AT119867B - Sicherungspatrone. - Google Patents

Sicherungspatrone.

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AT119867B
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AT
Austria
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tube
fuse
cartridge
wire
resistor
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Application number
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Inventor
Gustav Zecher
Marinus Jacobus Jansen
Original Assignee
Philips Nv
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Sicherungspatrone.   
 EMI1.1 
 aus einer gefärbten Pastille, die nach   Dnrchsehntclzen   des   Schmelzdrahtes   durch Federkraft fortgeschleudert wird. Sind diese Patronen reihenweise auf einer Schalttafel angeordnet. so ist demnach die   dl1l'chgrschlagene   Patrone am Fehlen der Pastille zu erkennen. Eine Schalttafel ist oft an abseits ge-   legenen, schlecht beleuchteten   Stellen angeordnet, so dass das Fehlen der Pastille schwer oder gar nicht wahrnehmbar ist. Man ist also genötigt, mit einer Taschenlampe oder in Ermangelung einer solchen mit einem Streichholz alle Patronen   nachzusehen,   um die durelhgeschlagene Patrone ausfindig zu machen. 



   Um diese Schwierigkeiten zu beheben, hat man schon vorgeschlagen, in der Patrone eine elektrische Glühlampe anzuordnen, die das Durchschmelzen des Drahtes durch Auslöschen oder Aufleuchten wahrnehmbar macht. 



   Die Sieherungspatrone gemäss der Eriindung, welche mit einem   auswechselbaren     Schmelzdraht   versehen ist. enthält in ihrem Inneren eine Röhre mit Glimmentladung. die das   Durchschmelzen   des Drahtes wahrnehmbar macht. 



   Die Verwendung einer derartigen Röhre hat gegenüber den bisher zu diesem Zweck benutzten   Glühlampen   den Vorteil, dass ihr Energieverbrauch sehr klein ist und dass daher der   Nebenschluss,   in dem die Röhre angordnet ist, nur ganz kleine Verluste aufweist. Dies hat nebenbei   110rh   den Vorteil, dass die Patrone nicht durch Erhitzung   infolge grossen Energieverlustes übermässig bean-   sprucht werden kann. 



   Gemäss der Erfindung ist die Röhre parallel zu dem Sehmelzdraht geschaltet. 



   Ist die Röhre derart ausgebildet, dass die Einführungsdrähte dicht nebeneinander liegen, so wird beim Durchschmelzen des Drahtes Bogenbildung auftreten können. In diesem Fall kann in Reihe mit der Röhre eine zweite Schmelzsicherung vorgesehen werden. Es können aber auch die   Einführung-   drähte der Röhre an beiden Enden der Röhre nach aussen geführt sein, so dass der zuletzt erwähnte Nachteil nicht mehr eintritt und eine zweite Schmelzsicherung nicht nötig ist.   Zweckmässig   wird in Reihe mit der Röhre ein Widerstand geschaltet, der derart bemessen werden kann, dass der Stromverbrauch der Röhre beim Aufleuchten von der Grössenordnung von 50 Mikroampere (0*05 mA) ist.

   Die Schwierigkeit, dass der Kreis, in dem die durehgebrannte Sicherung liegt. infolge Offenstellung der Schalter ganz stromlos sein könnte, dass also die Röhre nach   Durchschmelzen   des Drahtes nicht   aufleuchten   würde, liegt in der Praxis nicht vor, da die   Leckströme   im Schalter von der Grössenordnung von 25 Mikroampere und somit genügend   gross   sind, um das Aufleuchten der Röhre zu bewirken. 



   Gemäss einer besonderen Ausführungsform der Erfindung weist der Körper der Patrone wenigstens zwei Hohlräume auf. einen für die Röhre, den anderen für den   auswechselbaren Schmelzdraht. Die   Hohlräume können in diesem Fall schräg zur Achse der Patrone verlaufen. 



   Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert, in der Fig. 1 eine Ansieht im Schnitt einer Ausführungsform der Erfindung ist. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der   Linie 77-77 der Aus-   
 EMI1.2 
 

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 Fig. 3. Fig. 5 zeigt ein   Sshaltungsschema,   das angibt, wie die Teile der   Ausführungsformen   gemäss Fig. 1-4 miteinander verbunden sind. Fig. 6 ist ein Schnitt einer dritten Ausführungsform gemäss der Erfindung. Fig. 7 ist eine Einzeldarstellung der in der Ausführungsform gemäss Fig. 6 benutzten Röhre. 



