung sind die Leitungsverbindungen3-1,   3-2, 3-4, 3-5 zur Aufnahme von Signalen bereit.

   Es werden jedoch nur die Empfänger e zwischen 3-1   und 3-5 ansprechen, da nur die Signalkontakte Si und   89   geschlossen sind, die über die Bürsten z und die Schleifbahnen des Umschalters   u   die Leitung 3 mit 2 und 5 verbinden. Werden alle Bürsten um eine   Kontaktteilung verschoben,   so sind alle Empfangsapparate, die von den Knotenpunkten 4 bzw. 2 der Empfangsstelle ausgehen,   anspreehbereit.   Bei andauernder Verschiebung der Bürsten können auf diese Art periodisch Signale abgegeben werden. 



   Als   spannungsabhängige Anzeigevorrichtung   bzw. als spannungsabhängiges Relais wird eine
Gasstrecke verwendet, welche bekanntlich bis zu einer   bestimmten.   Spannung, der   Durchbruchsspannung,   als Nichtleiter wirkt, über der Durchbruchspannung jedoch als Leiter. Die Gasstreeke kann infolge Leuchtens selbst als Anzeigevorrichtung dienen, oder mit einer andern auf   Stromdurchgang   ansprechenden Anzeigevorrichtung oder mit einem Relais in Reihe geschaltet sein. Durch Verwendung verschiedener Elektroden für beide Pole ist es möglich, die Gasstrecke zu polarisieren, d. h. für Stromdurehgang in vorwiegend einer Richtung auszubilden. Man wird besonders Gasstrecken bevorzugen, die mit niedrigen Spannungen betrieben werden können, z. B. Glimmlampen. 



   Fig. 3 zeigt eine Fernmeldeeinrichtung mit Glimmlampen,   !'i-   bedeuten wieder die Leitungen. 



  Die Glimmlampen g und die Signalkontakte S1 bis   810   befinden sich beispielsweise an der Geberstelle G. An der Empfangstelle E befindet sich die Batterie   b1, ein Anzeigeinstrument a.   und ein Paar Tastspitzen   ti, . Bei   dieser Schaltung ist die Fernmeldung eigentlich eine Abfrage. Es kann nämlich durch Schaltung an der Empfangsstelle   E   die Stellung jedes Signalkontaktes der Geberstelle G erfragt werden. 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrische Fernmeldeeinrichtung mit n Fernmeldeleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass beliebige Kombinationen von je zwei Leitungen spannungsabhängige Organe enthalten, die erst oberhalb einer Grenzspannung eine unstetige Erhöhung ihrer Leitfähigkeit erfahren.
    2. Fernmeldeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Leitungsveibindung zwei spannungsabhängige Anzeige-oder Schaltorgane in Parallelschaltung enthält, von denen das eine nur bei entgegengesetzter Stromrichtung als das andere ansprechen kann.
    3. Fernmeldeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als spannungsabhängige Anzeigeorgan Gasstrecken benutzt werden.
    4. Fernmeldeeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Gasstrecken Glimmlampen verwendet werden.
    5. Fernmeldeeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Glimmlampen verwendet werden, welche vorwiegend in einer Richtung den Stromdurchgang ermöglichen.
    6. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die spannungsabhängigen Organe die unstetige Erhöhung ihrer Leitfähigkeit unmittelbar anzeigen.
    7. Fernmeldeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass spannungsabhängige Schaltorgane in Reihe mit Signalkontakten, Stromanzeigevorrichtungen oder Relais verwendet werden (Fig. 3). EMI3.1 leitungen gleichzeitig m- Stromkreise gebildet werden, indem mittels eines Schalters diejenige Leitung, welche jeweils den gemeinsamen Rückleiter bildet, in zyklischer Reihenfolge ausgetauscht wird (Fig. 2).
    9. Fernmeldeeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Schalters in zyklischer Reihenfolge jeweils eine Leitung an einen Pol einer Batterie und die andern Leitungen an die Wicklungen von Anzeigevorrichtungen, Relais oder an Signalkontakte gelegt werden (Fig. 2).
    10. Fernmeldeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Stationen Verbindungen zwischen den n Leitungen unabhängig von den augenblicklich zur Fernmeldung herangezogenen Leitungen vorhanden sind, in welchen Gasstrecken in Reihe mit Weehselstromerzeugern bzw. Wechselstromempfängern liegen und dass eine Gleichspannung wahlweise an verschiedene Verbindungen geschaltet wird (Fig. 5).
    11. Fernmeldeeinrichtung mit n Fernmeldeleitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig so viele Anzeigen übertragen werden, als sich aus der vorhandenen Leiterzahl voneinander unabhängige Stromkreise bilden lassen und in wenigstens einer der beiden Stationen ein Schaltorgan vorhanden ist, welches soviel Stellungen hat, als Fernleitungen vorliegen, wobei in jeder Stellung ein anderer der n Leiter als gemeinsame Rückleitung geschaltet ist.
    12. Fernmeldeeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein spannungsabliängiges Organ durch einen Umschalter wechselweise in Reihe mit zwei Signalkontakten geschaltet werden kann (Fig. 4). EMI3.2
AT123079D 1927-10-11 1927-10-11 Elektrische Fernmeldeeinrichtung. AT123079B (de)

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