AT122272B - Verfahren zur Herstellung hochwertiger Spachtelmassen und Mischlacke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochwertiger Spachtelmassen und Mischlacke.

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  Verfahren zur Herstellung hochwertiger Spachtelmassen und Mischlacke. 



   Es ist bekannt,   Spachtelmassen   auf der Grundlage von Nitrocellulose mit   Bleiweiss   oder Schiefermehl als Füllmaterialien herzustellen. Diese Spachtelmassen bieten zwar den Vorteil kurzer Trockenzeiten, doch lassen sie sich wegen ihrer grossen Härte nur sehr schwer schleifen. sind sehr spröde, zeigen nur geringe Haftfestigkeit auf   Unterlagen, starke Porenhildung und   eine sehr geringe Füllkraft, so dass zur Erzielung völlig glatter Flächen auf   unebenem   Grunde sehr zahlreiche Schichten notwendig sind. 



   Es wurde nun gefunden, dass man Spachtelmassen oder solche enthaltende Mischlacke erhalten kann, welche die geschilderten Nachteile nicht zeigen. wenn man plastischen Massen aus Celluloseestern   oder-äthern   oder deren Lösungen anorganische Füllstoffe von Schuppenoder   Blättchenstruktur,   wie Graphit, Talkum.

   Glimmer u. dgl.. oder Gemische dieser miteinander oder mit anderen Füllmaterialien oder Stoffen. wie Lithopone,   Bleiweiss,   Schiefermehl usw.. einverleibt, zweckmässig unter intensiver   mechanischer   Behandlung, insbesondere mittels Walzen u. dgl., und gegebenenfalls Lösungsmittel und eventuell weitere Stoffe, wie gefärbte oder   ungefärbte Lacke, Harze usw., zusetzt.   Die erwähnten   Füllmassen   besitzen eine gewisse Elastizität, und man erhält mit ihnen sehr geschmeidig und leicht bearbeitbare Spachtelmassen und Mischlacke. Durch gleichzeitige Anwendung sonst üblicher   Fülimaterialien.   wie Lithopone. Eisenoxyd, Bimssteinpulver, Tripelpulver.

   Schiefermehl usw., in verschiedenen Prozentsätzen lassen sich Spachtelmassen usw. von jedem gewünschten Härtegrad erhalten, die   sieh   durch ganz besondere Füllkraft auszeichnen. 



   Besonders hochwertige Produkte erhält man, wenn man die genannten   Füllmaterialien   zusammen mit   wasser-oder spritfeuchten Cellnloseestern oder-äthern   und   Weichmachungsmittell   verknetet, auf einem Walzenpaar mit engster   Walzenstellung mehrmals durchwalzt.   die Masse trocknet und dann in geeigneten Lösungsmitteln auflöst und gegebenenfalls Lacke zusetzt. Man kann dabei die Art und Menge der Lösungsmittel so wählen, dass eine zähflüssige, mit dem 
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 flüssige, spritzbare Spachtelmasse usw. entsteht. Die so hergestellten Spachtelmassen usw. zeigen bei kurzer Trockenzeit eine grosse Fiillkraft, eine ausserordentliche Haftfestigkeit, gute Schleifbarkeit. grosse Elastizität und   vollkommen porenfreie, schöne Fläche.   



   Man kann die Spachtelmassen und Mischlacke auch färben, indem man ihnen gelöste oder ungelöste Farbstoffe, letztere in gröberer oder feinerer Verteilung, einverleibt. Es hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, ungelöste organisehe Farbstoffe oder Erd-oder Mineralfarben zu verwenden und diese in den zur Herstellung der Spachtelmassen usw. zu   verwendenden   plastischen Massen aus   Celluloseestern oder-äthern   oder deren Lösungen, z.   B.   gemäss den Verfahren des österreichischen Patents Nr. 105342 vom 15.

   August   1926.   gegebenenfalls unter Anwendung   sehr grossen   Mengen Farbstoff vorher so fein zu verteilen, dass beim   Auflösen   der plastischen Massen in Lösungsmitteln, die die Farbstoffe nicht zu lösen vermögen, Lösungen 
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 ungelösten Farbstoffe auch den fertigen Spachtelmassen usw. in der erwähnten feinen Verteilung einverleiben, z. B. indem man diese zusammen mit den Farbstoffen solange mechanisch, ins- besondere mittels Walzen, behandelt, bis die erforderliche feine Verteilung erreicht ist.

