DE187157C - - Google Patents

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DE187157C
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Germany
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/02Devices for opening and closing curtains
    • A47H5/032Devices with guiding means and draw cords

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für das Aufhängen von Vorhängen sind hohle Tragstangen bekannt, in deren Innern eine Laufbahn für Rollen angeordnet ist, die mittels eines die Tragstange durchbrechenden Längsschlitzes die Aufhängehaken bezw. ösen tragen. Die Erfindung betrifft die Aufgabe, bei dem Ersatz dieser Rollen durch an sich bekannte, in einer röhrenförmigen Laufbahn rollende Kugeln eine wesentliche Vereinfachung in bezug auf die bei Verwendung von Kugeln nötige Führung der über sie geschobenen Tragringe in der Mittelebene zu erzielen. Um nämlich das seitliche Herabrutschen der Tragringe von den Kugeln und ihr Festsetzen zwischen Kugeln uud Laufbahn zu verhindern, wurde bisher noch ein zur Ebene der Tragringe senkrecht liegender Ring angeordnet, der mit dem Tragring zu- ' sammen eine Art Kugelkäfig bildete; das Zusammensetzen dieses Käfigs erschwert und verteuert die Anordnung, und die Reibung wird vermehrt.
Die Erfindung kennzeichnet sich nun dadurch, daß die über die Kugeln geschobenen Tragringe, die ja schon in dem unteren Längsschlitz eine teilweise Führung finden, ihre weitere Führung in einem oberen Längsschlitz der röhrenförmigen Laufbahn erhalten, die im Innern der hohlen Tragstange angeordnet ist. Diese doppelte Schlitzung der Laufbahn war nur durch ihre Anbringung in der hohlen Tragstange ermöglicht.
Eine Weiterbildung der gekennzeichneten Anordnung ist für den Fall getroffen, daß hier, wie bei den erwähnten hohlen Tragstangen mit von Rollen getragenen Haken, der zum Auf- und Zuziehen der Vorhänge im Innern der Stange angebrachte und au den Stangenenden über Lenkrollen geführte Schnurzug Anwendung finden soll. Um nämlich für die Haken, die mit dem Schnurzug verbunden sind, ein Schiefstellen auszuschließen, wie es unter dem einseitigen Kraftangriff eintreten müßte, sind jeweilig zwei in geringem Abstand angeordnete Kugeln von einem Wagen gemeinsam umschlossen, der mit einem Arm durch den oberen Längsschlitz der Kugellaufbahn in das Innere des Tragrohres hineinragt und durch diesen mit dem Schnurzug verbunden ist. An den aus dem unteren Längsschlitz herausragenden Teil des Wagens sind dann die Enden des Vorhanges angeschlossen.
Die Zeichnung zeigt als Beispiel ein derartiges Tragrohr mit innen angebrachtem Schnurzug für einen zweiteiligen Vorhang. Fig. ι ist das rechte Stangenende,. Fig. 2 der Tragrohrquerschnitt. Fig. 3 stellt das linke Stangenende und Fig. 4 den einen Stangenkopf mit den Rollen für den Schnurzug dar.
Das zwecks Aufnahme der biegenden Kräfte den gebräuchlichen Durchmesser aufweisende Rohr α kann außen, ohne Gefahr des Verschleißens mit einem schützenden oder zierenden Überzug von Messing oder Nickel versehen werden. Neben dem auf der Unterseite durchlaufenden Schlitz b ist die aus zwei Rohrhälften bestehende Kugellaufbahn c angebracht, die mit dem eigentlichen Tragrohr in einem einheitlichen Stück gewalzt oder gezogen werden kann. Von den offenen Stirnseiten des Rohres α her werden nun mit

Claims (2)

genügendem Spiel die Kugeln d mit den übergelegten Rinnen e eingeschoben, die durch Führung in dem Schlitz b des Rohres α und in dem Schlitz f des Kugellaufes c am seitliehen Herabrutschen gehindert sind. Die Ringe e tragen nun die ösen g, an denen die Vorhänge befestigt sind. Beim Hin- und Herschieben des Vorhanges oder anderer aufgehängter Gegenstände findet ίο damit ein leichtes Abrollen der Kugeln d in ihrer Laufbahn bei gleichzeitiger Drehung in den Ringen e statt. Um besonders bei schweren Gegenständen ein Aufbiegen des aus verhältnismäßig dünnem Blech hergestellten Tragrohres α durch die Keilwirkung der Kugeln d zu vermeiden, können in passenden Abständen Querverbindungen in dem Rohre α angebracht werden. Die Endhaken b des hier zweiteilig ge-. dachten Vorhanges sind nun an den aus zwei Kugeln d und das darüber geschobene Blechstück V gebildeten Wagen angeschlossen, dessen in das Innere des Rohres α ragende Klemme k je an ein Trum des rückkehrenden Schnurzuges / angeschlossen ist. Dieser Schnurzug ist an einem Stangenende über die Rolle m in dem Rohrknopf η gelegt, während seine beiden Enden über die Umlenkrollen 0 in dem Stangenknopf ρ gehen, den sie durch eine Durchbrechung q verlassen; die Knöpfe η und ρ können natürlich äußerlich in beliebiger Weise ausgestaltet und verziert sein. Die Stange kann also mit dem ordnungsmäßig eingebrachten Schnurzug eingebaut werden, so daß lediglich noch der Vorhang an die Aufhängeösen g angeschlossen werden braucht. Paten τ-Ansprüche:
1. Hohle Tragstange für Vorhanghaken, die zwecks Längsverschiebung von Kugeln getragen werden, die in einer röhrenförmigen, in das Innere der Tragstange ragenden Laufbahn rollen, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Kugeln (d) geschobenen Tragringe (e),. die in bekannter Weise durch einen Längsschlitz nach außen treten, in einem oberen Längsschlitz der röhrenförmigen Laufbahn (e) ihre Führung in der Mittelebene der Kugeln finden, um ihr seitliches Herabrutschen und Festsetzen zu verhindern.
2. Hohle Tragstange nach Anspruch 1 für Vorhänge mit einem an den Stangenenden über Lenkrollen durch das Innere der Stange geführten Schnurzug zum Auf- und Zuziehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnurzug an einen durch den oberen Längsschlitz der Kugellaufbahn (c) in das Innere des Tragrohres ragenden Arm eines Wagens angeschlossen ist, der aus zwei in geringem Abstand angeordneten und gemeinsam gefaßten Kugeln besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4190927A (en) * 1977-01-11 1980-03-04 Erwin Hepperle Curtain rod track fitting

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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