AT122690B - Indirekt beheizte Glühkathode. - Google Patents

Indirekt beheizte Glühkathode.

Info

Publication number
AT122690B
AT122690B AT122690DA AT122690B AT 122690 B AT122690 B AT 122690B AT 122690D A AT122690D A AT 122690DA AT 122690 B AT122690 B AT 122690B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cylinder
filament
cathode
indirectly heated
hot cathode
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Siegmund Dr Loewe
Original Assignee
Siegmund Dr Loewe
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siegmund Dr Loewe filed Critical Siegmund Dr Loewe
Application granted granted Critical
Publication of AT122690B publication Critical patent/AT122690B/de

Links

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Indirekt beheizte Glühkathode. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine indirekt beheizte   Glühkathode   für Vakuumröhren, insbesondere   Verstärkerröhren.   



   Es sind Glühkathoden bekannt, deren als Zylinder ausgebildete Kathode'von dem Glühdraht getragen wird. Da der Kathodenzylinder den   Glühdraht umgibt, besteht   die Gefahr einer leitenden Verbindung zwischen Glühfaden und Kathode. Die Erfindung besteht nun darin, dass der vorzugsweise gerade Glühdraht durch eine besondere Feder gespannt wird, um einen ihn möglichst   eng umschliessenden   Kathodenzylinder verwenden zu können. 



   Die Erfindung ist an Hand der Figuren besehrieben. 
 EMI1.1 
   Zuleitungselektroden   3 und   4   in geradlinigem gespanntem Zustande gehalten wird. Der Glühdraht 1 ist eng umgeben von einem Zylinder 5, beispielsweise aus Nickelblech, und wird durch Wärmestrahlung indirekt geheizt. Der Zylinder 5 wird beispielsweise durch Zusammenrollung eines rechteckigen Nickelstreifens erhalten, wie dies aus Fig. 2 im Querschnitt ersichtlich ist. Die Lappen 8 sind angedeutet, um zu zeigen, wie der Zylinder   6   zusammengerollt ist. Dieser Zylinder ist gegen den Glühdraht 1 selbst abgestützt, u. zw. unter Vermittlung zentrisch durchbohrter Glimmerscheiben 7, welche mit Hilfe der ebenfalls an dem   zusammengerollten Nickelstreifen J befindlichen   Lappen 6 an dem Zylinder festgeklammert sind.

   Der Zylinder schwebt also konzentrisch, durch die beiderseits angeordneten Glimmerscheiben isoliert, frei um den Glühdraht 1. Diese Anordnung ist deswegen getroffen, weil infolge des Zuges durch die Feder 2 der Glühdraht 1 stets vollständig geradlinig gehalten wird. Demgemäss ist es möglich, den Durchmesser des Zylinders 5 ausserordentlich eng zu wählen, ohne dass eine Berührung zwischen Glühdraht und dem die eigentliche Kathode bildenden Zylinder 5 zu befürchten ist. Der Zylinder 5 kann nun an der Aussenseite mit Metalloxyd bestrichen werden. In diesem Falle erhält man eine   Oxydglühkathode.   Vorzugsweise werden aber auf den Zylinder einige thorierte Wolframdrähte 10 aufgebracht, so dass sie längs der   Zylinderoberfläche   und sich dieser innig anschmiegend verlaufen.

   Die   Wolframdrähte 10   sind mit dem Zylinder 5 leitend verbunden. In diesem Falle braucht der Zylinder 5 
 EMI1.2 
 



  Um die so gebildete Glühkathode herum befindet sieh in normaler Weise das Gitter 11 und die Anode 12. Die Zuleitung zu dem Kathodenzylinder ist bei 14 angedeutet. Sie wird beispielsweise mittels einer Glasperle   1. 3   und eines in diese   eingeschmolzenen   Metalldrahtes 9 in ihrer Lage gegen die eine Kathodenzuleitung   4   isolierend festgehalten. Alle Ungleichheiten der Wärmeausdehnung haben daher auf der rechten Seite der Zeichnung freies Spiel und können sich ohne Verbiegungen und Verzerrungen ausgleichen. 



   Die Anordnung ist vakuumteehnisch vollständig einwandfrei. Man kann jedoch abweichend von der Zeichnung den Glühdraht 1 auch auf der rechten Seite erst nach Durchführung durch die rechte Glimmerscheibe 7 beginnen lassen. Man vermeidet nämlich   zweckmässig   die Berührung zwischen dem Glimmer und dem   Glühdraht,   weil andernfalls noch eine   Gasabgabe   erfolgen kann. Die Feder 2 ist dann einfach noch durch die Glimmerscheibe 7 in das Innere des Zylinders 5 mit   hineingeführt   und erst dort mit dem Glühdraht verschweisst. 



