AT120217B - Einrichtung zum Lagern des Bügelrohrsystems bei Bügelstromabnehmern. - Google Patents

Einrichtung zum Lagern des Bügelrohrsystems bei Bügelstromabnehmern.

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AT120217B
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Carl Goldeband Maschf
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Lagern des   Btigelrohrsystems   bei   Biigelstromabuelnneru.   



   Die bei elektrischen Strassenbahnen und überhaupt bei elektrischen Bahnen verwendeten Bügelstromabnehmer bestehen bekanntlich aus drei Hauptteilen, u. zw. dem am Fahrdraht gleitenden Schleif-   stück,   dem aus Rohren hergestellten Bügel, auch Bügelrohrsystem genannt, und schliesslich dem den 
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 rohrsystem unvermeidlich. Dem suchte man bei einigen Konstruktionen dadurch abzuhelfen, dass man die beiden Enden des Bügelrohrsystems einzeln federnd lagerte. Diese Anordnung hat sich aber nicht bewährt, da durch die getrennte Federung stets ein einseitiges Steckenbleiben in den Führungen erfolgte bzw. durch die ungleichmässigen Belastungen die Federn   ungleichmässig geschwächt   wurden. 



  Bei nicht sehr sorgfältiger Wartung kam es auch vor, dass Unterschiede in der Breite der Füsse des Rohr systems und der Führung auftraten, welche Spannung und Reibung in der Führung verursachten. 
 EMI1.2 
 wobei durch Einschaltung besonderer Organe ein selbsttätiges Ausgleichen der Federkräfte gesichert ist. 



     Einige Ausführungsbeispiele   der Erfindung gehen aus den Figuren der Zeichnung hervor, u. zw. 
 EMI1.3 
 nach der Erfindung bei einer Ausführung mit einer einzigen Feder, Fig. 3 die Anordnung mehrerer Federn bei der Ausführung nach Fig. 2 und schliesslich Fig. 4 eine weitere verbesserte Ausführungsform der Erfindung. 



   Wie die Fig. 1 zeigt, wird im allgemeinen der aus   Schleifstück   1 und Bügelrohrsystem 2 bestehende Bügelstromabnehmer am Bock 3 so gelagert, dass eine Feder den Bügel gegen die Fahrleitung drückt. 



  Durch Ziehen an der Leine 5 konnte der Bügel in die strichlierte Lage gebracht werden, wobei die Fahrt- 
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 derartigen Anordnung und jener bekannten nicht dargestellten Ausführungen, bei denen die beiden Enden des   Bügelrohrsystems   5 getrennt abgefedert sind, wurden schon oben erläutert. 



   Die bei der Verwendung des in Fig. 1 dargestellten bekannten Systems auftretenden Nachteile 
 EMI1.5 
 form ist mit 2 wieder das Bügelrohrsystem bezeichnet, während mit 9 die am Wagendach in Lagern 10 gehaltene Achse bezeichnet wird. Auf der Achse sitzt ein   U-förmig   gebogener Rahmen   11,   auf welchem ein verschiebbarer Schlitten 12 geführt ist. Auf dem Schlitten 12 sind Dorne, Stangen 13 od. dgl. befestigt, welche zum Aufstecken der Enden des Rohrsystem 2 dienen. Ausserdem befinden sich am Rahmen 11 
 EMI1.6 
 
Der Schlitten 12 und der Rahmen 11 sind durch eine Feder   15,   welche das Rohrsystem aufwärts drückt, zusammengehalten. Mit 16 ist eine zwischen den beiden Füssen des Rohrsystem angeordnete Distanzstange bezeichnet. 

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   Das Rohrsytem bildet mit dem Schlitten zusammen einen festen Rahmen und ermöglicht dadurch eine klaglose Führung des Rohrsystems samt dem Schlitten auf dem Rahmen 11 und in den Fühlungen   14.   Bei der dargestellten   Ausführung   wird nur eine einzige Feder 15 und diese genau in der Mitte des Rahmens 11 angeordnet, damit die aufwärts wirkende Kraft, welche das Gewicht des Rohrsystem ausgleicht, genau in der Hälfte angreift. Die. Kraft dieser einzigen Feder verteilt sich vollkommen gleichmässig auf beide Füsse. 



   Obwohl die Anordnung einer einzigen Feder genügt, kann die Erfindung auch unter Anwendung mehrerer Federn durchgeführt werden, wobei sich besonders die in der Fig. 3 dargestellte Befestigungsart als vorteilhaft erwiesen hat. Bei dieser Anordnung sind zwei Federn in die Augen eines zweiarmigen Hebels   17, welcher   am Rahmen 11 schwingbar befestigt ist, eingehängt. Der Hebel ist genau in der Mitte 
 EMI2.1 
 bis die beiden Federn durch Veränderung ihrer   Länge   auf gleiche Kraft gebracht werden. 



   Noch gründlicher kann das Ecken und Steckenbleiben bei sehr stark exzentrisch auf den Bügel einwirkenden Kräften durch Anwendung der in der Fig. 4 gezeigten Konstruktion beseitigt werden. Wie aus dieser Figur hervorgeht, sind am Schlitten 12 zwei Schnüre, Drahtseile oder Ketten 18 und 19 
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 ab, während sich die Schnur (Kette, Seil) 22 aufwickelt, wobei   selbstverständlich   die Zugfeder 15 gespannt wird. Zur reiblosen Führung können an geeigneten Stellen, beispielsweise oberhalb des Rahmens 11 oder an den Schlittenenden, noch Rollen 23 angeordnet sein. 



   Die Vorteile der in der Fig. 4 angegebenen Konstruktion bestehen darin, dass sich bei exzentrisch auftretender Belastung beim Umlegen des Bügels die Zugkraft der Feder durch verschieden starke 
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 durch entsprechende Dimensionierung so eingestellt werden kann, dass der Druck bei stark zusammengedrücktem Bügel nicht stärker ist als bei nur wenig   zusammengedrücktem   Bügel. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Lagern des   Bügelrobrsystems   bei Bügelstromabnehmern, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Bügelrohrsystems durch einen zur zwangläufigen Führung dienenden Schlitten (12) miteinander verbunden sind, wodurch das Rohrsystem mit dem Schlitten einen festen Rahmen bildet und gut geführt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (15) oder die Federn einerseits an einem die Enden des Rohrsystems miteinander verbindenden Schlitten (12) anderseits an einem auf der Bügelachse (9) angeordnetem Führungsrahmen (11) befestigt ist oder sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (12) Stangen, Dorne od. dgl. (13) aufweist, auf welchen die Enden des Rohrsystem, die ausserdem noch an Führungen (14) gehalten sind, aufgesteckt sind.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (15) genau in der Mitte des Rahmens (11) befestigt ist.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis'3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Rahmen- EMI2.4 federn hält.
    6. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der die Enden des Bügelrohr- EMI2.5 mit dem Führungsrahmen (11) verbunden ist, wobei die Feder an der Achse (9) des Bügelstromabnehmers und an einer spiralförmig verlaufenden Rille der einen Rolle (21) befestigt ist.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Rolle (21) drei Rillen aufweist, von welchen zwei zum Führen der Seile, Schnüre, Ketten (18, 19), die dritte spiralförmige Rille zur Führung der Zugfeder (15) bestimmt ist.
    8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung des durch den Schlitten zu einem einzigen Rahmen gebildeten Bügelrohrsystems über Rollen (23) erfolgt.
AT120217D 1928-04-17 1928-04-17 Einrichtung zum Lagern des Bügelrohrsystems bei Bügelstromabnehmern. AT120217B (de)

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