AT119615B - Maschine zur Herstellung von Ziegeln mit nicht durchgehenden Löchern. - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Ziegeln mit nicht durchgehenden Löchern.Info
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Description
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Maschine zur Herstellnng von Ziegeln mit nicht durchgehenden Löchern.
Die Ziegel mit nicht durchgehenden Löchern wurden bisher auf einer Presse verfertigt, bei welcher in eine die Ziegelmasse aufnehmende Pressform Stempel zur Bildung der Höhlungen vorgetrieben wurden. Auf diese Weise konnte man aber lediglich Tonziegel keineswegs aber Lehmziegel herstellen, da der Lehm zufolge seiner grösseren Zähigkeit die Pressform nicht voll ausfüllt.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Ziegeln aus Lehm, Ton u. dgl. nach einem Verfahren, demgemäss der von der Strangpresse kommende Pressling Schneidwerkzeugen ausgesetzt wird, welche sich durch Herausschälen dünner Lagen. allmählich in den Pressling hineinarbeiten, ohne die Struktur der erhalten bleibenden Wände zu beeinflussen.
Die Maschine besteht dem Wesen nach darin, dass die zu bohrenden Presslinge über durchgehende Aussparungen eines drehbaren Tisches gelagert sind, an dessen Unterseite durch die Aussparungen tretende und ständig angetriebene, die Arbeitsbewegung durchführende Sehneidapparate z. B. Bohrer senkrecht zur Tisehebene vorschiebbar angeordnet sind.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Maschine zur Herstellung von Ziegeln mit nicht durchgehenden Löchern im Schnitt, Fig. 2 einen Teil des Auflagetisehes für die Presslinge sowie Fig. 3 den Auflagetisch samt einem die Zufuhrung der Presslinge bewirkendes Förderband in Draufsicht.
Die Maschine zur Herstellung von Ziegeln mit nicht durchgehenden Löchern besteht aus einem mittels einer Welle 1 in Drehung versetzten Tisch 2, welcher längs seines Umfanges gleichmässig ausgeteilte und den Grundflächen ausmassen der herzustellenden Hohlziegel angepasste Vertiefungen 3 aufweist.
Auf der Unterseite des Tisches 2 sind den einzelnen Vertiefungen 3 zugeordnete Führungen 4 befestigt, in deren senkrecht zur Tischebene verlaufenden Führungsschlitzen 5 ein Schlitten 6 verschiebbar ist.
Eine im Schlitten 6 gelagerte Welle 7 treibt über ein Kegelräderpaar 8, ein auf einem Wellenstummel 9 befestigtes Zentralrad 10, das seinerseits mit Bohrschäften 11 verbundene Ritzel 12 antreibt. Die Bohr- schäfte 11 tragen an ihremfreien Ende in Form eines gekrümmten Stabes ausgebildete Schneidwerkzeuge-M, welche bei der Anhebung des Schlittens 6 durch entsprechende Ausnehmungen 14 des Tisches 2 hindurch in den in der Vertiefung 3 des Tisches 2 gelagerten Pressling 15 eindringen.
Die den Vorschub der Schneidwerkzeuge 13 bedingende B3wegung des Schlittens 6, sowie die Drehbewegung der Schneidwerkzeuge 13 wird zweckmässig von konzentrisch zum Drehtisch angeordneten, gezahnten Schienen 16 und 17 dadurch abgeleitet, dass auf der Welle 7 befestigte Ritzel 18 während der Drehung des Tisches 2 auf den Schienen 16 und 17 abgewälzt werden, welche auf einem Bogen von etwa 180 horizontal verlaufen, dann entsprechend der gewünschten Bohrtiefe einen allmählich ansteigenden Teil 16a und 17a und hierauf einen steil abfallenden Teil aufweisen. Zwecks Änderung der Bohrtiefe ist die Steigung
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schrägen Flächen fÜhrt das herausgeschnittene Material Ausnehmungen des Schlittens 6 zu, von wo es zur Erde fällt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :
Die auf der Strangpresse auf das Ziegelformat abgeschnittenen Presslinge 15 werden dem in Drehung befindlichen Tisch 2 mittels eines tangential zu ihm gestellten Förderbandes 20 zugeführt und selbsttätig je in eine der Vertiefungen 3 abgelegt. Während eines Umlaufes des Tisches 2 werden die ständig
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und ja der Schienen 16 und 17 bis zur gewünschten Tiefe allmählich in den Pressling 15 vorgetrieben, wodurch sie dünne Späne aus diesem herausarbeiten und alsdann durch den abfallenden Teil der Schienen wieder zurückgezogen werden. Bevor der gebohrte Pressling 15 das Förderband 20 erreicht, wird er vom Tisch 2 abgehoben.
Zwecks leichterer Abhebung der bearbeiteten Presslinge 15 ruhen diese nicht unmittelbar in den Vertiefungen 3 des Tisches 2, sondern auf einem mit Handgriffen versehenen Abnahmeblech, dessen Form der Vertiefung 3 angepasst ist und welches zum Durchtritt der Schneidwerkzeuge 13 entsprechende Ausnehmungen aufweist. Die Änderung der Umdrehungszahl der Schneidwerkzeuge 13 kann in bekannter Weise vermittels eines in deren Antriebsorgane eingeschaltetes Wechselgetriebe erfolgen.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Maschine zur Herstellung von Ziegeln mit nicht durchgehenden Löchern, dadurch gekennzeichnet, dass die auszuhöhlenden Presslinge über Aussparungen eines drehbaren Tisches auf diesem gelagert sind, an dessen Unterseite durch die Aussparungen tretende und ständig angetriebene Schneidapparate z. B. Bohrer senkrecht zur Tischebene verschiebbar angeordnet sind.
Claims (1)
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidapparate auf einer ansteigenden, nach einer Schraubenlinie gekrümmten Bahn geführt sind, welche etwa nach einem halben Schraubengang steil abfällt, wodurch die Schneidapparate auf einem Teil einer Umdrehung des Tisches bis zur gewünschten Eindringungstiefe vorgeschoben werden und auf dem Rest der Umdrehung selbsttätig in ihre Ausgangslage zurückkehren.3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigung der Bahn zwecks Änderung der Eindringungstiefe der Schneidwerkzeuge änderbar ist.4. Maschine nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn als Zahnstange ausgebildet ist, auf welcher sich gleichfalls gezahnte und mit den Schneidwerkzeugen in Verbindung stehende Führungsrollen des Schneidapparates während der Drehung des Tisches-zwecks Antriebs der Schneidwerkzeuge abwälzen.5.-Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die rotierenden Schneidwerkzeuge die Form eines auf einem Schafte befestigten und zweckmässig bogenförmig gekrümmten Stabes, Drahtes u. dgl. aufweisen.6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festhaltung der Presslinge den Auflageflächenausmassen derselben entsprechende Vertiefungen in der Tischplatte vorgesehen sind.7. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Tisch und Pressling eine mit Ausnehmungen für die durch sie hindurehtretenden Schneidwerkzeuge versehene Platte eingeschaltet ist, welche die Beförderung des bearbeiteten Presslings erleichtert.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT119615T | 1928-04-30 |
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1928
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