   Auch kann man für sich ungelöste Farbstoffe in plastischen Massen so fein verteilen, dass die Lösungen der Massen praktisch keinen Farbstoff mehr absetzen, und dann diese gefärbten Massen den fertigen Spachtelmassen und Misehlacken einverleiben oder in anderer geeigneter Weise ver- fahren. In allen diesen Fällen erhält man sehr gleichmässig gefärbte Spachtelmassen   USW'J die   sich sowohl auf Metallen wie auf Holz oder anderen Unterlagen zu den verschiedensten Zwecken verwenden lassen. 



   Wie sich weiter gezeigt hat, kann man Spachtelmassen,   Misehlacke, Kitte usw. erhalten.   die die gleichen Vorzüge wie die oben beschriebenen Spachtelmassen aufweisen, häufig in   noch   deutlicher ausgesprochenem Masse, wenn man bei diesem Verfahren statt der Füllmaterialien   von Schuppen- oder Blättchenstruktur   solche von Faserstruktur, z. B. Asbest,   ollepulver. :  r-   kleinerte Kokosfaser u. dgl., verwendet. Man kann die Füllstoffe von Faserstruktur für sich allein oder in Mischung mit Materialien von   Schuppen- oder Blättchenstrnktur   oder anderen   Füllstoffen   verwenden und erhält so Spachtelmassen, die die obengenannten Vorteile, insbesondere eine   vorzügliche   Haftfestigkeit und Elastizität, aufweisen, so dass sie z.

   B. mit   grossem Vorteil auch   auf Holz verarbeitet werden können. 



   Sehr wertvolle Spachtelmassen erhält man ferner, wenn man zur Herstellung der Spachtel. massen Fiillmaterialien verwendet, die aus in Wasser   unlöslichen mineralischen Stoffen von     geringem Schüttgewicht,   z. B. Silikaten, Karbonaten, Kieselsäure oder Oxyden, wie Kieselgur. Bimssteinmehl,   Schlämmkreide.     Ocker,   geschlämmte Erden u. dgl., bestehen. Die genannten Füllmaterialien können entweder für sich allein oder im Gemisch mit andern Füllmaterialien benutzt werden.

   Die mit ihnen hergestellten Spachtelmassen geben Schichten von so festem Gefüge, dass beim Aufbringen von Lacken auf mit ihnen erzeugten Grundierungen trotz mehr oder weniger weitgehender Auflösung des in der Spachtelmasse enthaltenen   Lackkörpers   (Cellulosederivate, Weichmacher, Harze usw.) durch die Lösungsmittel der aufgebrachten Lacke die Form der trockenen Spachtelschicht und insbesondere die durch das Schleifen erzielte "latte Oberfläche praktisch nicht   zerstört wird.   



   Die genannten Füllmaterialien können z. B. im Gemisch mit den   üblichen     Füllmaterialien.   wie   Bleiweiss,   Schiefermehl, Lithopone   usw.,   oder mit den oben   beschriebenen elastischen   Materialien von Schuppen-, Blättchen- oder Faserstruktnr wie Graphit. Talkum, Glimmer. 



  Asbest usw., verwendet werden, wodurch häufig der Effekt   bedeutend   gesteigert werden kann. 



   Der Lackkörper der Spachtelmassen kann entweder aus den gebräuchlichen   Nitrocell11lnspu.   



  Weichmachern und Harzen oder mit Vorteil aus solchen Gellulosederivaten bzw. harzen bestehen. die in den Lösungsmitteln der auf den Spachtelgrund aufzutragenden Lacke nicht oder wenig   löslich   sind. Ein wichtiger Vorteil der erwähnten Spachtelmassen ist auch der, dass   sie beim   Trocknen ihr Volumen nicht oder nur in untergeordnetem Masse verringern, dass also das   so-   genannte ,,Schwinden" praktisch nicht eintritt.   Hiemit verbunden   ist   eine hervorragende Fu] l-   kraft der Spachtelmassen. 



   Besonders wertvolle Spachtelmassen. Lacke. Kitte u. dgl. erhält man. wenn man plastischen 
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 anorganische Füllstoffe von Schuppen-, Blättchen- oder Faserstruktur wie Graphit. Talkum. 



