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Gefäss zum elektrolytischen Niederschlagen von Metallen.
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Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind Zusatzhalter 5, C atn oberen
Träger i bzw. am unteren Träger i angeordnet. Wie bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 und 2 werden die Träger h, i durch einen Triebling M um die Achse der Elektrolysier- vorrichtung rotiert. Die Drehung der Träger 5 um ihre eigene Achse erfolgt durch ein Zahnrad r, das von der Querwelle p durch Vermittlung der Kegelräder w und x angetrieben wird. In jedem Zusatzhalter 5, 6 sitzen die Enden mehrerer Dorne e. Bei der Ausführungsform gemäss
Fig. 3 und 4 sind vier Dorne in jedem Satz von Haltern 5,6 untergebracht.
Am oberen
Ende jedes Domes ist ein Zahrad 7 befestigt und sämtliche Räder 7 der einem Halter 5 zugeordneten Dorne greifen in ein zentrales Zahnrad 8. Die Zahnräder 8 sind an lotrechten
Wellen befestigt, von denen jede ein Zahnrad 9 trägt. Ein vom Kegelrad x angetriebenes
Zahnrad 10 steht in Eingriff mit sämtlichen Zahnrädern 9. Wie ersichtlich, drehen sich die Träger h, i um die Achse der Elektrolysiervorrichtung und die von diesen getragenen Zusatz- halter 5. 6 um ihre eigene Achse, während sich die auf letzteren angeordneten Dorne gleich- falls um ihre eigene Achse drehen. Hiedurch wird ein ausserordentlich gleichmässiger. starker. dichter und wirksamer Metallniederschlag erzielt.
Bürsten 3 und y stellen die elektrische Verbindung mit den Kathoden oder Dornen her.
Es hat sich herausgestellt, dass das an den Kathoden oder Dornen niedergeschlagene
Metallgewicht wesentlich erhöht werden kann, ohne die Stromdichte zu übersteigen, die sich am besten zur Erzeugung von zufriedenstellenden Niederschlägen eignet. Dies wird durch
Abschirmen des direkten Weges zwischen der Kathode und Anode mittels eines nicht leitenden
Schirmes erreicht. In der Ausführungsform gemäss Fig. 3 und 4 erfolgt dies durch an dem Träger ! hängende Schirme 11. Letztere verhindern den direkten Fluss des Stromes zwischen dem Material der Anode und den Kathoden, sobald letztere dem ersteren sehr nahe kommen.
Die Schirme lenken den Strom ab, so dass er jeder Kathode von beiden Seiten oder auf zwei
Wegen zugeführt wird, wodurch die Stromstärke verstärkt werden kann, ohne die Stromdichte zu erhöhen. Auf diese Weise wird ein rascherer Niederschlag erzielt, ohne die Kosten der Anlage wesentlich zu vermehren.
Der Elektrolyt gelangt in die Elektrolysiervorrichtung durch ein Filter 12 und eine Heizvorrichtung 13 (Fig. 5), die zu einer Einheit vereinigt werden können. Der Einlass erfolgt durch den Boden des Kathodenraumes, wo der Elektrolyt in ein verhältnismässig dünnes, gelochtes Rohr 14 eintritt, das sich in dem Kathodenraum zentral nach aufwärts erstreckt. Die Löcher sind im Rohr derart dimensioniert und angeordnet, dass eine gleichmässige Verteilung des Elektrolyten in dem Kathodenraum gewährleistet ist. Das dünne gelochte Rohr sitzt in einem Verteilerrohr j von verhältnismässig grossem Durchmesser, welches sich mit den Trägern h nnd i dreht, die entweder die Kathoden oder Dorne gemäss Fig. 1 oder die Zusatzhalter gemäss Fig. 3 tragen.
Das Verteilerrohr j ist gleichfalls gelocht, um ein gleichmässiges Austreten des in den Kathodenraum gelangenden Elektrolyten zu bewirken. Infolge der beschriebenen Ausbildung befindet sich in der Anodenkammer ein Elektrolyt von im wesentlichen gleichmässiger Temperatur und Zusammensetzung, der sich besonders zur Erzielung eines guten Metallniedr- schlages auf langen Domen eignet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gefäss zum Niederschlagen von Metallen auf elektrolytischem Wege mit Anoden-und Kathodenräumen, zwischen denen sich ein Filterdiaphragma befindet, und mit vertikalen. spindelförmigen Kathoden, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindeln (e) auf einzelnen sich drehenden Kopfstücken angeordnet sind, die von einem Hauptkopfstück getragen werden, und dass die vertikal durchlöcherte Röhre eine Stütze für die einzelnen Fussstücke bildet, die die unteren Enden der Spindeln tragen.