  Fig. 8 ist eine vierte Ausführungsform gemäss der Erfindung. Fig. 9 ist ein Schaltungsschema der Aus-   führungsform   gemäss Fig. 8. Fig. 10 ist ein Schnitt durch eine fünfte Ausführungsform gemäss der Erfindung. 



   In den verschiedenen AusfÜhrungsformen bezeichnet 10 den Körper der Sicherungspatrone. der aus isolierendem Stoff, z. B. Porzellan besteht. In der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform sind in diesen Körper eine   Glimmentladungsröhre 13,   ein Widerstand 12 und eine Sicherung   11,   die einen Sehmelzdraht enthält, eingebaut. Die Sicherung ist beim Einbau mit Klemmen 16 und 17 in Kontakt gebracht und kann in axialer Richtung entfernt werden. Die Röhre 13 ist mit einem Edelgas, z. B. Neon, unter niedrigem Druck gefüllt und mit Elektroden 18 und 19 versehen. Die Schaltung der verschiedenen Teile ist in Fig. 5 angegeben. Schmilzt die Sicherung 11 durch, so fliesst infolge des Widerstandes 12 ein schwacher Strom durch die Röhre 13, wodurch letztere aufleuchtet.

   Auf dem Schaltbrett kann nun durch dieses Aufleuchten die durchgebrannte Sicherung sofort wahrgenommen werden. 



   In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform dargestellt, bei der der Widerstand in Form eines Drahtes 21 um die Röhre 13 gewickelt ist. In diesem. Falle genügen zwei Hohlräume im Körper der Patrone. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, besteht der Hohlraum für die Sicherung 11 aus einer Längsnut, wodurch es möglich wird, diese Sicherung in der Richtung senkrecht zu ihrer Achse zu entfernen. 



   Fig. 6 zeigt eine dritte Ausführungsform. Die Achsen der Röhre und der Sicherung verlaufen schräg in bezug auf die Achse der Patrone. Die Sicherung wird wieder in axialer Richtung entfernt. 



  Als Vorteile dieser Bauart seien erwähnt die isolierte Anordnung der Klemme 16 und des mit letzterer. einen Kontakt herstellenden Poles der Sicherung, ferner die leichte Auswechselbarkeit der Sicherung Eine Einzeldarstellung der Röhre ist in Fig. 7 gegeben, in der die   beiden Elektroden   und 18 an den beiden Enden durch   Zuführungsdrähte 2 bzw. 33 nach   aussen geführt sind. Bogenbildung zwischen diesen zwei   Einfiihrungsdrähten   ist also praktisch ausgeschlossen. Geht man aus Gründen der leichten Herstellung dazu über, die Elektroden auf derselben Seite der Röhre nach aussen zu führen, so ist die Gefahr der Bogenbildung vorhanden, so dass es vorteilhaft sein kann, in die Patrone eine zweite   Sicherung") 0   einzubauen, wie die Fig. 8 und 9 in Bild und Schema zeigen. 



   In Fig. 10 ist schliesslich die Möglichkeit angegeben, dass der Widerstand auch als länglicher Körper ausgestaltet ist. Die Röhre wird in diesem Falle exzentrisch angeordnet und ausserdem sind noch drei Bohrungen für die zwei   Sicherungen und   den Widerstand vorhanden. Der Widerstand ist in diesem Falle zweckmässig von einer Glasröhre umhüllt. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Sicherungspatrone mit einem auswechselbaren Schmelzdraht, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Patrone eine Röhre mit Glimmentladung angeordnet ist, die durch Auslöschen oder Aufleuchten das Durchsehmelzen des Drahtes wahrnehmbar macht.

Claims (1)

  1. 2. Sicherungspatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre parallel zu dem Sshmelzdraht und dass in Reihe mit der Röhre noch eine zweite Schmelzsicherung geschaltet ist.
    3. Sicherungspatrone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper der Patrone wenigstens zwei Hohlräume aufweist, und zwar einen für die Röhre und den anderen für die auswechselbare Schmelzsicherung.
    4. Sicherungspatrone nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume schräg zur Achse der Patrone verlaufen.
AT119867D 1928-09-14 1929-08-08 Sicherungspatrone. AT119867B (de)

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