AT121841B - Eisenbetonbalkendecke. - Google Patents

Eisenbetonbalkendecke.

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AT121841B
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concrete beam
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Adolf Ing Raubal
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Adolf Ing Raubal
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  Eisenbetonbalkendecke. 



   Eisenbetondecken. deren alleinige Tragelemente aus Eisenbetonträgern und Zwischen- platten bestehen, wobei   alle Tragelemente fabriksmässig   hergestellt, im fertigen Zustand zum Verwendungsorte gebracht und dort ohne jede Schalung oder Abstützung zusammengestellt werden, sind bekannt. Als Träger kommen bei diesen Decken aufrecht stehende T-Träger zur Verwendung, die an den Stegen mit seitlichen Auflagern für die Zwischenplatten versehen sind. Die Erfindung betrifft nun die besondere Ausgestaltung und Anordnung der Zwischenplatten. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt, in der die Deckenkonstruktion gemäss der Erfindung mit verschiedenen Fussböden veranschaulicht ist. So zeigt Fig. 1 die Decke mit einem Holzfussboden und Fig. 2 die Decke mit einem Linoleumfussboden. 



   Gemäss der Erfindung sind diese Zwischenplatten als gewölbeartig Schalen oder Halbrohre 2, vorzugsweise aus Asbestzement, ausgebildet. Sie werden zwischen die Träger 1 auf deren Auflager 3 eingelegt und bilden mit den Trägern schon die fertige Decke, auf welcher in an sich bekannter Weise auf   Beschüttungs- bzw. Ausgleichsmaterial Fussböden welcher   Art immer verlegt werden können. Erfindungsgemäss sind die Auflagerstellen am unteren Ende der Balkenstege derart tief angeordnet, dass die eingelegten gewölbeartigen Zwischenplatten auch noch an den unteren Aussenkanten der Balkenflanschen anliegen.

   Hiedurch ergeben sich für die   gewölbe artigen   Zwischenplatten ausser ihren beiden Auflagerstellen noch zwei Berührungsbzw.   Abstützungsstellen   zwischen je einer Platte und den beiden benachbarten Trägern an der ganzen Trägerlänge, wodurch eine genügende Verspannung ohne Anwendung besonderer Mittel und die statisch einwandfrei und dabei bautechnisch leicht   durchführbare   Lagerung bzw. Zusammensetzung der Deckenelemente gewährleistet wird. Die gewölbeartigen Schalen brauchen nur eine geringe Wandstärke zu besitzen, da durch die vier Berührungslinien bzw. 



  Unterstützungsstellen zwischen den Trägern und den Schalen die freien Stützlängen bedeutend verkleinert werden und durch den kleinen Krümmungsradius der Schalen oder Halbrohre die Gewölbewirkung und damit die Widerstandsfähigkeit und Tragkraft vergrössert wird. 



   Mit der Verlegung der Träger und den zwischengelegten   Gewölbeschalen   ist der Aufbau der Decke in ihren Tragelementen bewerkstelligt und damit die Möglichkeit gegeben, sofort einen Fussboden beliebiger Art verlegen zu können. So braucht beispielsweise zur Verlegung eines Holzfussbodens wie in Fig. 1 veranschaulicht, über die Oberfläche der Träger und die zwischen den Obergurten sich erstreckenden Teile der Zwischenplatten lediglich eine Beschüttung d gegeben zu werden, in welche die Polsterhölzer für den aufzubringenden Holzfussboden verlegt werden. In Fig. 2 ist beispielsweise die Aufbringung eines Linoleumfussbodens veranschaulicht. 



  Der Raum zwischen den Scheitelteilen der Gewölbeschalen und den Trägerobergurten werden   mit einem Ausgleichsmaterial cl (Schlacke od. dgl. ) ausgefüllt und auf die so hergestellte   ebene Fläche eine zirka 2   c   e   starke Ausgleichsmörtelschichte c aufgetragen. Darauf werden   2'5   cm starke Heraklithplatten b verlegt, auf welche der Linoleumbelag c mit Harzkitt aufgeklebt wird. An Stelle von Linoleum kann auch z. B. ein Bretterboden in Asphalt auf die Heraklithplatten verlegt werden. 



   Die ebene Untersicht e der Decke kann in irgendeiner beliebigen Ausführung hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Eisenbetonbalkendecke, bestehend aus vorher hergestellten Eisenbetonbalken mit seitlichen Auflagern für die Zwischenplatten, wobei Balken und Zwischenplatten die alleinigen Tragelemente der Decke bilden, dadurch gekennzeichnet, dass an sich bekannte Beton-oder Eisenbetonbalken T-förmigen Querschnittes verwendet sind und die Auflagerstellen für die halbrohrartigen Zwischenplatten (2) aus Asbestzement od. dgl. am unteren Ende der Balkenstege derart angeordnet sind, dass die Zwischenplatten ausser auf den Auflagerstellen noch an den unteren Aussenkanten der Balkenflanschen anliegen. EMI2.1
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