  Glimmer,   Asbestpulver.   Schlackenwolle u. dgl. oder in Wasser unlösliche   mineralische   Stoffe von geringem Schüttgewicht, sondern ausserdem noch organische   Füllmaterialien.   wie Holzmehl. Korkmehl, Braunkollenpulver.   Wollepulver. Kleie. Hirse-, Tapioka-, Maismehl u. dgl. oder   Gemische dieser miteinander oder mit andern   Füllmaterialien,   z. B. Lithopone. Bleiweiss.

   Schiefermehl, Bimssteinmehl, Kieselgur, Kreide usw., einverleibt,   zweckmässig   unter intensiver mechanischer Behandlung der ganzen Masse oder einzelner Teile dieser und gegebenenfalls während oder nach der Herstellung der Gemische Losungsmittel oder Lacke oder beide oder andere Stoffe, wie Harze, Weichmachungsmittel usw., gelöste oder ungelöste organische Farbstoffe in feinster oder gewöhnlicher Verteilung einverleibt. Die in dieser Weise erhältlichen   Spachtel-   massen usw. zeigen den Vorteil, dass sie ein niedriges   spezifisches Gewicht besitzen ; in Farbe   und Aussehen lassen sie sich je nach dem Mischungsverhältnis der angegebenen Bestandteile vielfach dem Charakter der Unterlagen aus Holz. Kork usw. leicht anpassen.

   Ferner weisen diese Spachtelmassen usw. eine   vorzügliche   Haftfestigkeit und ausserdem nicht nur in geringem Masse die bei den bekannten Spachtelmassen usw. vorhandene unerwünschte   Eigenschaft auf.   iiber die trockenen Spachtelschichten usw. später aufgetragene Anstricht aus Öl- oder Nitro-   celluloselacken aufzusaugen, mit   den Lösungsmitteln dieser Lacke zu quellen und nach dem Trocknen wieder zu schrumpfen.

   Es lassen sich auf diese Weise Spachtelmassen von verschiedenstem Aussehen, von jedem gewünschten Härtegrad, von geringem spezifischem Gewicht   und grosser Füllkraft erzielen.   

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 Bestandteile nacheinander oder beide zusammen oder einzelne   dieser zunächst mit wasser-   oder spritfeuchten   Celluloseestern oder-äthern   und   Weichmachungsmitteln verknetet   oder auf   einem Walzenpaar darchwalzt und   die erhaltene Masse in der oben beschriebenen Weise weiterverarbeitet. Hiebei können gefärbte oder   ungefärbte Lacke   oder auch andere anorganische oder organische Substanzen zugesetzt werden.

   Auch können die Massen   gefärbt werden dadurch.   dass gelöste oder ungelöste Farbstoffe. letztere in gewöhnlicher oder feinster Verteilung, einverleibt werden. Die Färbung kann z. B. vorteilhaft durch Zugabe von ungelösten organischen Farbstoffen oder Erd-oder Mineralfarben bei dem   Verwalzen geschehen, und   die Feinheit der Verteilung der Farbstoffe in den Massen kann durch das Verwalzen soweit getrieben werden. dass beim Verdünnen der plastischen Massen in Lösungsmitteln, die die Farbstoffe nicht zu 
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 nicht absetzen. 



   Die erhaltenen Spachtelmassen usw. eignen sich je nach ihrer Zusammensetzung zum 
Formen von Gegenständen, die nach dem Trocknen sich mechanisch weiterbehandeln lassen, oder zum Auskitten von   schadhaften   Stellen der verschiedensten Unterlagen, wie Metall, Holz. Kork oder Kunstmassen, oder aber zur Herstellung von Überzügen auf grösseren oder kleineren
Flächen oder Gegenständen. Das Aufbringen der Spachtelmassen kann je nach ihrer Konsistenz von Hand oder maschinell mit besonderen Geräten geschehen, ebenso wie die Formung von
Gegenständen aus ihnen auf die verschiedenste Weise vorgenommen werden kann. 



   Beispiel 1. 16 Teile Schiefermehl. 16 Teile Lithopone und 16 Teile Graphit werden mit   6-8   Teilen   trockener oder 10-5   Teilen wasserfeuchter Nitrocellulose und   3. 2   Teilen   Phthalsäure-   diäthylester durchgeknetet und dann auf einem engen Walzenpaar   3-5 mal durchgewalzt.   Die Masse wird sodann getrocknet und mit einem   Gemisch   von 25 Teilen Butylacetat, 9 Teilen Butylalkohol, 4 Teilen Essigester, 2 Teilen   Benzol. 2   Teilen Harz (Kolophonium   usw.)     angerührt.   



