AT123016B - Kupplungsanordnung für Wechselgetriebe. - Google Patents
Kupplungsanordnung für Wechselgetriebe.Info
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Description
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Kupplullgsanordnung für Wechselgetriebe.
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<Desc/Clms Page number 2>
Zwischen dem hinteren Ende der Kurbelwelle 5 des Motors und dem vorderen Ende der Getriebewelle 6 ist in üblicher Weise eine Reibungskupplung 7 angeordnet, welche in das auf der Motorwelle 5 befestigte Schwungrad 8 eingebaut sein kann. Zur Auslosung der Kupplung 7 dient in üblicher Weise ein um die festgelagerte Welle 9 schwenkbarer Fusshebel 70. während der Kupplungsdruck. durch eine Feder 11 erzeugt wird.
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Antrieb der Treibräder dienenden Lastwelle 16 eine während der Fahrt nicht lösbare Verbindung anzuordnen, wird gemäss der Erfindung eine durch den Fahrer ausrückbare Nebenkupplung zwischen der Getriebewelle 15 und der Lastwelle 16 vorgesehen.
Diese Nebenkupplung besteht zweckmässig aus einer Reibungskupplung, welche zur Aufnahme nur eines Teiles des vollen Drehmomentes bestimmt ist, und einer mit der Reibungskupplung vereinigten Klauenkupplung, die das volle Drehmoment in der ganz eingerückten Stellung der Kupplung aufnimmt.
Diese Nebenkupplung zwischen Getriebewelle 7a und Lastwelle 16 besteht bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung aus einem auf der Getriebewelle 15 verschiebbaren, aber nicht verdrehbaren Kupplungskonus 17 und einem auf der Lastwelle 16 verschiebbaren, aber nicht verdrehbaren Kupplungskonus 18. Eine auf den Konus 17 einwirkende Feder 19 sucht den
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voneinander dient ein in üblicher Weise in eine Nut des Konus 17 eingreifender Hebel 28. Der Hebel 23 ist um einen festgelagerten Zapfen 24 schwenkbar und steht durch eine Ver-
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Verbindung.
In dem Verbindungsgestänge ist an beliebiger Stelle Spiel in der Weise vorgesehen, dass eine Bewegung des Teiles 17 der Nebenkupplung erst eintritt, nachdem durch Bewegung des
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bindungsstange 25 ein.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Anordnung wird durch Niedertreten des Kupplungshebels 10 zunächst die Hauptkupplung 3 gelöst und dann bei Weiterbewegung des Hebels 10 der Teil 17 der Nebenkupplung entgegen der Wirkung der Feder 19 nach links gezogen, wobei zunächst nur die Klauen 21 und 22 der Nebenkupplung ausser Eingriff kommen.
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folgt ; erst bei Weiterbewegung des Kupplungskonus 17 nach links wird die Bewegung des Kupplungskonus 18 durch einen Anschlag-der z. B. durch die Zähne 22 gebildet werden kann-aufgehalten, so dass auch die konischen Kupplungsflächen sich voneinander lösen.
Während der Zeit, in welcher beide Kupplungen gelöst sind, verringert sich die Drehzahl des leerlaufenden Getriebes so weil, dass unter allen Umständen leicht ein ruhiges einwandfreies Schalten bewirkt werden kann. Beim Wiederloslassen des Kupplungspedals 10 gehen alle Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge vor sich. Die Reibungsflächen der Nebenkupplung bringen zunächst das Getriebe auf die der Kardanwelle 16 entsprechende Drehzahl. Hierauf werden die Kardanwelle 16 und die Getriebewelle 15 zwangläufig durch die Klauen 21. 22 miteinander verbunden und schliesslich stellt die Hauptkupplung 7 die Verbindung mit der Motorwelle 5 wieder her.
Die in Fig. 2 dargestellte Nebenkupplung arbeitet im wesentlichen genau so wie die in Fig. 1 dargestellte Nebenkupplung. Es ist bei dieser Ausführung nur eine kinematische Vertauschung der verschiedenen beweglichen Teile der Kupplung vorgenommen worden. Es sind natürlich noch andere kinematische Vertauschungen möglich.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung ist der eine Kupplungskonus 78 unverdrehbar und unversehiebbar mit der Lastwelle 16 verbunden und trägt ausser der konischen Kupplungsfläche auch die Zähne 22'der Klauenkupplung. Mit der Getriebewelle 15 ist eine mit einem Flansch 30 versehene Buchse 31 unverdrehbar und unverschiebbar verbunden. Auf dieser Buchse 31 ist ein ringförmiges Gehäuse 32 unverdrehbar, aber axial verschiebbar angeordnet.
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sind eine Anzahl Federn 35 angeordnet, welche den Teil 34 nach rechts zu drücken suchen.
Zweckmässig sind die Federn 33 und 35 immer abwechselnd auf dem Umfange des Flansches 30 angeordnet. Das Gehäuse 32 kann entgegen der Wirkung der Federn 38 durch eine in üblicher Weise in eine Nut 36 eingreifende Gabel nach links gezogen werden. Hiebei kommen zuerst die Klauen 21'und 22'ausser Eingriff ; bei weiterer Linksbewegung nimmt das Gehäuse 32 den Flansch des Teiles 34 mit und zieht auch den Teil 34 entgegen der Wirkung der Federn 33 von dem Konus des Teiles 181 ab. Die Reihenfolge der Kupplungsvorgänge ist also bei der
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Fig. 1 dargestellten Ausführung.
