AT121173B - Kammerwasserschloß. - Google Patents

Kammerwasserschloß.

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AT121173B
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Austria
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tunnel
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aqueous
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Karl Dr Ing Kammueller
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Karl Dr Ing Kammueller
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    Kammerwasserschloss.   



   Die untere Kammer eines Wasserschlosses soll bei plötzlichen Belastungssteigerungen aus ihrem Inhalt heraus den vermehrten Wasseranspruch des Werkes so lange decken, bis der sich diesem vergrösserten Bedarf nur träge anpassende   Stollenzulauf   die verlangte Geschwindigkeit angenommen hat. 



  Je rascher also der Stollenzulauf beschleunigt wird, um so geringer wird der notwendige Kammerinhalt. Die Beschleunigung ist nun um so   kräftiger.   je tiefer die untere Kammer liegt. Man wird also. um an Raum zu sparen, die untere Kammer so tief legen, als es praktisch möglich ist. 



   'Die tiefste bis jetzt zur Anwendung gebrachte Lage liegt immer noch um ein gewisses   Sicherheits-   mass höher als der abgehende Stollen, um ein Eindringen von Luft in diesen zu vermeiden. 



   Der Erfindungsgedanke besteht darin, die Kammer unter dieses bis jetzt übliche Mass herunter zu legen, etwa in der Höhenlage des abgehenden Stollens oder noch tiefer, und das Eindringen von Luft in den Stollen dadurch zu verhindern, dass man die Kammer vom Stollen durch eine Wand, unter der das Wasser   durchfliessen.   kann, trennt. Die Erfindung ist in den Fig. 1-4 erläutert. Die Fig. 1 stellt einen lotrechten Schnitt durch ein   Kammerwasserschloss   dar., S bezeichnet den Schacht, A die obere, B die untere Kammer, diese ist in der Höhenlage des Stollens R angebracht und von diesem durch die herabhängende Wand t, die man   zweckmässigerweise   als Tauchwand bezeichnen kann, getrennt. Der Kanal v unter dieser Wand verbindet den Schacht und die Kammer mit dem Stollen.

   Die Fig. 2 stellt den Horizontalschnitt durch Kammer und Stollen dar. Der Schacht kann, wie mit S'angedeutet, auch an der dem Stollen abgewandten Seite der   Kammer   liegen. Die Fig. 3 stellt eine andere Ausführungsform dar ; statt der später aus Beton eingebrachten   Wand   wird der Abschluss zwischen Kammer und Stollen durch einen stehengebliebenen   Gebirgsstock t   gebildet, der durch einen   Kanal v unterfaliren   wird. Statt durch eine Tauchwand kann der Abschluss zwischen Kammer und Stollen auch durch ein Tauehrohr erfolgen, wie es in Fig. 4 angedeutet ist. 



   Im Stollen selbst entsteht ein gewisser Unterdruck, der durch die tiefste   Spiegellage   in der Kammer 
 EMI1.1 
 Unterdrucks im Stollen bestimmt. 



   Die erzielbare Raumersparnis hängt von den hydraulischen Daten des Stollens ab und ist von Fall zu Fall verschieden. Im allgemeinen ist sie beträchtlich, in   besonders günstigen   Fällen verringert sich der notwendige Kammerinhalt auf einen Teilbetrag. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kammerwasserschloss, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle der unteren Kammer (B) oder des Steigsehachtes (S) in Höhe der Sohle des Stollens oder tiefer als dieser liegt und dass die Kammer (B) von dem Stollen (R) durch eine Tauchwand (t,) oder ein Tauchrohr (t) getrennt ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT121173D 1929-06-07 1930-01-02 Kammerwasserschloß. AT121173B (de)

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DE121173X 1929-06-07

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