AT122727B - Naseneinlage. - Google Patents

Naseneinlage.

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AT122727B
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AT
Austria
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capsule
valve
membrane
insert
nasal
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Inventor
Max Dr Sauter
Original Assignee
Max Dr Sauter
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Naseneinlage. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Zum Zwecke der Reinigung und zur leichten   Ermöglichung   etwa notwendig werdenden Auswechselns oder andersartiger Anbringung der Membran ist der Einsatz auseinandernehmbar angeordnet. 



   Der Erfindungsgegenstand zeigt folgende technische Unterschiede und   belangreiche Fort-   schritte gegenüber andern Naseneinlagen oder bekannten Atmungsapparaten :
1. Er ist in seiner Wirkung, der Atmungssaugstauung. prinzipiell verschieden von Naseneinlagen, die als Filter oder als   Inhalationsvorrichtungen   dienen. 



     2.   Durch die plättchenförmige Ausbildung ermöglicht der   Erfindungsgegenstand eine. b-   dichtung der Nasenhöhle unmittelbar und streng begrenzt am vordersten Teil des Naseneinganges. Er ragt nach Innen nicht über die Nasenschwelle, über den mit   gewöhnlieher   Haut ausgekleideten Teil des Vorhofes der Nase, hinein. Dadurch entsteht erstens auf der verschlossenen Seite ein   möglichst   grosser Hohlraum und dadurch wird zweitens vennieden, dass die Naseneinlage mit Teilen des Naseninnem in Berührung kommt, die mit reizempfindlicher Schleimhaut ausgekleidet sind. Anders liegen die Verhältnisse bei der Verwendung etwa bekannter zylindrischer Pfröpfe. Letztere bieten keine Gewähr dafür, dass die Abdichtung   nur   gerade am Naseneingang erfolgt.

   Durch Pfröpfe wird immer über den   Nasenvorhof     hmaus   noch ein Teil der   Nasenhöhle   selbst ausgestopft werden, so dass für einen grossen vorderen 
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 ganz unzureichender Weise sich ergeben kann. Weiterhin führen   Pfröpfe   oder Einlagen solcher bekannter Art dadurch, dass sie in die mit Schleimhaut bekleideten Teile hineinragen,   un-   weigerlich auch zu Reizzuständen in den betroffenen Schleimhautbezirken, zu   lästigem Fremd-     körpergefühl   und zu vermehrter Absonderung.

   
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 einem kleinen saubern Behältnis mitführbar, billiger, leicht in Massen herstellbar, ganz unauffällig nach Bedarf stets und überall in der einen   Nasenöfthung   versenkt tragbar und handlich 
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 bare Apparate darstellen. 



   4. Die Kapsel aus geeignetem festem Material kann in hygienischer Weise gereinigt werden, nötigenfalls durch Auskochen sterilisiert werden. 



   5. Durch Auseinandernehmbarkeit der Kapsel ist ein leichtes Auswechseln der Membran möglich. 



   6. Durch die Möglichkeit, die polsterartig die Kapsel umgebende weiche   Einlagellschicht   von dem Ventileinsatz abnehmen zu können, ist auch   Reinigung   (Waschen) und nötigenfalls Erneuerung dieser durchbohrten Platte nach Abnutzung möglich. Durch verschieden dicke Bemessung dieses Einlageteils in der Breite und Länge kann die Einlage auch leicht bei einheitlicher   Kapselgrösse   für verschiedene Grössen des Naseneinganges bei verschiedenen Patienten passend gemacht werden, so dass eine und dieselbe Kapsel bei Bedarf nach erfolgtem Keimfreimachen von mehreren Personen mit verschiedenen   Nasengrössen   benutzt werden kann. 



   7. Wenn der Erfindungsgegenstand umgekehrt in das eine Nasenloch eingeführt wird. so ist mit ihm sofort ohne besondere   Massnahmen   auch die der Unterdruckatmungsmethode entgegengesetzte, Überdruckatmungsmethode" ausführbar, die bei solchen   Erkrankungen   von 
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 zum völligen Verschluss der Luftdurchtrittsquerschnitt nich Bedarf vergrössert oder verkleinert werden. Dadurch können die Lufidruckverhältnisse in dem Atemwegen ganz den indivednellen Bedürfnissen 
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 sind bei allen bekannten Vorrichtungen, wie z. D. den Masken nicht ausführbar. Einstellbare Öffnungen für den Luftzutritt bei letzteren betreffen nämlich stets beide Nasenseiten zugleich. 



   Zu bemerken ist noch. dass bei Weglassen des Ventileinsatzes aus der Durchbohrung der Platte ein einfacher Ventilverschluss auch dadurch hergestellt'werden kann. dass die   Membran   etwa durch Annähen einfach auf der   Unterfläche   der durchbohrten Platte angebracht wird. 



  Ebenso kann eventuell statt der ganzen Kapsel nur etwa der mehrfach randständig durchbohrte Kapselboden allein in Verbindung mit der dann zentral an ihm befestigten Membran eine gut taugliche Ventileinrichtung abgeben. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem   Ausführungsbeispiel,   an dem auch weitere Änderungen möglich sind, ohne aus Wesen und Umfang der Erfindung herauszutreten, schaubildlich vergrössert dargestellt. 



   Der Erfindungsgegenstand besteht in vorliegendem Beispiel aus einer ovalen, der Gestalt 
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 wobei selbstsperrende Festklemmvorrichtungen f od. dgl. ungewolltes Abgehen von Deckel oder Boden während des Tragens im Naseneingang verhindern. Im Deckel der Kapsel d befindet sich eine zentrale   Öffnung s, Im Boden   sind mehrere   randständige Öffnungen)'.   



  Im Innern der Kapsel befindet sich die   Ventilmernbran     @.   



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. betätigte Ventilvorrichtung aus einer Kapsel von festem Material mit darin angebrachter Membran besteht.
    4. Ausführungsforl11 der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Ventilkapsel auseinandernchmbar und mittels Festklemmvorrichtungen so zusammengesetzt ist, dass sowohl der mit einer zentralen Öffnung versehene Deckel der Kapsel und der mit mehreren randständigen Öffnungen versehene Boden als auch die Ventilmembran leicht nach Belieben ausgewechselt oder versetzt werden können.
    5. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass die die Kapsel umgebende schmiegsame Einlagenschicht in verschiedener Dicke dem Umfang nach angefertigt ist, wodurch auf einfachste Weise die Einlage trotz gleichbleibender Kapselgrösse den verschiedensten Nasengrossen angepasst werden kann. EMI3.4
AT122727D 1928-08-28 1929-07-30 Naseneinlage. AT122727B (de)

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DE122727X 1928-08-28

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AT122727B true AT122727B (de) 1931-05-11

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AT122727D AT122727B (de) 1928-08-28 1929-07-30 Naseneinlage.

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