AT121185B - Wechselstrommagnet mit Schwinganker. - Google Patents

Wechselstrommagnet mit Schwinganker.

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  WechselstrommagnetmitSchwinganker. 



   Relais, Zeitwerke, mechanische Getriebe, Wechselstromklingeln usw. versieht man mit Schwing- ankern, die in Weehselfeldern oder pulsierenden Feldern schwingen. Solche Anker sind entweder als
Elektromagnete oder als permanente Magnete oder als unarmierte Eisenanker ausgebildet. Diese Anker- formen haben erhebliche Nachteile. Der Elektromagnet erfordert in den meisten Fällen eine   Hilfsstrom-   quelle, der permanente Magnet wird im Wechselfeld   um-oder entmagnetisiert,   der unarmierte Eisen- anker schwingt in der Halbperiode zweimal und bleibt in stärkeren Feldern kleben. Bei allen ist die richtige Wirkungsweise von der Stärke und der   Gleichmässigkeit   des Wechselfeldes abhängig, in dem sie schwingen.

   Die Amplitude und die   Schwingungsmitte verändern sich stark mit   dem Feld, so dass solche
Anker nur in Fällen verwendbar sind, in denen man mit in nicht zu weiten Grenzen schwankenden Feldstärken arbeiten kann. Ist man dagegen gezwungen. wie dies besonders z. B. bei Hauptstromzeitrelais der Fall ist, ein gleichmässiges Arbeiten in ganz schwachen bis zu den stärksten Feldern zu erreichen, so versagen sämtliche bisher bekannten Ankerformen. 



   Erfindungsgemäss werden die geschilderten Nachteile dadurch beseitigt, dass ein in dem Wechsel- feld eines Magneten schwingender Eisenanker derart ausgebildet ist. dass um ihn Wirbelströme in einer
Kreisbahn fliessen, deren Fläche in der Nullstellung des Ankers in die Richtung der Kraftlinien fällt. 



    Inder Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung schematisch dangestellt. Zwischen   zwei ebenen Polen eines Wechselstrommagneten ist um eine Achse a senkrecht zur Kraftlinienriehtung 
 EMI1.1 
 Nullstellung des Ankers in der durch die Richtung der Kraftlinien bestimmten Ebene liegt. 



   Versuche an einem mit   Sehwinganker   gemäss der Erfindung   ausgerüsteten   Wechselstrommagneten haben gezeigt, dass der Anker mit erheblichem   Energieüberschuss   unbedingt zwangsläufig mit der Grundperiode schwingt. Die Zwangsläufigkeit ist so stark. dass selbst eine erhebliche Verstimmung der mechanischen Eigenperiode des Ankers ihn nicht aus seinem Takt zu bringen vermag. So schwingt z. B. der auf 50 Perioden abgestimmte Anker zwischen 50 und 162/3 Perioden mit gleicher Sicherheit. Die Verwendung eines Elektromagneten mit   Schwinganker gemäss   der Erfindung führt also in einfacher Weise zur Erzielung von Schwingungen mit einfacher Frequenz, ohne dass der Magnet bzw. das Ankereisen polarisiert werden müssen. 
 EMI1.2 
 Amplitude der Schwingung beeinflussen. Das ist z.

   B. in den Fällen wichtig, in denen vom   Schwinganker   irgendwie Arbeit geleistet werden soll. An Stelle durch eine besondere   Kurzsc11lusswicklung   auf dem Anker kann das gleiche Ziel unter Umständen durch besondere Formgehung des Ankers selber erreicht werden. 



  Beispielsweise kann das Ankereisen in seinem mittleren Teil in Richtung des Kraftlinienverlaufes stark verbreitert sein, so dass die Wirbelströme in dieser Verbreiterung geringen Widerstand finden. Dabei erhält der Anker zweckmässig einen von der Schwingachse nach den Polkanten zu verjüngten Querschnitt, wobei der Querschnitt beiderseits der Schwingarchse symmetrisch sein kann. Zur Unterstützung des Schwingens des Ankers zwischen den Polen ist es unter Umständen   zweckmässig, ihn zwischen Druck-   federn zu lagern, die das   Rückschwingen   des Ankers   unterstützen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wechselstrommagnet mit Schwinganker für Relais. Zeit werke od. dgl, dadurch gekennzeichnet. dass der in dem Wechselfeld des Magneten schwingende Anker nur in der in der Nullstellung des Ankers in der Kraftlinienrichtung liegenden Achsebene eine um den ganzen Ankerquerschnitt geschlossene Strombahn für die Wirbelströme besitzt.
    2. Wechselstrommagnet mit Schwinganker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker eine Kurzschlusswicklung enthält, die die Wirbelströme führt.
    3. Wechselstrommagnet mit Schwingauker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlusswindung durch entsprechende Formgebung des Ankereisens selbst gebildet wird.
    4. Wechselstrommagnet mit Schwinganker nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass der Anker eine von der Schwingachse nach den Polkanten zu verjüngte Querschnittsform besitzt.
    5. Werhselstrommagnet mit Schwinganker naeh Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet. dass der Querschnitt des Sehwingankers beiderseits der Schwingechse symmetrisch ist. EMI2.1
AT121185D 1927-11-17 1928-09-15 Wechselstrommagnet mit Schwinganker. AT121185B (de)

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