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Spindellagerung für Spinn-, Spul- und Zwirnmaschinen.
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durch die Sehraubenfeder 17 vor, die hier als vollsfändiges Spindclhemd whkt. die mit eincm glocken- förmigen Wirtel 21 versehene Spindel 12 ruht in einem Halslager 14 und in einem'Fusslager'73*. Hals- wie Fusslager werden von der Schraubenfeder 17 getragen, die durch Gewinde mit dem Lagerkörper 25 allseitig federnd verbunden ist. Der Lagerkörper 25 stützt sich vermittrls seines Flansches gegen die Spindelbank und wird von einer Mutter in seiner Lage gehalten. Das Halslager, das als Rollenlager ausgebiidet ist, besteht aus dem Gehäuse 16, das unten ein Innengewinde und oben einen ausgeschliffenen Teil besitzt.
In dem ausgeschliffenen Teil ist ein geschliffener Schulterring 24a eingelegt und über diesen Ring sind die Rollen 23 mit ihrem Rollenkorb eingebracht. Das Ganze wird durch den Ring 24, der ebenfalls geschliffen ist, verschlossen. Das Halslager 14 (bzw. M) wird in bekannter Weise von der Schraubenfeder 17 so getragen, dass es frei beweglich ist,, z. B. in der Weise, dass es mittels des Innengewindes an seinem unteren Teil auf die Schraubenfeder 17 aufgeschraubt wird. Das Fusslager 13 wird ebenfalls von der Sehraubenfeder 17 getragen, die es dem Fusslager 18 jederzeit gestattet, einer Verlagerung der Rotationsachse der Spindel 12 zu folgen.
Die für sich herstellbare Spindellagerung wird durch Einschrauben der Schraubenfeder 77 in ein Innengewinde des Spindelgehäuses 25 in diesem befestigt. Durch diese Anordnung ist eine weiche, elastische und allseitig in besonders hohem Masse nachgiebige Spindel gesehaffen, die allen Anforderungen
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liches einstellbares Fusslager 13 und ausserdem eine allgemein bewegliche Gesamthalteeinriehtung besitzt. Selbst ruckweise auftretende, ungleichartige Belastungen, wie z. B. das Anhalten der Spindel an der Spindelspitze, wie es die Spinnerin allgemein beim Ansetzen gerissener Fäden macht oder das Abziehen gefüllter Spulen vermag nichts an der Spindel zu deformieren, weil die Spindelhalteeinrichtung auch als solche nachgiebig ist. Hiedurch können keine Formänderungen durch Verbiegen der Spindel, die deren Schlagen hervorrufen, eintreten.
Die Spindel kann sich aber auch zu jeder Zeit in die Rotationsachse frei einstellen, wobei es gar nicht notwendig ist, dass Spindelachse und Rotationsachse stets zusammenfallen müssen, so dass hiedurch das Schwirren vermieden wird.
Die Fig. 2 und 3 stellen eine Spindel dar, bei welcher die Gewindegänge der das Hemd bildenden Schraubenfeder 17 sieh nach unten hin verjüngen und dann erst das Fusslager 13 aufnehmen. Dadurch wird erreicht, dass zum Befestigen der Spindellagerung in der Spindelhülse oder im Lagerkörper 25 nicht
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viele Umdr. ehungen, zu machen sind ; sondern nur der kurze Gewindegang, der zum Halt notwendig ibt, eingeschraubt wird. Ferner wird dadurch erreicht, dass der untere Teil der Schraubenfeder in den abzuschraubende Ölbecher 29 eintreten kann. Das Spindelgehäuse 25 trägt an seinem unteren Teile den durch Gewindegänge 31 anzuschraubenden Ölbecher 29. Dieser besteht aus der Ölbecherkappe 32 und der Röhre 33, die durch einen Spannring 34 in der Kappe gehalten wird.
Das Spindelgehäuse 25 besitzt in bekannter Weise in seinem Inneren Gewindegänge 19, in welche die Schraubenfeder- 17 eingeschraubt wird. Der nach unten verjüngte Teil der Schraubenfeder. 17 geht unten in den zylindrischen Teil 36 von kleinem Durchmesser über, der das Fusslager 13 aufnimmt. Durch diese Verjüngung wird erreicht, dass der Unterteil der Spindellagerung bequem in den Hals des Ölbechers hineinpasst und die gesamte Lagerung schneller eingesehraubt werden kann.
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befestigt. Gegen das Herausfallen der Spindel 12 aus ihrer Lagerung (das sogenannte Steigen) dient der federnde Widerhaken 30.
Am Ende der eingeschraubten Stellung springt eine am Unterrande der Kappe 16 vorgesehene Nase in eine Aussparung, Höhlung oder Nut im Gehäuse ein, wodurch die Lage der Feder gesichert ist. Die Verschraubung'der Feder kann dann nur dadurch gelöst werden, dass beim Aufschrauben nach Art
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zeitigem Rüekwärtsdrehen erfolgt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Spindellagerung für Spinn-, Spul- und Zwirnmaschinen, gekennzeichnet durch eine als Spindel-
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die spindel (12) trägt und gleichzeitig zur Verbindung beider mit dem Spindelgehäuse (25) dient.