AT122937B - Verfahren und Vorrichtung zum elektrolytischen Niederschlagen von Metallen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum elektrolytischen Niederschlagen von Metallen.

Info

Publication number
AT122937B
AT122937B AT122937DA AT122937B AT 122937 B AT122937 B AT 122937B AT 122937D A AT122937D A AT 122937DA AT 122937 B AT122937 B AT 122937B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
anode
metals
electrolyte
anode chamber
sludge
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ici Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ici Ltd filed Critical Ici Ltd
Application granted granted Critical
Publication of AT122937B publication Critical patent/AT122937B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und   Vorlichtung znm elektrolytischen Niederschlagen   von Metallen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum elektrolytischen Niederschlagen von Metallen, wie Eisen, Nickel und Kupfer, und bezweckt die Schaffung von Einrichtungen, um zu verhindern, dass sich der Schlamm im Anodenabteil der Elektrolysiervorrichtung sammelt und das Anodenmaterial Bogen oder Brücken ausbildet. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 im lotrechten
Schnitt eine   Elektrolysiervorrichtung   mit den das Zirkulieren des Elektrolyten bewirkenden Enrich- tungen. Die Fig. 2,3 und 4 veranschaulichen im Schnitt drei abgeänderte Ausführungsformen der Ein- richtung, welche den Austritt des Schlammes aus dem Anodenabteil der Elektrolysiervorrichtung erleich- tert. Fig. 5 zeigt in Draufsicht und grösserem Massstab den im unteren Teil der in Fig. 1 dargestellten
Elektrolysiervorrichtung angeordneten Rost. 



   In Fig. 1 bezeichnet a die ringförmige Anodenkammer und b die in der Elektrolysiervorrichtung c angeordnete Kathodenkammer. Die beiden Kammern sind voneinander durch ein Diaphragma d getrennt.
Mit e ist ein Dorn bezeichnet, auf dem sich der elektrolytische Metallniederschlag absetzt. Der Elektrolyt tritt durch das Rohr 'in den unteren Teil der Kathodenkammer, fliesst über den mit Einkerbungen versehenen oberen Rand des Diaphragmas d in die Anodenkammer und durch diese nach abwärts in den Sammelbehälter g, aus dem er durch das Rohr i mittels der Pumpe h gepumpt und über das Filter i und die Heizeinrichtung k wieder in die Kathodenkammer eingebracht wird. Die Temperatur des die Heizeinrichtung verlassenden Elektrolyten ist mittels des schematisch veranschaulichten Thermostaten m regelbar. 



   Gemäss der Erfindung ruht das aus Kugeln oder kleinen Stücken n bestehende, einen hohen Prozentsatz des niederzuschlagenden Metalles enthaltende Anodenmaterial auf Kugeln o aus Glas od. dgl., die einer Veränderung durch den elektrolytischen Vorgang nicht unterworfen sind. Der Durchmesser der Kegeln o ist derart bemessen, dass zwischen ihnen genügend Raum für den Durchgang des bei Lösung des Anodenmetalles in der Anodenkammer sich bildenden Schlammes verbleibt, so dass letzterer im Sammelbehälter g abgelagert wird. Die Glaskugeln o ruhen auf dem in Fig. 5 dargestellten Rost p. 



   Im unteren Teil der Anodenkammer ist ein Ringraum q vorgesehen, aus welchem dem Gefässinhalt nichtschädliche Luft oder Gas oder beides (später nur als Luft bezeichnet) unter Druck   zugeführt   wird. Die unter Druck stehende Luft gelangt durch die Öffnungen r in den den Rost p umgebenden Raum und zwischen den Glaskugeln o hindurch zum Anodenmaterial, wo sie einen genügend starken Wirbel und Durchdringung mit Luft verursacht, um das Entstehen von Bogen oder   Brücken   aus Anodenmaterial zu verhindern und das Zubodensinken des Schlammes im Anodenmaterial zu erleichtern, das infolge des Abwärtsflusses des Elektrolyten eintritt. 
 EMI1.1 
 Schlammes aus der Anodenkammer, wird die Erhöhung des Stromwiderstandes verhindert, der infolge des Auftretens   übermässiger   Unreinigkeiten auf dem aufzulösenden Metall entsteht.

   Es wird auch eine   ungleichmässige   Wirkungsweise infolge lokaler Bogen oder   Brücken   verhindert. 



   Fig. 2 zeigt im Schnitt ein abgeändertes   Ausführungsbeispiel   des unteren linken Teiles der in Fig. 1 veranschaulichten Elektrolysiervorrichtung. Der Rost p besitzt die Form eines Bandes, das aus zwei miteinander verschraubten Teilen besteht und den Ringraum umgibt, durch welchen der Elektrolyt aus der Anodenkammer in den Auslass- s gelangt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Fig. 3 stellt eine weitere   Ausführungsform   des Rostes p dar, welcher die Glaskugeln 0 und das auf diesen liegende Anodenmaterial trägt. 



   Fig. 4 zeigt den unteren rechten Teil der Elektrolysiervorriehtung mit das Anodenmaterial tragendem Schrägrost p. 



