AT123016B - Kupplungsanordnung für Wechselgetriebe. - Google Patents

Kupplungsanordnung für Wechselgetriebe.

Info

Publication number
AT123016B
AT123016B AT123016DA AT123016B AT 123016 B AT123016 B AT 123016B AT 123016D A AT123016D A AT 123016DA AT 123016 B AT123016 B AT 123016B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
clutch
friction
coupling
claw
arrangement according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Steyr Werke A G
H C Ferdinand Porsche Dr Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steyr Werke A G, H C Ferdinand Porsche Dr Ing filed Critical Steyr Werke A G
Application granted granted Critical
Publication of AT123016B publication Critical patent/AT123016B/de

Links

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kupplullgsanordnung   für Wechselgetriebe. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Zwischen dem hinteren Ende der Kurbelwelle 5 des Motors und dem vorderen Ende der Getriebewelle 6 ist in   üblicher   Weise eine Reibungskupplung 7 angeordnet, welche in das auf der Motorwelle 5 befestigte Schwungrad 8 eingebaut sein   kann. Zur Auslosung der   Kupplung 7 dient in   üblicher Weise   ein um die festgelagerte Welle 9 schwenkbarer Fusshebel   70. während   der Kupplungsdruck. durch eine Feder 11 erzeugt wird. 
 EMI2.1 
 Antrieb der Treibräder dienenden Lastwelle 16 eine während der Fahrt nicht lösbare Verbindung anzuordnen, wird gemäss der Erfindung eine durch den Fahrer ausrückbare Nebenkupplung zwischen der Getriebewelle 15 und der Lastwelle 16 vorgesehen.

   Diese Nebenkupplung besteht   zweckmässig aus   einer Reibungskupplung, welche zur Aufnahme nur eines Teiles des vollen Drehmomentes bestimmt ist, und einer mit der Reibungskupplung vereinigten Klauenkupplung, die das volle Drehmoment in der ganz eingerückten Stellung der Kupplung aufnimmt. 



   Diese   Nebenkupplung zwischen Getriebewelle 7a und   Lastwelle 16 besteht bei der in Fig. 1 dargestellten   Ausführung   aus einem auf der Getriebewelle 15 verschiebbaren, aber nicht verdrehbaren Kupplungskonus 17 und einem auf der Lastwelle 16 verschiebbaren, aber nicht verdrehbaren   Kupplungskonus   18. Eine auf den Konus 17 einwirkende Feder 19 sucht den 
 EMI2.2 
 voneinander dient ein in üblicher Weise in eine Nut des Konus 17 eingreifender   Hebel 28.   Der Hebel 23 ist um einen   festgelagerten Zapfen 24   schwenkbar und steht durch eine Ver- 
 EMI2.3 
 Verbindung. 



   In dem   Verbindungsgestänge   ist an beliebiger Stelle Spiel in der Weise vorgesehen, dass eine Bewegung des Teiles 17 der Nebenkupplung erst eintritt, nachdem durch Bewegung des 
 EMI2.4 
   bindungsstange 25   ein. 



   Bei der in der Zeichnung dargestellten Anordnung wird durch Niedertreten des Kupplungshebels 10 zunächst die Hauptkupplung 3 gelöst und dann bei Weiterbewegung des Hebels 10 der Teil 17 der Nebenkupplung entgegen der Wirkung der Feder 19 nach links gezogen, wobei zunächst nur die Klauen 21 und 22 der Nebenkupplung ausser Eingriff kommen. 
 EMI2.5 
 folgt ; erst bei Weiterbewegung des Kupplungskonus 17 nach links wird die Bewegung des Kupplungskonus 18 durch einen Anschlag-der z. B. durch die Zähne 22 gebildet werden kann-aufgehalten, so dass auch die konischen Kupplungsflächen sich voneinander lösen. 