  Man erhält einen Ziehspachtel von   vorzüglichen   Eigenschaften. 



   Beispiel 2. 14-4 Teile Lithopone und   9-6   Teile Talkum werden mit 3 Teilen Acetylcellulose und einem Teil Phtalsäurediäthylester unter Zusatz von 3 Teilen   Glykolmonoäthyläther   und 7 Teilen Aceton verknetet, auf einem Walzenpaar 3-5 mal durcligewalzt und in einer Lösung von 4 Teilen eines harzartigen. Kondensationsproduktes aus Harnstoff und Formaldehyd. 



  4 Teilen Isobutylalkohol, 13 Teilen   Glykolmonomethyläther   und 41 Teilen Aceton gelöst. Man erhält so einen weissen Spritzspachtel. 



   Beispiel 3. 500 Teile des nach Beispiel 2 hergestellten Spritzspachtels werden mit 500 Teilen eines blauen Decklackes, der 15 Teile Nitrocellulose, 10 Teile Phtalsäurediäthylester. 



  5 Teile Berlinerblau in äusserst feiner Verteilung in 70 Teilen eines geeigneten organischen   Lösungsmittelgemisches     enthält.   gemischt. Dieser   hellblaue     Mischlack zeigt die   in der   Beschreibung   erwähnten vorteilhaften Eigenschaften. 



   Man kann an Stelle des verwendeten blauen   Farblackes     auch einen   analog zusammengesetzten weissen oder andersfarbigen Lack oder Lösungen von Farbmassen, wie sie in dem österreichischen Patent Nr. 105342 vom 15. August 1926 beschrieben sind. verwenden und so weisse oder bunte Mischlacke in jeder gewünschten Nuance mit den beschriebenen Eigenschaften erhalten. 



   Beispiel 4.   750   Teile eines mit dem   Spachtelmesser verarbeitbaren Ziehspachtels aus   28-8 Teilen Lithopone, 19-2 Teilen Talkum, 10 Teilen Nitrocellulose. 3 Teilen   Phtalsäure-di- ;/-   butylester, 4 Teilen Esterharz (Kolophoniumharz). 15 Teilen Butylacetat und 5 Teilen Butylalkohol werden mit 250 Teilen einer konzentrierten   Farblösung   gemischt, die aus 27 Teilen Litholechtscharlach (R. Schulz,   Farbstofftabellen.   6. Aufl. S. 32,   Nr. 73)   in sehr feiner Verteilung. 
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   Dieser   Mischlack   ist intensiv rot   gefärbt,   kann mit dem Messerspachtel aufgetragen werden und zeigt die beschriebenen Eigenschaften. Man kann auch so verfahren,   dass man das Lösungs-   mittel zu dem Ziehspachtel gibt und dann die erwähnten farbstoffhaltigen Massen in dem Spachtel löst. 



   Beispiel 5. Ein Gemisch aus 24 Teilen Lithopone. 5 Teilen Talkum. 19 Teilen Asbestpulver, 6 Teilen Nitrocellulose und 2 Teilen Trikresylphosphat wird unter Zusatz einer zur Lösung der Nitrocellulose ausreichenden Menge eines leicht   flüchtigen     Lösungsmittels auf einer   
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 18 Teilen   Butylacetat (100"/oig), 8   Teilen Toluol und 8   Teilen Spiritus gelöst wird. Man erhäit   einen fast weissen Ziehspachtel von den oben angegebenen Eigenschaften. 
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 lösungsmittel nicht verändert wird. 



   Beispiel 7. In eine   Auflösung von 150   Teilen Nitrocellulose in einer Mischung von 160 Teilen Spiritus. 35 Teilen Trikresylphosphat und 450 Teilen Aeeton werden 16 Teile Korkmehl und 24 Teile Asbestpulver eingetragen, worauf man die Masse gut im Knetapparat ver- 
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 sich durch besondere Leichtigkeit auszeichnet und auf   Kork-oder Holzunterlagen aufgebracht.   



  Spachtelschichten von besonders guter Elastizität und Haftfestigkeit liefert. 