   In Fig. 3 ist der grösseren Übersichtlichkeit wegen noch die Glühkathode selbst herausgezeichnet, 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
In Fig. 5 sieht man im Querschnitt die Form dieser Stützen, welche zweckmässig aus Speckstein oder Glimmer hergestellt sind. Diese Abstützung ist aber nur bei sehr grossen   Glühdrahtlängen   erforderlieh, insbesondere dann, wenn die Röhre im Gebrauch Erschütterungen ausgesetzt ist. Im allgemeinen ist es möglich und vorteilhaft, ohne solche Absetzungen fortzukommen. 



     Zur Vermehrung d ? r Heizleistung   oder um die Heizleistung in Form hoher Spannungen mit geringen
Strömen erhalten zu können, ist es zweckmässig, den Glühdraht nicht aus einem einfachen geraden Draht bestehen zu lassen, sondern in sehr engen Spiralen   aufgewundenem   Wolframdraht, ähnlich wie derselbe bei hochkerzigen Metalldraht-Glühlampen verwendet wird. Dieser spiralig   aufgewundene Wolframdraht   lässt sich durch eine Feder 2 ebenfalls völlig geradlinig in der Achse des umgebenden Zylinders   j   aus- spannen, wobei im   übrigen die gleiche Konstruktion,   wie in Fig. 1-3   besehrieben,   verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Indirekt beheizte Glühkathode, deren Kathodenzylinder vom Glühdraht getragen wird, srekenn- EMI2.2 EMI2.3
AT122690D 1927-05-04 1928-05-03 Indirekt beheizte Glühkathode. AT122690B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE122690X 1927-05-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT122690B true AT122690B (de) 1931-05-11

Family

ID=5657483

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT122690D AT122690B (de) 1927-05-04 1928-05-03 Indirekt beheizte Glühkathode.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT122690B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT122690B (de) Indirekt beheizte Glühkathode.
DE676039C (de) Indirekt durch Waermestrahlung geheitzte Gluehkathode fuer Vakuumroehren
DE629848C (de) Verfahren zur Herstellung von Elektronenroehren
DE2647727A1 (de) Modular aufgebaute gittergesteuerte elektronenentladungseinrichtung, dafuer geeigneter elektronenquellenbaustein und verfahren zu ihrer montage
DE751158C (de) Direkt geheizte bandfoermige Kathode fuer Entladungsroehren
AT97839B (de) Elektronenröhre mit als Anode dienender metallischer Gefäßwandung.
DE409983C (de) Gluehkathode fuer Roentgenroehren
AT138499B (de) Elektrische Entladungsröhre.
AT136486B (de) Elektrische Entladungsröhre.
AT145437B (de) Elektrische Entladungsröhre mit Gasfüllung.
AT102494B (de) Gitterelektrode für Elektronenröhren.
DE946247C (de) Mittelbar geheizte Gluehkathode fuer elektrische Entladungsgefaesse
AT146121B (de) Elektrische Entladungsröhre.
AT153446B (de) Indirekt beheizte Kathode für Braun&#39;sche Röhren.
DE654643C (de) Insbesondere zum Aussenden von Lichtstrahlen dienende elektrische Entladungsroehre mit durch die Entladung geheizten Gluehelektroden, die je eine in sich geschlossene Strombahn bilden
AT158184B (de) Elektrische Hochdruckmetalldampfröhre.
AT139663B (de) Elektrische Entladungsröhre.
AT155223B (de) Kathode für elektrische Entladungsgefäße.
AT142683B (de) Röntgenröhre mit durchlochter Anode.
DE632564C (de) Elektrische Entladungsroehre mit mehreren auf einem einzigen mit einer ueblichen Quetschstelle versehenen Fuss befestigten Elektroden
AT135446B (de) Glasfüßchen für Elektronenröhren u. dgl. und Verfahren zu dessen Herstellung.
AT156747B (de) Einrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre.
AT91158B (de) Verfahren zur Herstellung von Elektronenröhren mit mehreren, insbesondere drei Elektroden.
AT151759B (de) Verfahren zur Herstellung großflächiger Elektrodensysteme.
AT139987B (de) Elektrische Vakuumröhre.