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Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Zuführung von Feucht-und Frischluft zum Gasluffgemisch beiAutomobilmotoren, welche sieh von bekannten Apparaten dieser Art dadurch vorteilhaft unterscheidet, dass sie regelbare Düsen für den Zutritt von mit Wasserdampf geschwängerter Luft und von zusätzlicher Frisehluft zum Gasluftgemisch besitzt und dass der Motorkühler, dem die mit Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf geschwängerte Luft durch eine zur entsprechenden Düse führende Leitung entnommen wird. mit einem selbstöffnenden Rückschlagventil für den Eintritt von Aussenluft in den Kühler versehen ist, während in die Leitung zur Zuführung der mit Wasserdampf geschwängerten Luft ein Kondenser zum Ablassen von Niederschlagwasser eingeschaltet ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht. Fig. 1 zeigt die Gesamtanordnung desselben an einem Automobilmotor : Fig. 2 zeigt den Düsenteil der Vorrichtung in Seitenansicht, während Fig. 3 ein Horizontalschnitt hiezu ist ; Fig. 4 ist eine Stirnansicht dieses Teiles und Fig. 5 eine teilweise Oberansicht. Fig. 6 zeigt das Rückschlagventil in Form
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der Frischluft ; Fig. 10 zeigt den Kondenser in Ansicht.
Mit der Gasluftgemisch-Ansaugleitung (Fig. l) ist der in Fig. 2 und 3 herausgezeichnete Teil der erfindungsgemässen Vorrichtung verbunden. Dieser besitzt ein Gehäuse 2. welches durch eine Leitung 9, d mit dem oberen Teil des Innenraumes des Motorkühlers 5 in Verbindung steht und aus diesem mit Luft, die mit Wasserdampf (infolge der Verdampfung des Wassers im Kühler) geschwängert ist, gespeist wird. Diese Speisung ist dadurch möglich gemacht, dass der Kühler am Kopfe mit einem selbstöffnenden Rück- schlagventile, hier in Form eines gefederten Kugelventils (Fig. 6), versehen ist, so dass die mit dem Wasserdampf aus dem Kühler abgesaugte Luft durch eine entsprechende Menge Luft. welche durch das Riiekschlagventil 6 von aussen in den Kühler eintritt, ersetzt wird.
In die Leitung 3, 4 ist ein Kondensor 7 (Fig. 1 und 10) eingeschaltet, in welchem Niederschlagwasser dureh eine Hängeklappe 8 abgelassen wird, so dass nur Wasserdampf-Luft in das Gehäuse 2 gelangt.
Im Gehäuse 2 ist eine Düse 10 eingesetzt, die mit einer Queröffnung 11 versehen ist. Letztere ist
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mit einem regelnden Ringschieber 15 ausgestattet ist. Letzterer wird ebenso wie die Regulierschraube 12 ein für allemal den jeweiligen Verhältnissen entsprechend zur Zuführung von Hilfsluft eingestellt.
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Querschnitt mittels einer Regulierschraube 19 einstellbar ist. Diese Frischluft, die sich zu der mit Wasserdampf geschwängerten Luft und der durch den Ringschieber 15 eintretenden Hilfsluft in zusätzlicher Weise hinzugesellt, kann mittels des Dreiweghahns abgestellt werden.
Der Kücken 20 desselben ist durch einen Betätigungsstrang 21 (Fig. 1) mit einem vom Führer erreichbaren Griff 22 verbunden. wobei seine Bohrungen so ausgebildet sind, dass er auch bei Abstellung der Frischluft den Durchgang der Wasserdampf-Luft und der Hilfsluft nach der Gemischansaugleitung 1 nicht hindert. In der Kückenstellung 1 (Fig. 7) ist die Frischluft eingeschaltet ; in der Kückenstellung 11 (Fig. 8) ist sie abgestellt, während der Durchgang der Wasserdampf-Luft und der Hilfsluft offen steht ; in der Kückenstellung 111 (Fig. 9) ist auch dieser Durchgang abgesperrt.
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Die Zuführung von mit Wasserdampf geschwängerter Luft (Feuchtluft) und von Frischluft (letztere abstellbar) zum Gasluftgemisch bedingt folgende Vorteile :
Man vermeidet Russansatz im Zylinderkopf und erzielt eine allmähliche Reinigung des Motors vom vorhandenen verhärteten Russ, hält somit den Motor und die Zündkerzen für die Folge sauber.
Ferner wird eine Brennstoffersparnis erreicht, welche nach Beschaffenheit und Zustand des Motors be-
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Maximalgeschwindigkeit erhöht wird. Die Wasserdampfnebel dämpfen die Brisanz der Explosionen ; dadurch wird das Klopfen des Motors verhindert, und derselbe erhält einen ruhigen, sanften und ausgegliehenen Gang. Ein gleichmässiges Ansaugen der im Kühler vorhandenen Wasserdämpfe beseitigt
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Vorrichtung zur Zuführung von Feucht- und Frischluft zum Gasluftgemisch bei Automobilmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass sie regelbare Düsen (10, 17) für den Zutritt von mit Wasserdampf geschwängerter Luft und von zusätzlicher Frischluft zum Gasluft-gemisch besitzt und dass der Motorkühler, dem die mit Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf geschwängerte Luft durch eine zur ent- sprechenden Düse führende Leitung entnommen wird. mit einem selbstöffnenden Rückschblagventil (6) für den Eintritt von Aussenluft in den Kühler versehen ist, während in die Leitung zur Zuführung der mit Wasserdampf geschwängerten Luft ein Kondenser (7) zum Ablassen von Niederseldagwasser eingeschaltet ist.
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