   Beispiel 8. In eine Auflösung von   80 Teilen Nitrocellulose ; 400   Teilen Aceton und 40 Teilen Trikresylphosphat werden 200 Teile Holzmehl und 20 Teile Talkum eingeführt, worauf man nach guter   Durchmischung   eine Auflösung von 120 Teilen Kolophonium in 140 Teilen Spiritus zusetzt. Die erzielte Spachtelmasse haftet besonders gut auf beliebigen Unterlagen. lässt sieh nach dem Trocknen mechanisch leicht bearbeiten und wird von Nitrocelluloselacken nur   in geringem Masse angeweicht.   



   Beispiel 9. Mit einer Auflösung einer   Walzmasse   aus 3 Teilen Nitrocellulose, l Teil   Phtalsäuredibutylester. 14   Teilen Lithopone und 10 Teilen Talkum in 12 Teilen Aceton wird ein Nitrocellnloseharzlack aus 100   Teilen Nitrocellulose, 50 Teilen Phtalsäuredibutylester.   



  1. 00 Teilen eines harzartigen Kondensationsproduktes aus Cyclohexanon. 400 Teilen Aeeton und 100 Teilen Spiritus gemischt. worauf   man   200 Teile Holzmehl und 10 Teile Braunkohlenpuhver einrührt. Die   dunkelgefärbte Spachtelmasse eignet sich   besonders als Kitt für Holz und Metall. 



  Sie haftet sehr fest, schrumpft kaum merklich und ist absolut porenfrei. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Darstellung von hochwertigen Spachtelmassen oder solche enthaltenden   Mischlacken, die Celluloseester oder-äther   und gegebenenfalls Weichmachungsmittel enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man den genannten Stoffen anorganische   Füllstoffe von Schuppen-   oder Blättchenstruktur. wie Graphit, Talkum. Glimmer u. dgl. oder Gemische dieser miteinander oder mit anderen Füllmaterialien oder Stoffen, wie Lithopone, Bleiweiss. Schiefermehl   usw..   einverleibt, zweckmässig unter intensiver mechanischer Behandlung, insbesondere mittels 
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Claims (1)

  1. den Spachtelmassen oder Mischlacken während oder nach ihrer Herstellung oder den hiebei verwendeten Ausgangsstoffen gelöste oder ungelöste organische Farbstoffe oder Erd-oder Mineralfarben, die ungelösten Farbstoffe in feinerer oder gröberer Verteilung, einverleibt. EMI4.4 man an Stelle von anorganischen Füllstoffen von Schuppen- oder Blättchenstruktur Füllstoffe von Faserstruktur für sich allein oder in Mischung mit anderen Füllmaterialen, einschliesslich der anorganischen Füllstoffe von Schuppen- oder Blättchenstruktur, verwendet.
    4. Abänderung des Verfahrens gemäss Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle von anorganischen Füllstoffen von Schuppen-, Blättchen- oder Faserstruktur als Füllstoffe unlösliche mineralische Stoffe von geringem Schüttgewicht, z. B. Silikaten, Karbonaten.
    Kieselsäure oder Oxyde, wie Kieselgur, Bimssteinmehl, Schlämmkreide, Ocker, feinstgeschlämmte Erden usw., verwendet.
    5. Weiterbildung des Verfahrens gemäss Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man plastischen Massen aus Celluloseestern oder-äthern oder deren Lösungen anorganische Füllstoffe von Schuppen-, Blättchen- oder Faserstruktur und ausserdem organische Füllmaterialien und gegebenenfalls auch noch andere Füllmaterialien einverleibt, zweckmässig unter intensiver mechanischer Behandlung der ganzen Masse oder einzelner Teile dieser. und gegebenenfalls während oder nach der Herstellung der Gemische Lösungsmittel oder Lacke oder beide oder andere, Stoffe, wie Harze. Weichmachungsmittel usw., gelöste organische Farbstoffe oder Erdoder Mineralfarben, die ungelösten Farbstoffe in feinerer oder gröberer Verteilung, einverleibt.
    6. Spachtelmassen, enthaltend Celluloseester oder äther. Lösungs- oder Weichmachungsmittel dafür oder beide, anorganische Füllstoffe von Schuppen-, Blättchen- oder Fascrstruktur oder in Wasser unlösliche mineralische Stoffe von geringem Schüttgewicht und gegebenenfalls EMI4.5
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