AT120844B - Verfahren zur Herstellung edelmatter künstlicher Gebilde aus Viscose, insbesondere von Kunstfäden. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung edelmatter künstlicher Gebilde aus Viscose, insbesondere von Kunstfäden.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Es ist bereits bekannt, dass man künstliche Gebilde, insbesondere aus künstlichen Fäden, dadurch undurchsichtig, d. i. matt, machen kann, dass man der Spinnmasse gewisse organisehe Stoffe einverleibt. EMI1.2 Viscosekunstseide, besonders gut wasserunlösliche, bei gewöhnlicher Temperatur feste, durch das Alkali der Vis : ose und durch die Säure des Spinnbades praktisch nicht veränderbare Körper, welche an und für sich in der Viscose nicht emulgierbar sind, aber in geeigneten organischen Lösungsmitteln sich auflösen. Als solche Körper kommen z. B. Wachse, wie Japanwachs, Erdwachs und Bienenwachs, in Frage. Nach dem Verfahren werden diese Körper in passenden organischen Lösungsmitteln, wie Benzol, Toluol. Xylol, aufgelöst und in dieser Form mit der vis. ose emulgiert. Die Zugabe der Lösung zur Viscose kann z. B. bei der Auflösung des Xanthates im Mixer erfolgen oder durch Zugabe zur fertigen Viseose mittels besonderer, gut wirkender, bekannter Emulgatoren vorgenommen werden. Die Vis : ose wird zweckmässig gut filtiert und unter Beachtung der üblichen Vorsichtsmassregel versponnen. Das Verfahren ermöglicht es, beliebig bemessene Mengen dieser festen Körper zwecks Erzielung einer bestimmt bemessenen Mattierung in die Viscose bzw. in die Gebilde, z. B. die Fäden, hineinzubringen. Je nach der Art des Körpers und dem Mass der Mattierung wird eine grössere oder kleinere Menge des festen Körpers zugesetzt und dementsprechend wird auch die Menge des organischen Lösungsmittels bemessen. Die Verwendung der vorgeschlagenen Körper zur Mattierung der künstlichen Gebilde erweist sieh als besonders zweckmässig bei künstlichen Fäden, weil dem Faden hiebei diejenigen Körper ins Innere einverleibt werden, womit die Fäden sonst bei dem üblichen Schliehtungsprozess durch Paraffinierung und Wachsen nur von aussen behandelt bzw. beladen werden. Beispiel 1 : Zu 100 Jeg normaler Viscose werden im Mixer beim Lösen des Xanthates 400 g Japanwachs, aufgelöst in 900 9 Benzol, zugegeben und die Mischung gut emulgiert. Die Viscose wird dann in üblicher Weise filtriert, entlüftet und nach Erreichung der gewünschten Reife in bekannter Weise versponnen. Beispiel 2 : In 100 9 normaler Viscose wird eine Auflösung von 500 g Ozokerit in 1500 9 Benzol gut emulgiert und die so erhaltene Viscoseemulsion nach der üblichen Weiterbehandlung in bekannter Weise versponnen. Bei der Verwendung von Bienenwachs wird vorteilhaft Xylol als Lösungsmittel verwendet. Die Herstellung der Emulsion und das Verspinnen erfolgt sinngemäss wie vorstehend. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung edelmatter künstlicher Gebilde aus Viseose, insbesondere von Kunst- fäden, gekennzeichnet durch die Einverleibung von wasserunlöslichen, bei gewöhnlicher Temperatur festen, mit Viseose an und für sich nicht emulgierbaren, aber in organisehen Lösungsmitteln löslichen, durch das Alkali der Viscose und durch die Säure des Spinnbades praktisch nicht veränderbaren Körpern, z. B. Wachsen, wie Bienenwachs, Japanwachs, Erdwachs, in fein verteilter Form in Viscose und Verspinnen der letzteren in bekannter Weise. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einverleiben der Körper, z. B. der Wachse in die Viscose, dadurch erfolgt, dass dieselben in einem geeigneten organischen Lösungsmittel. wie Benzol, Toluol, Xylol u. dgl., oder Gemischen von solchen aufgelöst werden und diese Lösung in der Viseose emulgiert wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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