AT122185B - Verfahren zum Aufbringen von verfestigenden Unterlagen auf Pelzwaren. - Google Patents
Verfahren zum Aufbringen von verfestigenden Unterlagen auf Pelzwaren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Aufbringen von verfestigenden Unterlagen auf Pelzwaren. Es ist bekannt, dass der grösste Teil der zur Herstellung von Pelzen verwendeten Felle als solche nicht die genügende Festigkeit besitzt, um den beim Tragen auftretenden Beanspruchungen zu wider- EMI1.1 verbunden worden sind. Dieses Herstellungsverfahren ist umständlich, eine gleichmässige und jeden Teil der Felle erfassende Verfestigung ist nicht möglich, weil der Zusammenhang der Pelze mit der Unterlage nur an den Stellen vorhanden ist, wo die Vernähung- stattgefunden hat : schliesslich wird durch die Nähte das Material der Felle selbst angegriffen. Statt des Aufnähens wurde auch das Aufkleben von einzelnen Pelzstreifen auf feste Textilgewebe versucht. Dabei zeigte sich aber der Nachteil, dass durch die dichte Stoffunterlage und das Klebemittel das Produkt luft-und wasserundurchlässig gemacht und durch die Kondensation der Körperausdunstung innen nass und sehr schwer wird. Im Gegensatz hiezu findet gemäss vorliegender Anmeldung eine Vereinigung der Pelze in ihrer EMI1.2 Die Erfindung geht somit von einem ganz anderen Gesichtspunkte aus, als das vorerwähnte Verfahren, indem die Pelze mit der Unterlage an jedem Punkte der grobmaschigen Gewebestruktur vereinigt werden, so dass die Unterlage als einheitlich wirkende Verfestigurg der Pelze zur Geltung gelangt. Dabei wird aber noch folgendes berücksichtigt : Die Unterlage, auf welcher die Pelze aufgebracht werden, muss luftdurchlässig sein. Ist sie das nicht, dann würde der Pelz bei seinem erheblichen Gewicht dem Träger bald zu schwer werden, weil der Austritt der Perspiration nach aussen verhindert ist. Diesen Gesichtspunkten trägt die Erfindung dadurch Rechnung, dass als Unterlage ein starkes, grobmaschiges Gewebe zur Verwendung gelangt, welches mit einer selbstvulkanisierenden Gummilösung auf die Pelze aufgebracht wird. Im einzelnen wird dergestalt verfahren, dass die Pelzschicht, natürlich an der Unterseite, zunächst mit einer dünnen Schicht dieses EMI1.3 behandelt u. zw. so, dass die Masehenräume als solche frei bleiben ; nun wird die Unterlage vorzugsweise durch Pressverfahren dicht mit den Pelzen vereinigt. Die durch Selbstvulkanisation gebildete Gummischicht ist so dünn, dass der Luftdurehgang praktisch nicht gehindert ist. Anderseits ist die festhaftende Schicht, die nach kurzer Zeit trocknet, geschmeidig und bleibt auch während des Gebrauches geschmeidig, so dass ein Abbröckeln und Abplatzen der Unterlage, das unfehlbar eintreten würde, wenn man z. B. andere Klebestoffe nimmt, nicht eintreten kann. Schliesslich ist der Zusammenhang der Unterlage und der Pelze an jedem Punkt vorhanden, so dass tatsächlich die Unterlage als Verfestigungsmittel voll zur Auswirkung gelangt. Ein weiterer Zweck der Erfindung ist darin zu erblicken, dass dadurch auch die Möglichkeit geschaffen wird, getragene Pelze, welche nicht mehr genügende Festigkeit besitzen, so zu verarbeiten, als wenn es sich um neue Pelze handelt. Ausserdem erspart man das sogenannte"Pikieren", d. h. das Annähen der Felle an ein Zwischengewebe, so dass also die neuen Vorteile erreicht werden, ohne dass dadurch irgendein Mehraufwand an Herstellungkosten entsteht. Ausserdem bietet die Erfindung die Möglichkeit, auch Felle solcher Tiere zu verwenden, die man bisher für die Pelzfabrikation noch nicht verwendet hat, weil sie an sich nicht genügende Festigkeit besitzen. In allen Fällen ist aber die Grundlage des gesamten Verfahrens die, dass sowohl die Ver- festigungsschieht, als auch die Befestigungsmittel so aufgebracht werden, dass ein ungehinderter Durchtritt der Feuchtigkeit und der Gase nach aussen hin vorhanden ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Aufbringen von verfestigenden Unterlagen auf Pelzwaren, gekennzeichnet durch Anwendung eines grobmaschigen, luftdurchlässigen Gewebes, das mittels einer selbstvulkanisierenden Gummilösung auf den Pelz aufgebracht wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT122185T | 1929-10-30 |
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|---|---|
| AT122185B true AT122185B (de) | 1931-04-10 |
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| AT122185D AT122185B (de) | 1929-10-30 | 1929-10-30 | Verfahren zum Aufbringen von verfestigenden Unterlagen auf Pelzwaren. |
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- 1929-10-30 AT AT122185D patent/AT122185B/de active
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