   Während der Zeit, in welcher beide Kupplungen gelöst sind, verringert sich die Drehzahl des leerlaufenden Getriebes so weil, dass unter allen   Umständen leicht   ein ruhiges einwandfreies Schalten bewirkt werden kann. Beim Wiederloslassen des Kupplungspedals 10 gehen alle Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge vor sich. Die   Reibungsflächen   der Nebenkupplung bringen zunächst das Getriebe auf die der Kardanwelle 16 entsprechende Drehzahl. Hierauf werden die Kardanwelle 16 und die Getriebewelle 15 zwangläufig durch die Klauen 21. 22 miteinander verbunden und schliesslich stellt die Hauptkupplung 7 die Verbindung mit der Motorwelle 5 wieder her. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Nebenkupplung arbeitet im wesentlichen genau so wie die in Fig.   1   dargestellte Nebenkupplung. Es ist bei dieser Ausführung nur eine kinematische Vertauschung der verschiedenen beweglichen Teile der Kupplung vorgenommen worden. Es sind natürlich noch andere kinematische Vertauschungen möglich. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung ist der eine   Kupplungskonus 78 unverdrehbar   und unversehiebbar mit der Lastwelle 16 verbunden und trägt ausser der konischen Kupplungsfläche auch die Zähne 22'der Klauenkupplung. Mit der Getriebewelle 15 ist eine mit einem Flansch 30 versehene Buchse 31 unverdrehbar und unverschiebbar verbunden. Auf dieser Buchse 31 ist ein ringförmiges Gehäuse 32 unverdrehbar, aber axial verschiebbar angeordnet. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 sind eine Anzahl Federn 35 angeordnet, welche den Teil 34 nach rechts zu drücken suchen. 



  Zweckmässig sind die Federn   33   und   35   immer abwechselnd auf dem Umfange des Flansches 30 angeordnet. Das Gehäuse 32 kann entgegen der Wirkung der Federn   38   durch eine in üblicher Weise in eine Nut 36 eingreifende Gabel nach links gezogen werden. Hiebei kommen zuerst die Klauen   21'und 22'ausser   Eingriff ; bei weiterer Linksbewegung nimmt das Gehäuse 32 den Flansch des Teiles 34 mit und zieht auch den Teil 34 entgegen der Wirkung der Federn 33 von dem Konus des Teiles 181 ab. Die Reihenfolge der Kupplungsvorgänge ist also bei der 
 EMI3.2 
 Fig. 1 dargestellten Ausführung. 



   Ohne an dem Wesen der Erfindung etwas zu ändern, können   natürlich   sowohl an Stelle der dargestellten Hauptkupplung als auch an Stelle der dargestellten Nebenkupplungen beliebige andere Kupplungsbauarten sinngemäss Verwendung finden. Auch sind noch andere Anordnungen der zusammenarbeitenden   Reibungs-und Klauenkupplungen   möglich. Insbesondere könnte auch die Betätigung der beiden Kupplungen anstatt durch das dargestellte Gestänge in anderer Weise, beispielsweise durch eine in einer zentralen Bohrung der Getriebehauptwelle axial verschiebbare Stange oder auch servo-motorisch durch Öldruck,   Druck. oder Saugluft,   erfolgen. 
 EMI3.3 
 
1.

   Kupplungsanordnung für Wechselgetriebe, bei welcher ausser der zwischen der Motorwelle und dem Getriebe angeordneten Hauptkupplung noch eine Nebenkupplung zwischen dem Getriebe und der Lastwelle vorgesehen ist. dadurch gekennzeichnet, dass durch das Kupplungpedal od. dgl zuerst die Nebenkupplung und dann die Hauptkupplung zum Eingriff gebracht 
 EMI3.4 
   ausgerückt   wird.

Claims (1)

