AT120102B - Vorrichtung und elektrische Schaltungsweise zum Einstellen von Werten oder Symbolgrößen auf elektromagnetischem Wege. - Google Patents

Vorrichtung und elektrische Schaltungsweise zum Einstellen von Werten oder Symbolgrößen auf elektromagnetischem Wege.

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AT120102B
AT120102B AT120102DA AT120102B AT 120102 B AT120102 B AT 120102B AT 120102D A AT120102D A AT 120102DA AT 120102 B AT120102 B AT 120102B
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AT
Austria
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coil
contact
iron core
solenoid
coils
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Gustav Tauschek
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Gustav Tauschek
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Description


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  Vorrichtung und elektrische Schaltungsweise zum Einstellen von Werten oder Symbol- grössen auf   elektromagnetischem   Wege. 
 EMI1.1 
 ein der Feldwirkung bzw. den Feldwirkungen unterworfener Eisenkern von seiner Ausgangslage soweit wegbewegt wird, als es der einzustellenden Anzahl von Einheiten entspricht. 



   Zar Erzeugung des elektromagnetischen Feldes im Sinne der Erfindung kommt vornehmlich 
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   gereihter Spulen zerfällt,   deren jede für sich selbständig zur Wirkung befähigt ist. Die Schaltungsweise des zur schrittweisen Erregung des elektromagnetischen Feldes notwendigen Stromkreises ist dergestalt, dass dieselbe durch die   die Felderregung überwachendenEinstellorgane, wie   beispielsweise Tasten, Registrierkarten, Lochstreifen od. dgl. in einer den einzustellenden Einheiten entsprechenden Anzahl vorbereitet und unmittelbar durch den Eisenkern oder mittelbar durch mit demselben zusammenwirkende Organe nacheinander geschlossen werden. 



   Aus den beiliegenden Abbildungen ist die beispielsweise   Ausführungsform   des   Erfindungsgegen-   standes ersichtlich, u. zw. zeigt Fig. 1 die schaubildliche Ansicht eines Solenoidkörpers, Fig. 2 ein Schal- 
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 ist jede der Spulen einseitig mit einer zugehörigen Kontaktfeder 2 a, 2 b, 2 c usw. des Tastenkörpers 3 verbunden, während das andere Ende der   Spulenwicklung   an ein entsprechendes   Kontaktplättchen   4 a, 4 b, 4 c usw. angeschlossen ist. Die   Kontaktplättchen   4, von denen für jede Spule eins vorgesehen ist, liegen an der inneren Wand des Solenoides derart befestigt, dass der Eisenkern 5 mit ihnen in leitende Berührung kommt, sobald er sich durch das Innere der Spule bewegt.

   Am   Eisenkern   5 befestigt ist eine Schiene 6, die derart unter Federwirkung steht, dass der Eisenkern an dem einen Spulenende in der Ausgangslage gehalten wird. Ferner sind mit der Schiene 6 die zu steuernden Organe, beispielsweise des Registrierapparates, der Rechenmaschine od. dgl. verbunden. Der Tastenkörper 3 ist derart ausgebildet, dass die Kontaktfedern 2, die unter Wirkung der Tasten 7 a, 7 b, 7 c usw. gegen die 
 EMI1.4 
 und dieser Kontakt nur unterbrochen wird, wenn durch Drucken einer Taste die   zugehörige   Kontaktfeder 2 gegen die Gegenkontaktschiene 8 gedruckt wird. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Soll beispielsweise durch Drücken der ersten Taste 7 a die Einheit zur Einstellung kommen, so wird ein Stromkreis von der mit dem einen   Mtungspol   verbundenen Gegenleiste 8 über die der ersten Taste zugeordnete Kontaktfeder 2 a, die Spule 1 a, das   Kontaktplättchen   4 a, den Eisenkern 5 und der an dem andern Pol des Leitungsnetzes angeschlossenen Schiene 6 geschlossen. Es entsteht, durch die Spule 1 a erzeugt, ein elektromagnetisches Feld, welches den Eisenkern in die Mitte der Spule zieht. 



  Die Schiene 6 legt dadurch den Weg der Einheit zurück und schaltet entsprechend den angeschlossenen
Steuermeehanismus der Maschine. 

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   Wird die zweite Taste 7 b gedrückt, zum Zwecke, das Doppelte der Einheit in die Maschine zu bringen, so ist der Weg, den der Stromkreis nimmt, folgender :
Von der Gegenschiene 8 über die der zweiten Taste 7 b zugeordnete Kontaktfeder 2 b, von dort zur Kontaktfeder 2 a der ersten Taste über die Spule 1 a, das   Kontaktplättchen 4   a, den   Eisenkern   5 zur Schiene 6. Der Eisenkern 5 wird in die Spule 1 a gezogen und berührt das   Kontaktplättchen     4   b der Spule 1 b. Dadurch kommt neben dem ersten Stromkreis noch ein zweiter zustande, der über die Spulen führt.

