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Kühlvorrichtung für Kinoprojektionsapparate.
Es sind Einrichtungen bekannt, die bezwecken, den ruhig im Bildfenster eines Kinoprojektors stehenden Film, welcher der starken Erhitzung durch die Projektionslampe ausgesetzt ist, vor dem Entflammen dadurch zu schützen, dass man gegen das Bildfenster bzw. gegen den im Bildfenster stehenden Film Kühlluft strömen lässt. Diese Einriehtungen bestehen ausser dem Gebläse, welches teils nach Art
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werden müssen, um eine entsprechende Bildbelichtung zu erzielen.
In neuerer Zeit, durch die Errichtung von Grosskinos und Einriehtuns ;' fir Tonfilme, werden zur Projektion derartig grosse Stromstärken notwendig, dass die normalen Gebläse, welche mit einen Druck von zirka 0'3 bis 0'5 Atm. arbeiten, trotz der günstigsten Düsenanordnung nieht mehr imstande sind, das Verbrennen des Films oder dessen Verschmorung zu verhindern. Es müssen Gebläse höheren Druckes und eventuell auch grösserer Luftmengenförderung angewendet werden, um einer Brandgefahr vorzubeugen, was jedoch deshalb nicht möglich ist, da dadurch das durch den Projektor laufende Filmband im Bildfenster durch den starken Luftstrom ausgebaucht wird und in weiterer Folge unscharfe Bilder entstehen.
Wohl wurde versucht, an beide Seiten des Films gegeneinandergerichtete Luftströme wirken zu lassen, um der Durchbiegung entgegenzuarbeiten, doch erweist sieh die Herstellung derartiger Düsen als unmöglich, da sie bis ins Allerfeinste vollkommen genau gleich sein müssten, um vollkommen gleiche Luftströme zu erzielen.
Vorliegende Erfindung beseitigt die aufgezeigten Übelstände und ermöglicht es, ohne die Bild- schärfe zu beeinträchtigen, hohe Luftdrucke anzuwenden und dadurch jede Brandgefahr, auch bei höchsten Stromstärken, auszuschliessen. ohne eine Durchbiegung des Films im Bildfenster zu bewirken.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, LI. zw. stellt Fig. 1 einen Schnitt, Fig. 2 die rückwärtige Ansicht dar.
1 ist die Filmtüre, welche mittels Scharniere an der Filmbahn 2 befestigt ist, und zwischen beiden
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das Bildfenster 4 bzw. gegen den dort durchlaufenden Film gerichtet ist. An der Filmbahn 2 ist ebenfalls eine Düse 8 angebracht, deren Ausströmöffnung 10 gegen den Film gerichtet ist. Die Düse 8 ist ausserdem mit der Ausströmöffnung 9 versehen, welche gegen die Feuerschutzklappe n gerichtet, ist und diese durch den auftreffenden Luftstrom offen hält. Bei einer Unterbrechung des Luftstromes fällt durch eigene Schwere die Klappe 11 und schliesst das Bildfenster gegen die auffallenden Lichtstrahlen ab. Die Düse 8 besitzt innen ein drehbares Rohr, welches in den Knopf 14 endet.
Dieses drehbare Innenrohr hat eine Durchbrechung in der Länge der Düsenöffnung und ist durch Drehen am Knopf 14 ein Verkleinern der Durchströmöffnung ermöglicht, die durch den Anschlag 16 derart begrenzt ist, dass die Düsenöffnung noch immer so viel Luft passieren lässt, dass der im Bildfenster ruhig stehende Film nicht entflammt.
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Filmseiten gleich gross ist, wodurch die Durchbiegung desselben aufgehoben wird und nun trotz der gegen den Film blasenden starken Luftströme ein vollkommen scharfes Bild bei unbedingter Vermeidung der Entzündung erreicht wird.
Man kann auch statt zwei gegenüberliegenden Düsen mehrere verwenden, von denen immer alle auf einer Filmseite befindliehen Düsen regulierbar eingerichtet werden müssen. Auch ist e, wenn schon nicht handlieh, so doch möglich, die Drosselung in ähnlicher Weise in irgendeine der beiden LuftzuMtungen zu verlegen, wobei es gleichgültig ist, ob der Luftstrom In der einen Zuleitung gedrosselt oder aber in der Gegenleitung erhöht wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kühlverrichtung für Kinoprojektionsapparate, bei welcher durch an gegenüberliegenden Seiten des Films angeordnete Düsen Druckluft in entgegengesetzter Strömungsrichtung schräg gegen den Film geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zuleitung einer oder beider Düsen Drosselorgane eingebaut sind, um die Stärke der beiden Luftströme zueinander derart regeln zu können, dass eine Durchbiegung (Ausbauchung) des Filmbandes im Bildfenster vermieden wird.