AT119579B - Selbstschließender Gashahn. - Google Patents

Selbstschließender Gashahn.

Info

Publication number
AT119579B
AT119579B AT119579DA AT119579B AT 119579 B AT119579 B AT 119579B AT 119579D A AT119579D A AT 119579DA AT 119579 B AT119579 B AT 119579B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
self
gas tap
closing gas
tap according
tensioning wheel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Gruss
Original Assignee
Ferdinand Gruss
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ferdinand Gruss filed Critical Ferdinand Gruss
Application granted granted Critical
Publication of AT119579B publication Critical patent/AT119579B/de

Links

Landscapes

  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Selbstschliessender   Gashahn. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 kappe K gegen Eindringen von Staub geschlitzt. Unter der Schutzkappe ist der Zylinderboden mit einem kleinen Loch versehen. Die Kolbenstange T verlängert sich nach aussen in achsparallele   Arme j,   von denen der eine zu einer Zahnstange ausgebildet ist, in deren Zähne das gezahnte Segment F''' der 
 EMI2.2 
 Schlitzen des Gehäuses. Das Gehäuse umschliesst alle Teile der zusätzlichen Vorrichtung vollkommen dicht nach   aubes.   



   Die   Wirkungsweise, des selbstschliessenden Gashahnes   ist die. folgende : Zunächst wird der am Gasverbraucher befindliche normale Hahn aufgedreht, sodann wird der   Handgriff. A des Wandhahnes   
 EMI2.3 
 Spannrades F liegen ; dieses mitnehmen. Bei der   Anfal1gsrehung.   um zirka 45 , im gezeichneten Fall (Fig.   3-)   etwas mehr als 450, wird nur das Spannrad F mitgenommen, während bei der'folgenden Drehung um die zweiten 45  die Vorsprünge der auf der   Unterfläche   des Spannrades aufgesetzten Scheibe auf das auf die   Aufdrehscheibe L aufgesetzte Segment'anstossen,   und diese mitnehmen, wodurch vermittels der Backen M auch der normale Wandhahn in Drehung versetzt und dessen   Küken W   geöffnet wird. 



  Dem Gas ist somit der Austritt   freigegeben.'Gleichzeitig. wird bei   der zweiten Hälfte der Drehung um 450 das Zahnsegment   FI/I der Spannsheibe   F in die Zahnstange. des einen Armes j der pneumatischen   Bremse eingreifen und die Kolbenstange T bzw. den Kolben U nach rechts ziehen, so dass der Zylinder H Luft ansaugt.. Bei der Drehung wird gleichzeitig die Achse D durch Auflaufen ihrer schrägen Gleit-   flächen auf den Backen E gehoben, so dass nach vollendeter Drehung um 900 die Backen der Achse D aus den Schlitzen herausgelangt sind und in den zylindrischen Raum'oberhalb der Schlitze in die Nabe des Spannrades : F gelangen, dieses somit freigeben ; das Spannrad wird nunmehr durch die Wirkung der Spannfeder G sofort in seine ursprüngliche Lage zurückgedreht. 



   Bei dieser Rückdrehung des Spannrades F zufolge Wirkung der Feder   G wird   die Rückbewegung verlangsamt, weil die im Zylinder H enthaltene Luft nur langsam entweichen kann. Wenn das Zahnrad F die ersten 450 Rückdrehung vollendet hat, so wird im weiteren Verlauf die   Aufdrehscheibe   L mit den Klemmbacken M mitgenommen, wodurch der normale Wandhahn bzw. das Hahnküken geschlossen und das Gas   abgesperrt würde, falls : nicht. vorher durch   Eingreifen des Sperriegels 0 in die Rast N eine Hemmung der Rückdrehung erfolgte. 



   Diese Hemmung wird auf folgende Art erzielt Das zur Entzündung gebrachte Gas erhitzt das Thermostatstäbchen a, welches sich   verlängert-und   den HebeI b zum Ausschwingen bringt. Einer kleinen Bewegung des Stäbchens a entspricht zufolge der   Hebelüberaetzung ins JGrosse   ein längerer Weg des Zahnsegmentes b'. Das Zahnsegment   bu sucht   das Zahnrad e und damit die elastische Welle g zu drehen, welche Drehung auf das Sperrad Q übertragen wird, das den Sperriegel 0 in die Rast N einschiebt. 



  Die Welle g kann in dem Gasschlauch, dem. Gasrohr oder daneben verlaufen. 