   Ohne den in der Kathodenkammer vorhandenen Elektrolyten zu stören, kann die Durchgangsgeschwindigkeit des Elektrolyten durch die Anodenkammer dadurch erhöht werden, dass der Elektrolyt aus dem unteren Teil der Anodenkammer durch eine Nebenleitung abgeführt und in deren oberen Teil gepumpt wird, ohne dass er durch das Filter, die Heizvorrichtung und Kathodenkammer geht (wie oben beschrieben). Die Zirkulation durch die Nebenleitung bewirkt die Pumpe   l   (Fig.   l), welche   den Elektrolyten aus dem Sammelbehälter g saugt und ihn einem den oberen Teil der Anodenkammer umgebenden Ver- 
 EMI2.1 
 bewirkt die Zirkulation durch die Nebenleitung, dass in der Anodenkammer sich ansammelnde Unreinigkeiten in den Sammelbehälter g gespült werden.

   Die ill letzterem gesammelten Unreinigkeiten können zeitweise durch eine geeignete Vorrichtung abgelassen werden. 



   Der den elektrischen Strom dem Anodenmaterial zuführende Leiter besteht aus Platten oder Streifen v, die von einem mit Graphit   imprägnierten Überzug 10   umgeben sind und in inniger leitender Berührung mit diesem stehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum elektrolytischen Niederschlagen von Metallen, bei dem die Ableitung des Schlammes durch den Elektrolyten aus der Anodenkammer der   Elektrolysiervorriehtung   befördert und die Entstehung von Bogen oder Brücken aus Anodenmaterial verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein unter Druck stehendes gasförmiges Medium (Luft oder Gas) in den unteren Teil der Anodenkammer eingeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch im unteren Teil der Anodenkammer auf einem Rost (p) angeordnete, das Anodenmaterial (n) tragende Kugeln (o) aus Glas od. dgl., die genügend Raum für den Durchgang des bei Lösung des Anodenmetalles in der Anodenkammer sich bildenden Schlammes lassen. EMI2.2 welche die unmittelbare Verbindung zwischen dem unteren Teil und dem oberen Teil der Anodenkammer herstellt.
AT122937D 1928-02-25 1929-02-06 Verfahren und Vorrichtung zum elektrolytischen Niederschlagen von Metallen. AT122937B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB122937X 1928-02-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT122937B true AT122937B (de) 1931-05-26

Family

ID=10001885

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT122937D AT122937B (de) 1928-02-25 1929-02-06 Verfahren und Vorrichtung zum elektrolytischen Niederschlagen von Metallen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT122937B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113385387A (zh) * 2021-07-08 2021-09-14 安徽塑茂管道科技有限公司 一种波纹管制造用内壁涂抹辅助装置及其使用方法

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113385387A (zh) * 2021-07-08 2021-09-14 安徽塑茂管道科技有限公司 一种波纹管制造用内壁涂抹辅助装置及其使用方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0010786A1 (de) Anode für die elektrolytische Gewinnung oder galvanische Abscheidung von Nicht-Eisen-Metallen
DE810275C (de) Verbesserungen von und im Zusammenhang mit elektrolytischen Zellen
DE701771C (de) chwefelsaeure durch Elektrolyse von Natriumsulfatloesung
AT122937B (de) Verfahren und Vorrichtung zum elektrolytischen Niederschlagen von Metallen.
DE706834C (de) Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Alkalihydroxydloesungen
DE432514C (de) Verfahren zur Elektrolyse geschmolzener Massen
DE2644744B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen einer leitfähigen, verunreinigende Partikel enthaltenden Kühlflüssigkeit
DE493223C (de) Vorrichtung zum Niederschlagen von Metallen auf elektrolytischem Wege
AT164518B (de) Elektrolytische Zelle
DE672851C (de) Einrichtung zum Elektrolytumlauf bei Wasserzersetzern, insbesondere Druckzersetzern
DE1184966B (de) Schmelzflusselektrolysezelle nach Downs zur Herstellung von geschmolzenem Metall, insbesondere von Natrium
DE898890C (de) Zelle zur Elektrolyse der Loesungen von Alkalicarbonat oder sich aehnlich verhaltenden Salzen
AT105801B (de) Vorrichtung zum elektrolytischen Niederschlagen von Metallen.
DE567542C (de) Elektrolyseur fuer die Durchfuehrung elektrolytischer Oxydationsprozesse mit zersetzlichen Endprodukten
DE270657C (de)
CH103644A (de) Gaserzeugungsanlage auf elektrolytischem Wege.
CH396561A (de) Verfahren zum elektrolytischen Polieren von Oberflächen metallischer Gegenstände
AT153161B (de) Vorrichtung zur elektrolytischen Gewinnung von Leichtmetallen, insbesondere Alkalimetallen.
DE2632209C2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von duktiler Eisenfolie
DE412211C (de) Elektrolysator
CH108697A (de) Elektrolytischer Apparat zur Gaserzeugung.
AT209131B (de) Vorrichtung zur Bearbeitung von Metallen und Legierungen durch anodische Auflösung
DE711664C (de) Verfahren und Zelle zur elektrolytischen Herstellung wasserunloeslicher Metallhydroxyde
DE574434C (de) Elektrolytische Zelle zur Herstellung von Magnesium
DE624723C (de) Einrichtung zur elektrolytischen Scheidung von Kupfer-Silber-Legierungen