<Desc/Clms Page number 1>
Regelvorrichtung für den Wasserstand in einem zur Speisewasservorwärmung für
Lokomotiven dienenden Kondensator.
Die Erfindung betrifft Verbesseiungen der Einrichtung nach dem Patente Nr. 115723, bei der zwecks Regelung des Wasserstandes in den Kondensatoren von Speisewasservorwärmern von Lokomotiven eine Dampfstrahlpumpe vorgesehen ist, die das über einem bestimmten Stand befindliche übersehüssige Wasser aus diesem Kondensator absaugt.
Nach dem Stammpatente wird das überschüssige Wasser in eine mit der Aussenluft in Verbindung stehende Ausgleichskammer gedrückt, und von da kehrt es in die Speiseleitung zurück. Beim normalen Betrieb erreicht das Wasser im Kondensator nicht den oberen Grenzstand, und es wird eine gewisse Menge Dampf aus dem Kondensator in die Ausgleiehskammer mitgerissen, von wo er in die Aussenluft entweicht.
Hiedurch entsteht ein Wärmeverlust, und diesem Mangel soll durch die Erfindung dadurch abgeholfen werden, dass die oberwähnte Ausgleichskammer einen zusätzlichen Kondensator bildet und durch eine ständig offene Einspritzklappe kaltes Wasser zugeführt erhält, das durch die Pumpe gegen die Einspritzklappe des Kondensators hingedrückt wird. Der aus dem Kondensator in die Ausgleichskammer strömende Dampf wird somit kondensiert. Dadurch wird auch noch der Vorteil erreicht, dass das überschüssige heisse Wasser des Kondensators, das durch die Strahlpumpe in die Ausgleiehskammer gefördert wird, abgekühlt und dadurch auf eine Temperatur gebracht wird, die der richtigen Arbeit der Kaltwasserpumpe, in die es zurückfliesst, besser entspricht.
Weiters steht gemäss der Erfindung die Ausgleiehskammer oder der zusätzliche Kondensator mit der Aussenluft über eine Sehwimmerklappe in Verbindung, die so lange offen ist, als diese Kammer nur teilweise gefüllt ist, um das Entweichen der Gase zu ermöglichen und die Bildung von Gassäeken zu verhüten, aber geschlossen wird, wenn das in den oberen Teil dieser Kammer einströmende Wasser auf diese Schwimmerldappe wirkt.
Die Einrichtung ist ebenso wie die nach dem Stammpatent sowohl bei liegenden als auch bei stehenden Vorwärmern anwendbar.
Die Zeichnungen zeigen schematische Längsschnitte einer Ausführungsform eines stehenden bzw. liegenden Vorwärmers gemäss der Erfindung.
Bei dem stehenden Vorwärmer (Fig. 1) finden sich dieselben Teile wie im Stammpatente, nämlich die Kaltwasserpumpe 2, die Heisswasserpumpe 3 und der die beiden gleichzeitig antreibende Motor 1.
Die Kaltwasserpumpe saugt das Wasser aus dem Speisewasserbehälter durch das Rohr J an, um es in den Einspritzkondensator 6 durch das Rohr 7 und den Zerstäuber 8 zu fördern. Die Heisswasserpumpe 3 saugt das heisse Wasser aus dem Kondensator 6, wo es durch Vermischung des kalten Wassers mit dem durch das Rohr 9 zugeführten Auspuffdampf der Lokomotive entsteht, durch das Rohr 11 an. Die Pumpe 3 drückt das heisse Wasser durch das Rohr 18 in den Kessel. Wie bei der Einrichtung nach dem Stammpatentewird das überschüssige Wasser des Kondensators, d. i. dasjenige, das sich über dem oberen Grenzstand A befindet, durch eine Dampfstrahlpumpe 15 abgesaugt, die im Kondensator in der Höhe A angeordnet ist und die durch das Rohr 17 mit dem Auspuffdampt des Motors 1 gespeist wird ; diese Strahlpumpe fördert das überschüssige Wasser des Kondensators 6 in die.
Ausgleichskammer M
<Desc/Clms Page number 2>
Gemäss der Erfindung bildet diese Kammer einen zusätzlichen Kondensator und erhält durch eine ständig offene Einspritzklappe. 30 im Kaltwasserrohr 7 einen Teil des kalten, von der Pumpe. ? geförderten
EMI2.1
Wassers, das somit auf eine mit dem guten Betrieb der Kaltwasserpumpe 2 besser vereinbare Temperatur gebracht wird. In diese Pumpe kehrt das in der Kammer 14 enthaltene Wasser ebenso wie im Stammpatente durch das Rohr 16 zurück.
Diese Einführung von kaltem Wasser in die Kammer 14 bietet ausserdem den Vorteil, die Kondensation des Dampfes zu ermöglichen, der durch die Strahlpumpe 15 oder aus dem Kondensator 6 eintritt, wenn das Wasser in letzterem nicht den oberen Grenzstand A erreicht. Man vermeidet so jeden Wärmeverlust. Die Kammer 14 steht im oberen Teil durch eine Schwimmer klappe. 31 mit der Aussenluft
EMI2.2
und steigt das Wasser bis in ihren oberen Teil, so wird der Schwimmer gehoben und die Klappe. 31 geschlossen, so dass das Wasser aus der Kammer 14 nicht entweichen kann. Im oberen Teil des Konden- sators 6 ist gleichfalls ein Auslass. 33 für Luft und Gase vorgesehen.
Um die Bildung. von Gassäcken mit Sicherheit zu vermeiden, steht die Kaltwasserdruekleitung 7 mit dem Windkessel il in Verbindung.
Fig. 2 veranschaulicht einen liegenden Vorwärmer gemäss der Erfindung, der dieselben Teile aufweist wie der in Fig. 1 dargestellte ; die Wirkungsweise ist dieselbe wie die vorstehend beschriebene.
Die Einzelheiten der besehriebenen Einrichtung können abgeändert werden, ohne vom Wesen lerErfindungabzuweichen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regelvorrichtung für den Wasserstand in einem zur Speisewasservorwärmung für Lokomotiven
EMI2.3
n die das überschüssige Heisswasser aus dem Kondensator (6) durch eine Dampfstrahlpumpe (15) gedrückt wird, einen zusätzlichen Kondensator bildet und durch eine ständig offene Einspritzklappe (30) einen Teil des Kaltwassers zugeführt erhält, wodurch der aus dem Kondensator in diese Kammer einretende Dampf kondensiert wird.
EMI2.4