AT119537B - Vorrichtung zum Gießen von Leichtmetallen, Aluminium und seinen Legierungen. - Google Patents

Vorrichtung zum Gießen von Leichtmetallen, Aluminium und seinen Legierungen.

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AT119537B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Giessen von Leichtmetallen, Aluminium und seinen Legierungen. 



   Das Herstellen von einwandfreien   Gussstücken   aus Aluminium und seinen Legierungen ist bekanntlieh mit grossen Schwierigkeiten verbunden. 



   Diese Schwierigkeiten beseitigt die vorliegende Erfindung unter Ansaugen des Metalles aus dem Ofen durch Anwendung eines Kühlbettes, auf dem die Kokillen angeordnet sind ; das Kühlbett ist mit Zuführungen bzw. Ansaugrohren versehen, die in den Ofen hineinragen. 



   Das Kühlbett ist mit den darauf befindlichen Kokillen auf den Ofen aufsetzbar gemacht. Künstlich gekühlte Giessunterlagen oder Platten zur Aufnahme von Kokillen sind beim Vergiessen von Stahl bekannt. 



  Im vorliegenden Fall aber wird durch das Kühlbett die Bildung der beim Giessen von Aluminium und seinen Legierungen so gefürchteten Giesshaut, bestehend aus Aluminiumoxyd, verhindert, ein Vorgang, der   beim Vergiessen   von Stahl keine Rolle spielt. 



   Die Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 einen Querschnitt durch den Ofen mit einem Vorherd an der einen und mehreren, nach Art kommunizierender Röhren gestalteter Austragsrinnen an der anderen Stirnseite und Fig. 2 eine Vorderansicht zu Fig. 1. 
 EMI1.1 
 zum Schmelzofen geleitet und dort in den nach Art einer kommunizierenden Röhre ausgebildeten Vorherd a des Ofens angegossen. 



   Dieser Vorherd kann im Bedarfsfalle gesondert geheizt werden, wie er auch zur Erhaltung der   Schmelzwärme   durch   einen Verschluss b abgedeckt   werden kann. 



   Aus diesem Vorherd gelangt das Metall durch die Rinne c in den eigentlichen   Schmelzraum     (,   der in vorliegendem Beispielsfalle durch die Widerstandsdrähte e auf konstanter Temperatur gehalten wird. Hier findet nun die Entgasung statt, wozu bekannte Verfahren angewendet werden ; das Metall tritt aus dem Ofen durch die Rinne/in den Kanal g, der im   Nichtgiessfalle   durch einen Deckel abgedeckt 
 EMI1.2 
 



   Die   Giessvorrichtung   ist auf einem Wagen, der an den Ofen herangebracht werden kann, montiert. 



  Sie besteht aus dem Kühlbett bzw. Kühlplatte j, das mit   trichterförmigen     Bohrungen k vergehen   ist, die ihre engste Stelle bei   l   haben. Diese Bohrungen haben als Fortsetzung Saugrohre'm, die, wenn das Kühlbett auf die Rinnen aufgesetzt wird, in der Nähe des Bodens jeder Rinne enden. Das Kühlbett ist an seiner Oberfläche plan geschliffen. Auf diese Fläche werden die Kokillen p mit der   unten   offenen Seite gestellt. Die Kokillen sind ebenfalls an der Unterseite plan geschliffen. An der oberen Seite sind die Kokillen durch Stutzen n mit dem Windkessel und der Luftpumpe verbunden. 



   Soll das Giessen beginnen, so wird die gesamte Giessvorrichtung an den Ofen herangeführt. Mittels einer   Förder-,   d. h. Schwenkvorrichtung wird das Kühlbett auf die Rinnen oder die Rinne-im Falle sämtliche Kokillen aus einer Gesamtrinne gespeist werden sollen-aufgesetzt. 



   Nachdem die Kokillen vollgesaugt sind, beginnt von unten her die Erstarrung des Metalles, die sich nach oben fortsetzt, so dass das   Gussstück   eine Struktur mit in der   Walzriehtung   gerichteten Kristallen enthält. Um den Erstarrungsvorgang völlig zu regulieren, sind die Kokillen entweder zusammen oder einzeln heizbar, u. zw. ist die Heizung so regulierbar, dass eine von oben nach unten fallende oder steigende Temperatur erzielt werden kann. 

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   Nach erfolgter Erstarrung werden die Kokillen, denen man im Gussraum vorteilhafterweise eine geringe Konizität verliehen hat, abgehoben. Die auf dem Kühlbett stehenden   Gussstüeke   trennen sich beim Abheben von dem erstarrten Metall an der Einschnürstelle e. Dies kann des weiteren durch eine im Kühlbett an dieser Stelle angebrachte   Kühlvorrichtung   sichergestellt werden. Das Füllen der Kokille kann unter Beibehaltung der beschriebenen Vorrichtung auch unter Druck von der oder den Austragrinnen aus erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Giessen von Leichtmetallen, Aluminium und seinen Legierungen unter Ansaugen des schmelzflüssigen Metalles aus dem Ofen, gekennzeichnet durch. Anwendung eines Kühlbettes, auf dem die Kokillen angeordnet sind, dessen Zuführungen in den Ofen hineinragen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungen aus einer in dem Kühlbett vorgesehenen trichterförmigen Bohrung und einem sich daran anschliessenden konisch erweiternden Rohr bestehen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Ofen eine Rinne angeordnet ist, in welche die Zuführungsrohre hineinreichen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an der engsten Stelle der Zuführung, wo also Bohrung und Zuführungsrohr zusammenstossen, eine Kühlvorrichtung vorgesehen ist. - 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlbett samt Kokillen mittels einer Fördervorrichtung auf den Ofen aufsetzbar gemacht ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlbett an der Oberseite und die Kokillen an der Unterseite mit plan geschliffenen Flächen versehen sind. EMI2.1
AT119537D 1928-10-29 1929-10-02 Vorrichtung zum Gießen von Leichtmetallen, Aluminium und seinen Legierungen. AT119537B (de)

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