AT119944B - Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung fester Kohlensäure. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung fester Kohlensäure.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung fester Kohlensäure. Zur Verwendung der versandten festen Kohlensäure wurde bereits vorgeschlagen, dieselbe in druekfeste, dicht verschliessbare, den Rauminhalt der festen Kohlensäure entsprechende Behälter zu füllen, in denen sich die Kohlensäure durch Wärmeaufnahme verflüssigt und schliesslich unter dem der Aussen- temperatur stehenden Dampfdruck (etwa 60 Atm. ) steht, EO dass aus dem Behälter oben gasförmige und unten flüssige Kohlensäure entnommen werden kann. Diese an sich verhältnismässig teueren, druckfesten Behälter müssen für Abfüllzwecke von Getränken, Benzin od. dgl. mit teueren Druckminderungsventilen versehen sein. Beim raschen Abfüllen grösserer Mengen kann es sich überdies ereignen, dass die zur Verdampfung der flüssigen Kohlensäure nötige Wärmemenge nicht rasch genug durch die Behälterwand treten kann, so dass die Entwicklung von Kohlensäuregas mit dem Verbrauch nicht Schritt halten kann. Für Abfüllzwecke ist nun meist ein Überdruck, der zwischen 0*5 und 1 Atm. sehwankt, ausreichend. Die Erfindung sieht nun vor, dass die feste Kohlensäure am besten unmittelbar aus der Verpackung in einen Behälter von so grossem Rauminhalt gebracht wird, dass sie beim Vergasen den Behälterraum nur mit dem erforderlichen Abfülldruck ausfüllt. Da 1 kg Kohlensäure bei 1 Atm. ungefähr 500 1 einnimmt, so würde in einem Behälter von 100 1 Inhalt, in dem bereits ein Luft-oder Kohlensäureüberdruck von 1-5 Atm. abs. herrscht, das Einbringen von 0'1 keg Kohlensäure genügen, um im Behälter einen Druck von 2 Atm. abs. zu erzeugen. Mit dieser Kohlensäuremenge können sodann 50 I Flüssigkeit ausgeschenkt werden, bis der Druck wieder auf die untere Grenze von 1-5 Atm. abs. gesunken ist. Es müsste demnach für normierte Blechbehälter von 100 l Inhalt, die einen Höchstdruck von 1 Atm. auszuhalten hätten, die Verpackung von fester Kohlensäure mit je 0'1 keg normiert werden. Solche Behälter von ungefähr 40 cm Durchmesser und 80 cm Höhe aus geschweisstem Blech sind billig und handlich. Die Zeichnung zeigt die beispielsweise Einrichtung eines solchen Behälters. Auf der Decke des Behälters 1 sitzt ein kleiner Aufnahmsbehälter 2, der für die Aufnahme von EMI1.1 Behälter 2 steht mit dem Behälter 1 durch das Rückschlagventil 4 in Verbindung, das wohl den Eintritt von Kohlensäure in den grösseren Behälter, nicht aber deren Rücktritt gestattet. Am Deckel 3 sitzt ein kleines Sicherheitsventil 5, das bei 1 Atm. Überdruck abbläst, jedoch auch mittels des Knopfes 6 von der Hand aus gelüftet werden kann. Dies dient dazu, um vor Öffnen des Deckels den Druckausgleich durch Abblasen des kleinen Kohlensäurerestes aus dem Behälter 2 herzustellen. Der Behälter 2 ist zur besseren Wärmeaufnahme mit Rippen versehen. Die Entnahme der Kohlensäure zum Abfüllen von Getränken, Benzin od. dgl. erfolgt durch Öffnen des Regulierventils 7. Der Druck im Behälter wird durch ein Manometer 8 angezeigt. Die Bedienung der Einrichtung beschränkt sich darauf, dass jedesmal, wenn der Druck auf 0*5 Atm. Überdruck gesunken ist, ein Quantum Kohlensäure aus der Originalverpackung unmittelbar in den Behälter 2 gefüllt wird. Es ist selbstverständlich, dass die Behälter dem Bedarf entsprechend grösser als im Beispiel angegeben, allenfalls mit mehreren Füllbehä1tern 2 ausgeführt werden können. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Verwertung fester Kohlensäure, insbesondere für Ausschank von Getränken. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- Benzin u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die feste Kohlensäure in bestimmten, vorteilhaft den Ver- packungsquantitäten gleichen Portionen in Behälter gebracht wird, deren Rauminhalt so gross ist, dass <Desc/Clms Page number 2> der durch Verdampfung der festen Kohlensäure entstehende Druck den zulässigen höchsten Abfülldruck nicht übersteigt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit dem Kohlensäuregasbehälter (1) durch ein Absperrorgan (Rückschlagventil) (4) in Verbindung stehenden, durch einen Deckel (3) gasdicht abschliessbaren kleinen, vorteilhaft mit Rippen versehenen Aufnabmebehälter (2) für die feste Kohlensäure, mit einem Sicherheitsventil (5), das von Hand aus lüftbar ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT119944D AT119944B (de) | 1928-07-12 | 1928-07-12 | Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung fester Kohlensäure. |
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1928
- 1928-07-12 AT AT119944D patent/AT119944B/de active
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