AT120922B - Elektrische Bahnanlage. - Google Patents

Elektrische Bahnanlage.

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AT120922B
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hertz
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Alfred Dr Ing Grabner
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Siemens Schuckertwerke Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Bahnanlage. 



   Die Erfindung betrifft eine elektrische   Wechselstrombahnanlage,   die   erfindungsgemäss nicht   mit einheitlicher Frequenz betrieben wird, sondern bei der aufeinanderfolgende Streckenabschnitte verschiedene Fahrleitungsfrequenz haben. 



   Man hat bisher wohl Bahnanlagen teils mit Gleichstrom teils mit   Wechselstrom   betrieben,   um   die Abschnitte der Bahnanlage an benachbarte Speisenetze anzupassen. Man hat dagegen nicht die 
 EMI1.1 
 Fahrplan eingehalten   werden soll, so stehen d'e Lokomotiven   in den einzelnen Abschnitten unter sehr verschiedenen Anfahrbedingungen und sind in einem Teil der Strecke   hehlecht ausgenutzt.   Man behilft sich gewöhnlich mit Vorspannlokomotiven auf den Gebirgsstrecken oder mit der   Auflösung der Züge   in mehrere Teile von geringerem   Zugsgewieht.   Beides   ist umständlich und   verzögert den Verkehr. Wird hingegen die Flachlandstreeke mit höherer Frequenz, z. B. 50 Hertz, die Gebirgsstrecke mit niederer Frequenz, z.

   B.   162/3     Hertz, betrieben,, 0 kann fUr   eine mit   Einphasenreihensehlussmotoren ausgerüstete   Lokomotive bei gleichen   Kommutierungsbedingungen (gleicher transformatoriseher Funkenspannung)   auf der Gebirgsstrecke mit 162/3 Hertz ein mindestens dreimal so   grosser   Anfahrstrom zugelassen werden als bei 50 Hertz in der Ebene. Die Triebmotoren sind dann ohne Beeinträchtigung der Stromwendung imstande, das gleiche Zugsgewieht auch auf der Gebirgsstreeke natürlich unter grösserer Stromaufnahme in derselben Zeit zu beschleunigen wie in der Ebene, wenn nur das   Reibungsgewicht   der Lokomotive hiefür ausreicht. Zweckmässig wird auf der 50 Hertz-Strecke die Fahrdrahtspannung etwas höher gewählt als auf der   162/3   Hertz-Strecke.

   Die Lokomotiven können in der Ebene mit höheren Geschwindigkeiten laufen, benötigen aber für die Regelung keine grössere Zahl von Spannungsstufen. 



   Nach der weiteren Erfindung sind die Triebfahrzeuge so ausgebildet, dass sie ohne besondere Bedienungsmassnahmen frei über einen Streekentrenner von einer Betriebsfrequenz auf die andere über- 
 EMI1.2 
 Frequenzabhängigkeit das Wendefeld selbsttätig bei einem Frequenzwechsel um. 



   Mittels frequenzabhängiger Schalteinrichtungen können die Stromkreise des Fahrzeuges, insbesondere auch jene der Hilfseinrichtungen, selbsttätig beim Übergang von einer Betriebsfrequenz auf die andere umgeschaltet werden, soweit dies erforderlich ist. Die Einrichtungen arbeiten dann bei den verschiedenen Frequenzen wesentlich in gleicher Weise. Vielfach ist eine Umschaltung   entbehrlich.   



  Wenn hiebei die Wirkungsweise bei verschiedenen Frequenzen zu weit abweichen sollte, so kann z. B. durch dauernd vorgeschaltete Drosselspulen eine   Näherung   der Betriebszustände, bei Motoren also etwa eine   Näherung   der beiden Drehzahlen herbeigeführt werden. Ebenso kann selbsttätig die Spannung für die Hilfsmotoren und Schlatmagnete beim   Frequenzwechsel umgeschaltet werden.   Man kann aber auch die Magnetrelais durch Speisung mit Gleichstrom und einer Akkumulatorenbatterie frequenz- 
 EMI1.3 
 

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Die   Messinstrumente   des Fahrzeuges erhalten   zweckmässig mehrere Skalen entsprechend   den verschiedenen Betriebsfrequenzen.

   Die   zugehörigen Spannungswandler   werden   ähnlich   wie der Haupttransformator für die niedrigste Frequenz bemessen. 



   Die Anlage kann auch z. B. bei grösserem Wechsel der Betriebsverhältnisse in den einzelnen Teilstrecken auch mit mehr als zwei verschiedenen Frequenzen in aufeinanderfolgenden Abschnitten betrieben werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische   Bahnanlage, dadurch gekennzeichnet,   dass aufeinanderfolgende   Streckenabschnitte   
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. mit höherer Fahrleitungsfrequenz betrieben werden als die Gebirgsstrecken.
    3. Elektrische Bahnanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die FIachlandstreeken mit 50 Hertz, die Gebirgsstreeken mit 162/3 Hertz Fahrleitungsfrequenz betrieben werden. EMI2.2 Betriebsfrequenz bemessen sind.
    5. Triebfahrzeug nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, mit ReihenschlusskoIIektormotoren mit Wende- polen, gekennzeichnet durch einen in an sich bekannter Weise zur Wendepolwieklung parallel geschalteten, kombinierten Ohmschen und induktiven Widerstand zum Zweck selbsttätiger Umstellung des Wendefeldes bei Wechsel der Betriebsfrequenz.
    6. Triebfahrzeug nach den Ansprüchen l bis 5, gekennzeichnet durch frequenzabhängige Schalteinrichtungen, die selbsttätig beim Übergang von einer Betriebsfrequenz auf die andere die Stromkreise des Fahrzeuges soweit erforderlich umschalten.
    7. Triebfahrzeug nach den Ansprüchen l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Messinstrumente des Fahrzeuges mehrere Skalen entsprechend den verschiedenen Betriebsfrequenzen tragen.
    8. Triebfahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetrelais des Fahrzeuges entweder durch Speisung mit Gleichstrom aus einer Akkumulatorenbatterie oder durch selbsttätige Umsehaltuns ; bei Frequenzweehsel (etwa auf eine andere Spannung) frequenz unabhängig gemacht sind.
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