  1. 2. Kupplungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Nebenkupplung eine aus Klauenkupplung und Reibungskupplung bestehende Kupplung verwendet EMI3.5 zum Eingriff kommt.
    3. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1 oder mit einer Nebenkupplung, bei welcher der mit der einen Welle verbundene Teil der Reibungskupplung gegenüber dem mit der gleichen Welle verbundenen Klauenkupplungsteil nach erfolgtem Eingriff zwischen den Reibungsflächen axial so weit verschoben wird, bis die Klauenkupplung zum Eingriff gekommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungskupplung durch eine in an sich bekannter Weise gegen einen axial unverschiebbaren Teil abgestützte Feder (19 bzw. 35) in Eingriff gehalten wird, gegen deren Druck sie durch das Kupplungspedal ausgerückt werden muss.
    . Kupplungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Klauenkupplung durch eine Feder (19 bzw. 33) in der Eingriffsstellung gehalten wird, wobei die Ausrückung entgegen dem Druck dieser Feder erfolgen muss.
    5. Kupplungsanordnung nach den Ansprüchen 3 und 4, bei welcher der eine Reibungskupplungsteil gegenüber dem mit der gleichen Welle verbundenen Klauenkupplungsteil beim Einrücken der Kupplung entgegen der Wirkung einer Feder axial verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Einrücken der Reibungskupplung dienende Feder (19) stärker EMI3.6 bare Klauenkupplungsteil und der von der schwächeren Feder (20) belastete, verschiebbare Reibungskupplungsteil (18) auf der einen Welle (16) und der durch die stärkere Kupplungfeder (19) belastete Klauenkupplungsteil zu und Reibungskupplungsteil (17) auf der andern Welle (15) angeordnet sind (Fig. 1).
    7. Kupplungsanordnung nach den Ansprüchen 3 und 4 oder nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die gleiche Feder (19) sowohl zum Einrücken der Reibungskupplung als auch zum Einrücken der Klauenkupplung dient.
    8. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei welcher der undrehbar mit der einen Welle verbundene Teil der Reibungskupplung und der mit der gleichen Welle undrehbar verbundene Teil der Klauenkupplung sowohl gegeneinander als auch gegenüber der Welle axial beim Aus-und Einkuppeln verschoben werden, dadurch gekennzeichnet, dass der <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 rückung der Klauenkupplung dient.
    10. Kupplungsanordnung nach Anspruch 8 oder 9. dadurch gekennzeichnet, dass do' EMI4.2 im gleichen Abstand von der Achse angeordnet und in Bohrungen des scheibenförmigen Teiles (30) eingesetzt sind.
    11. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 oder 8 bis 10. dadurch gekennzeichnet, dass der Klauenkupplungsteil an der einen Stirnfläche eines trommelartigen Gehäuses (32) ausgebildet ist, an dessen anderer Stirnfläche zweckmässig die Schaltgabel angreift. während im Innern der Trommel der zur Abstützung der Federn (38, 35) fest mit der einen Welle (15) verbundene scheibenförmige Teil (30) und der verschiebbare, im Querschnitt vorzugsweise T-förmige Reibungskupplungsteil (34) angeordnet sind (Fig. 2).
    12. Kupplungsanordnung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Einrückung des Klauenkupplungsteiles (32) dienenden Federn (33) durch Bohrungen in dem verschiebbaren Reibungskupplungsteil (34) frei hindurchtreten (Fig.
    13. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet. dass die Ausrückung der Nebenkupplung nach der Ausrückung der Hauptkupplung durch eine in dem Betätigungsgestänge für die Nebenkupplung angeordnete, Leerlauf zulassende Verbindung, vorzugsweise durch eine Langlochverbindung (26), erfolgt. EMI4.3
AT123016D 1929-04-08 1929-04-08 Kupplungsanordnung für Wechselgetriebe. AT123016B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT123016T 1929-04-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT123016B true AT123016B (de) 1931-05-26

Family

ID=3633203

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT123016D AT123016B (de) 1929-04-08 1929-04-08 Kupplungsanordnung für Wechselgetriebe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT123016B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187142B (de) * 1962-07-17 1965-02-11 Fritz Buehrer Zahnraederwechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Traktoren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187142B (de) * 1962-07-17 1965-02-11 Fritz Buehrer Zahnraederwechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Traktoren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102011009807B4 (de) Selbstjustierende Trockendoppelkupplung mit einem einzelnen Aktuator
DE102009055885B4 (de) Hybridantriebsstrang und Doppelkupplungsgetriebe
DE102013108300A1 (de) Schaltgetriebe für eine Antriebseinheit eines Elektrofahrzeugs und Verfahren zum Betrieb des Schaltgetriebes
DE102007010292A1 (de) Schaltvorrichtung für ein Getriebe, insbesondere ein Doppelkupplungs-Wechselgetriebe
DE2410164C2 (de) Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart
DE541888C (de) Zweigangwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT123016B (de) Kupplungsanordnung für Wechselgetriebe.
CH137364A (de) Zweigangwechselgetriebe, insbesondere an Kraftfahrzeugen.
AT129386B (de) Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
AT128921B (de) Mehrgängiges Wechselräderwerk mit Schnellganggetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE606269C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit staendig im Eingriff befindlichen Raedern
DE612807C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Motorlokomotiven
AT128455B (de) Zweigangwechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE943807C (de) Wechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere landwirtschaftliche Zugmaschinen
DE654881C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT141697B (de) Geschwindigkeits-Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE933431C (de) Vorrichtung zur Verringerung des Rupfens von Lamellenreibkupplungen fuer Kraftfahrzeug-Wechselgetriebe
CH232801A (de) Mehrgang-Wechselgetriebe.
DE856090C (de) Zahnraederwechselgetriebe
DE705774C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE921496C (de) Zahnraederwechselgetriebe mit mehreren durch elektromagnetische Kupplungen schaltbaren Gaengen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT118299B (de) Zweigangwechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE693968C (de) Durch Druckmittel steuerbare Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE637854C (de) Umlaufraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT137059B (de) Räderwechselgetriebe, insbesondere für motorgetriebene Schienenfahrzeuge.