   Erlischt die Gasflamme aus irgendeinem   Grunde   oder wird die Gaszufuhr durch Abdrehen des 
 EMI2.4 
 Bewegung des Getriebes, wodurch der Sperriegel   0   zurückgezogen wird und die Aufdrehscheibe L freigibt, so dass die Spannfeder G den Hahn W zum Schliessen bringt. In diesem Falle liegt die Spannscheibe F wieder in ihrer normalen Lage, wodurch die Druckfeder B die Achse D gleichfalls in ihre normale Lage und mit ihren Backen in Eingriff mit den Nabenschlitzen der Spannscheibe F bringt. Da die am Wandhahn montierte Vorrichtung durch ein Gehäuse vollkommen abgeschlossen ist und der Handgriff A des Haupthahnes die rückläufige Drehung nicht mitmacht, ist   ein willkürliches Offenlassen   des Wandhahnes ausgeschlossen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Selbstschliessender   Gashahn, dessen Küken durch eine Feder ständig in die Schlussstellung zu drehen gesucht wird und in einem sich mitdrehenden Organ eine Rast trägt, in welche ein Sperrriegel eingreifen kann, dessen Hin-und Herbewegung von einem Thermostaten abgeleitet wird, welcher in dem Bereich der Gasflamme liegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Thermostatstäbchen (a) auf einen Hebel mit Zahnsegment   (bu)   wirkt, welches mittels eines Zahnrades (e) eine biegsame Welle (g) in Drehung versetzt, an deren Ende ein Zahnrad (Q) sitzt, welches'in eine auf dem Sperriegel sitzende Zahnstange eingreift.

Claims (1)

  1. 2. Selbstschliessender Gashahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Thermostatenhebel ungleicharmig ausgebildet ist und auf dem längeren Hebelarm das Zahnsegment (b') trägt.
    3. Selbstschliessender Gashahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückbewegung des federangetriebenen Kükens durch eine Bremsvorrichtung verlangsamt wird.
    4. Selbstschliessender Gashahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung aus einem pneumatischen Zylinder besteht, dessen Kolben durch eine Zahnstange bewegt wird, in welche das Zahnsegment eines auf der Kükenachse sitzenden Spannrades (F) eingreift.
    5. Selbstschliessender Gashahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannrad mittels eines Handgriffes (A) aufgezogen wird, welcher lose drehbar in einem Gehäuse (R) sitzt und <Desc/Clms Page number 3> auf schrägen Backen des Gehäuses sich bewegen und die weiters mit Backen in Schlitze der Spannradnabe eingreifen, aus denen diese beim Anheben der Achse (D) zufolge Anstieges auf den schrägen Flächen herausgelangen.
    6. Selbstschliessender Gashahn nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ache (D) mit ihrem oberen zylinderförmigen Ende in eine zylindrische Ausnehmung des Handgriffes (A) ragt und durch eine Druckfeder gegen die schrägen Flächen gedruckt wird.
    7. Selbstschliessender Gashahn nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannrad an seiner Unterfläche eine segmentförmig ausgenommene Scheibe trägt, deren Vorsprünge gegen einen segmentförmigen Backen einer Aufdrehscheibe (L) wirken, die mit Klemmbacken (lui) den normalen Gashahnhandgriff fasst. EMI3.1
AT119579D 1928-06-21 1928-06-21 Selbstschließender Gashahn. AT119579B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT119579T 1928-06-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT119579B true AT119579B (de) 1930-10-25

Family

ID=3631548

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT119579D AT119579B (de) 1928-06-21 1928-06-21 Selbstschließender Gashahn.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT119579B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT119579B (de) Selbstschließender Gashahn.
DE909786C (de) Absperrorgan fuer Gas oder Fluessigkeiten fuehrende Leitungen
DE487120C (de) Selbsttaetige Kupplung zum Kuppeln von Fahrzeugen
DE514991C (de) Vorrichtung zum periodischen Schalten von Maschinenteilen
DE511731C (de) Selbsttaetige Gasoeffnungs- und Absperrvorrichtung
DE715254C (de) Mutternschluessel mit Freilaufknarre
DE446797C (de) Zeilenschaltradkupplung fuer Schreibmaschinenwalzen
DE959872C (de) Betaetigungsvorrichtung fuer Ventile
AT96759B (de) Klinkeschloß für elektrische Schalter.
DE482390C (de) Kupplungseinrichtung
DE352648C (de) Vorrichtung an mechanischen Schlagwerkzeugen mit rotierenden Schleuderhaemmern zur Regelung der Schlagzahl bei laufendem Motor
DE534798C (de) Zeitschalter mit Uhrwerk fuer Gas- und Wasserhaehne
AT132475B (de) Verschluß für den Deckel von unter Überdruck arbeitenden Instrumentenkochern.
AT70420B (de) Einrichtung zum Zählen der gespielten Stücke bei Musikautomaten und dgl.
DE767942C (de) Betaetigungseinrichtung fuer Stromstosssender
DE503981C (de) Vorrichtung zum beliebigen Einstellen von Gashaehnen zu beliebig einstellbaren Zeiten
DE371011C (de) Objektivverschluss
AT163484B (de) Gerät zum Auseinanderspreizen der Wulstränder von Luftreifendecken
DE357789C (de) Vorrichtung zur Feststellung der Verbrauchsdauer von Gas, Wasser, Dampf oder Elektrizitaet
DE519853C (de) Antriebsvorrichtung fuer Registrierkassen, Rechen- und aehnliche Maschinen
DE821276C (de) Elektrisches Feuerzeug
DE408709C (de) Gashahn
DE741001C (de) Verzoegerter magnetischer Uberstromausloeser oder verzoegertes magnetisches Uberstromrelais
DE370187C (de) Elektrischer Anwurfmotor fuer Explosionsmotoren
DE548173C (de) Antrieb von Druck- und Saugabsperrventilen fuer Pumpen und Gasverdichter mittels eines die Ventilspindeln kuppelnden Kettentriebes