   Es wird die Spule 1 b bewirken, dass der Eisenkern über die erste Stelle hinaus weiterbewegt wird, wodurch aber der Kontakt zwischen dem   Plättchen   4 a, der Spule 1 a und dem Eisenkern unterbrochen und somit die Spule 1 a stromlos wird. Der Eisenkern kommt in der Mitte des Feldes der   Spule zum   Stillstand und hat dadurch die Schiene 6 das Doppelte des Einstellweges für eine Einheit zurückgelegt. 



   Analog ist der Vorgang beim Drücken der dritten Taste. Es wird zuerst durch den Eisenkern 5 der Stromkreis über die erste Spule geschlossen, infolge der Bewegung, die der Kern auf Grund des   ent-   stehenden magnetischen Feldes ausführt, kommt der Kontakt mit dem   Plättchen   4 b der zweiten Spule zustande. Diese erzeugt ein Feld und zieht den Kern so weit, dass die erste Spule stromlos wird. Der Kern gelangt bis zum   Kontaktplättchen   4 c der dritte Spule,   schliesst   den Strom auch über diese, wird vom   Plättehen     4   b der zweiten Spule abgezogen und kommt endlich in der Mitte des Feldes der dritten Spule zum Stillstand. 



   An Stelle des Tastenkörpers könnte natürlich jeder beliebige   Kontaktkörper   treten, wie beispielsweise mit gelochten Karten oder Streifen zusammenarbeitende Fühl-und Gegenstifte od. dgl. 



   Eine Abänderung der Sehaltweise könnte insofern noch Platz greifen, als beispielsweise die durch den Eisenkern bereits passierte Spule vom Strom nicht abgeschaltet wird und somit ihr Feld noch bestehen bleibt. Der Eisenkern würde sich sodann bis zur Mitte des bestehenden Feldes bewegen. Er würde bei Stromfluss durch die erste Spule in der Mitte dieser Spule haltmachen, bei   Stromfluss   durch die erste und zweite Spule zwischen beiden Spulen stehenbleiben ; bei Stromfluss über die erste, zweite und dritte Spule wird der Kern sich bis zur Mitte der zweiten Spule bewegen usf. Der bei Erregung aller Spulen des Solenoides vom Kern zurückgelegte Weg würde nicht der Länge des Solenoides entsprechen, sondern nur dessen halber Länge, d. h. also dem Weg bis in die Mitte der Spule.

   Die durch Erregung einer geringeren Anzahl von Spulen ausgelösten Bewegungen wären proportional diesem Verhältnis verkürzt. 



   An Stelle des an eine Mehrzahl von Spulen unterteilten Solenoides könnte naturgemäss auch eine Anzahl von Elektromagneten treten, deren Polflächen nebeneinander gelagert sind und abwechselnde Polarität aufweisen. Der Eisenkern wird in diesem Falle zweckmässigerweise die Form einer Rolle erhalten, die über die Polflächen abrollt ;   Sehaltungs-und   Wirkungsweise wäre analog derjenigen bei Verwendung eines Solenoides. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Einstellen von Einfachen und Mehrfachen einer Einheit mit Hilfe eines in einem Magnetfeld beweglichen, die zu steuernden Einrichtungen beeinflussenden Eisenkernes, dadurch gekennzeichnet, dass ein der Anzahl der einzustellenden Einheiten entsprechend ausgedehntes elektromagnetisches Feld oder eine der Anzahl der einzustellenden Einheiten entsprechende Menge   gleichgrosser   elektromagnetischer Felder schrittweise den Eisenkern um einen der einzustellenden Anzahl von Einheiten entsprechenden Weg bewegt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Solenoid, dessen Wicklung aus einer Mehrzahl aneinander gereihter, voneinander unabhängiger Spulen besteht und unter dessen Feldwirkung der Eisenkern steht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Enden der Spulenwicklungen in Kontaktplättchen münden, die in der lichten Weite des Solenoides derart angebracht sind, dass der Eisenkern mit ihnen in leitende Berührung kommt, sobald er sich durch das Solenoid bewegt.
    4. Schaltungsweise für die Vorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen einer der Anzahl der einzustellenden Einheiten entsprechenden Menge von Spulen in Paralleloder Serienschaltung gleichzeitig und für die Dauer des Einstellvorganges an die Stromquelle angeschlossen werden.
    5. Sehaltungsweise für die Vorrichtung gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende leitende Verbindungen : Von einem gemeinsamen Pol (8) über den Kontakt (2) der gedrückten Taste zu den Spulen (1), welche den gedrückten Tasten und den Tasten niedriger bzw. höherer Ordnung derselben Tastenreihe zugeordnet sind, von jeder Spule zu einem Kontakt (4) und von dort zum gemeinsamen zweiten Pol.
AT120102D 1928-10-22 1928-10-22 Vorrichtung und elektrische Schaltungsweise zum Einstellen von Werten oder Symbolgrößen auf elektromagnetischem Wege. AT120102B (de)

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AT120102T 1928-10-22

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AT120102B true AT120102B (de) 1930-12-10

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AT120102D AT120102B (de) 1928-10-22 1928-10-22 Vorrichtung und elektrische Schaltungsweise zum Einstellen von Werten oder Symbolgrößen auf elektromagnetischem Wege.

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