Ohne an dem Wesen der Erfindung etwas zu ändern, können natürlich sowohl an Stelle der dargestellten Hauptkupplung als auch an Stelle der dargestellten Nebenkupplungen beliebige andere Kupplungsbauarten sinngemäss Verwendung finden. Auch sind noch andere Anordnungen der zusammenarbeitenden Reibungs-und Klauenkupplungen möglich. Insbesondere könnte auch die Betätigung der beiden Kupplungen anstatt durch das dargestellte Gestänge in anderer Weise, beispielsweise durch eine in einer zentralen Bohrung der Getriebehauptwelle axial verschiebbare Stange oder auch servo-motorisch durch Öldruck, Druck. oder Saugluft, erfolgen.
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1.
Kupplungsanordnung für Wechselgetriebe, bei welcher ausser der zwischen der Motorwelle und dem Getriebe angeordneten Hauptkupplung noch eine Nebenkupplung zwischen dem Getriebe und der Lastwelle vorgesehen ist. dadurch gekennzeichnet, dass durch das Kupplungpedal od. dgl zuerst die Nebenkupplung und dann die Hauptkupplung zum Eingriff gebracht
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ausgerückt wird.
Claims (1)
- 2. Kupplungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Nebenkupplung eine aus Klauenkupplung und Reibungskupplung bestehende Kupplung verwendet EMI3.5 zum Eingriff kommt.3. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1 oder mit einer Nebenkupplung, bei welcher der mit der einen Welle verbundene Teil der Reibungskupplung gegenüber dem mit der gleichen Welle verbundenen Klauenkupplungsteil nach erfolgtem Eingriff zwischen den Reibungsflächen axial so weit verschoben wird, bis die Klauenkupplung zum Eingriff gekommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungskupplung durch eine in an sich bekannter Weise gegen einen axial unverschiebbaren Teil abgestützte Feder (19 bzw. 35) in Eingriff gehalten wird, gegen deren Druck sie durch das Kupplungspedal ausgerückt werden muss.. Kupplungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Klauenkupplung durch eine Feder (19 bzw. 33) in der Eingriffsstellung gehalten wird, wobei die Ausrückung entgegen dem Druck dieser Feder erfolgen muss.5. Kupplungsanordnung nach den Ansprüchen 3 und 4, bei welcher der eine Reibungskupplungsteil gegenüber dem mit der gleichen Welle verbundenen Klauenkupplungsteil beim Einrücken der Kupplung entgegen der Wirkung einer Feder axial verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Einrücken der Reibungskupplung dienende Feder (19) stärker EMI3.6 bare Klauenkupplungsteil und der von der schwächeren Feder (20) belastete, verschiebbare Reibungskupplungsteil (18) auf der einen Welle (16) und der durch die stärkere Kupplungfeder (19) belastete Klauenkupplungsteil zu und Reibungskupplungsteil (17) auf der andern Welle (15) angeordnet sind (Fig. 1).7. Kupplungsanordnung nach den Ansprüchen 3 und 4 oder nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die gleiche Feder (19) sowohl zum Einrücken der Reibungskupplung als auch zum Einrücken der Klauenkupplung dient.8. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei welcher der undrehbar mit der einen Welle verbundene Teil der Reibungskupplung und der mit der gleichen Welle undrehbar verbundene Teil der Klauenkupplung sowohl gegeneinander als auch gegenüber der Welle axial beim Aus-und Einkuppeln verschoben werden, dadurch gekennzeichnet, dass der <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 rückung der Klauenkupplung dient.10. Kupplungsanordnung nach Anspruch 8 oder 9. dadurch gekennzeichnet, dass do' EMI4.2 im gleichen Abstand von der Achse angeordnet und in Bohrungen des scheibenförmigen Teiles (30) eingesetzt sind.11. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 oder 8 bis 10. dadurch gekennzeichnet, dass der Klauenkupplungsteil an der einen Stirnfläche eines trommelartigen Gehäuses (32) ausgebildet ist, an dessen anderer Stirnfläche zweckmässig die Schaltgabel angreift. während im Innern der Trommel der zur Abstützung der Federn (38, 35) fest mit der einen Welle (15) verbundene scheibenförmige Teil (30) und der verschiebbare, im Querschnitt vorzugsweise T-förmige Reibungskupplungsteil (34) angeordnet sind (Fig. 2).12. Kupplungsanordnung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Einrückung des Klauenkupplungsteiles (32) dienenden Federn (33) durch Bohrungen in dem verschiebbaren Reibungskupplungsteil (34) frei hindurchtreten (Fig.13. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet. dass die Ausrückung der Nebenkupplung nach der Ausrückung der Hauptkupplung durch eine in dem Betätigungsgestänge für die Nebenkupplung angeordnete, Leerlauf zulassende Verbindung, vorzugsweise durch eine Langlochverbindung (26), erfolgt. EMI4.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT123016T | 1929-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT123016B true AT123016B (de) | 1931-05-26 |
Family
ID=3633203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT123016D AT123016B (de) | 1929-04-08 | 1929-04-08 | Kupplungsanordnung für Wechselgetriebe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT123016B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1187142B (de) * | 1962-07-17 | 1965-02-11 | Fritz Buehrer | Zahnraederwechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Traktoren |
-
1929
- 1929-04-08 AT AT123016D patent/AT123016B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1187142B (de) * | 1962-07-17 | 1965-02-11 | Fritz Buehrer | Zahnraederwechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Traktoren |
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