AT281187B - Unterlager für Elektrizitätszähler - Google Patents

Unterlager für Elektrizitätszähler

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AT281187B
AT281187B AT856868A AT856868A AT281187B AT 281187 B AT281187 B AT 281187B AT 856868 A AT856868 A AT 856868A AT 856868 A AT856868 A AT 856868A AT 281187 B AT281187 B AT 281187B
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AT
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bearing
nipple
stone
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conical surface
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AT856868A
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Licentia Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Unterlager für Elektrizitätszähler 
Die Erfindung betrifft ein Unterlager für Elektrizitätszähler mit einem rohrförmigen, an der
Unterseite durch eine Schraubbuchse verschlossenen Lagerkörper, in dem ein den Zählerläufer tragender, durch eine Feder in axialer Richtung abgestützter unterer Steinnippel angeordnet und gegebenenfalls ein oberer Steinnippel unverlierbar gehalten ist. 



  Bei einem bekannten Lager dieser Art, das als Doppelsteinlager ausgeführt ist, weist der
Lagerkörper an seiner Aussenseite einen Flansch auf, der als Einsteckbegrenzung für den Lagerkörper im
Messwerkträger dient. Das Lager wird durch eine gegen die Unterseite drückende Feder am
Messwerkträger festgehalten. Die Bohrung des Lagerkörpers ist an einer Stelle durch einen umlaufenden
Rand verengt. Der untere Steinnippel greift mit einer Gewindespindel durch diese Verengung und wird von einer Feder, die an einer auf der Gewindespindel sitzenden Mutter angreift, gegen die Unterseite dieses Randes gedrückt. Durch Verstellen der Spindel in der Mutter kann die Lage des unteren
Steinnippels in der Höhe verändert werden. 



   Er ist von einer Hülse umgeben, die eng in dem Oberteil der Bohrung des Lagerkörpers geführt ist. Diese Hülse enthält die Lagerkugel und den oberen Steinnippel. Unbefriedigend ist bei diesem
Lager, dass die Bohrung und die Hülse eine sehr genaue Bearbeitung erfordern und dass beide Teile eng toleriert sein müssen. Eine automatische Fertigung dieses Lagers ist nicht ohne weiteres möglich. Ferner ist die Montage zeitraubend, die auch nicht ohne weiteres automatisch durchgeführt werden kann. 



   Nachteilig ist auch, dass der obere Steinnippel, der lose in der Hülse sitzt, beim Transport mit den
Wänden der Hülse reibt und Metallteilchen löst, die das Lager verschmutzen. 



   Bei einem als Schraublager ausgebildeten Unterlager für Elektrizitätszähler ist die Herstellung der
Lagerbohrung des Lagerkörpers weniger kritsch, weil der untere Steinnippel in diese Bohrung mit Spiel eingesetzt ist. Der untere Steinnippel wird durch eine abgeschrägte Umbördelung einer an ihm angeformten Spindel, die an einer Schrägfläche einer die Lagerbohrung nach unten hin abschliessenden
Hohlschraube anliegt, zentriert. Mit ihrer Umbördelung wird die Spindel durch eine sie umgebende, sich an der Hohlschraube und an der Unterseite des Steinnippels abstützende Schraubenfeder gegen die
Schrägfläche der Hohlschraube gedrückt. Dieses Lager ist nachteilig, weil seine Montage verhältnismässig viel Zeit in Anspruch nimmt und weil es an der Oberseite keinen Abschluss hat.

   Der obere Steinnippel ragt von oben her in die Bohrung des Lagerkörpers hinein und hat eine glockenförmige Abschirmung, die über den Aussenrand des Lagerkörpers greift. Eine Sicherung für die Lagerkugel ist nicht vorgesehen, so dass bei abgenommenem Läufer die Gefahr besteht, dass die Kugel verlorengeht und das Lager ebenfalls verschmutzt. 



   Es sind auch Lager bekannt, die aus einem Lagerkörper bestehen, der mit Hilfe eines
Aussengewindes in einen Messwerkträger eingeschraubt und durch eine Mutter gesichert ist. In diesem
Lagerkörper ist eine Hülse angeordnet, die auf einem Träger sitzt, der seinerseits mit Hilfe einer
Schraubenfeder an einer den Lagerkörper nach unten hin verschliessenden überwurfkappe federnd 

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 abgestützt ist. Hülse und Träger schliessen oberen und unteren Steinnippel sowie die zwischen den Nippeln angeordnete Lagerkugel ein. Nachteilig ist bei diesem Lager, dass die Hülse nur oben am Lagerkörper zentriert ist, an ihrem unteren Ende aber keine Führung aufweist, so dass Querbewegungen nicht ausgeschlossen werden können.

   Da, wie bei den bereits erwähnten andern Lagern der obere Steinnippel ebenfalls lose in der Hülse sitzt, können beim Transport wie bei den andern Lagern ebenfalls Metallteilchen gelöst werden, die das Lager verschmutzen. 



   Die Erfindung bezweckt, ein Unterlager für Elektrizitätszähler zu schaffen, das leicht montiert werden kann, das weniger schmutzempfindlich ist und das eine automatische Fertigung erlaubt. 



  Insbesonderes soll sichergestellt sein, dass beim Auswechseln des Lagers keine Teile verlorengehen können.   Erfindungsgemäss   ist eine an sich im Prinzip bekannte, die Lagerteile umhüllende und zusammenhaltende hütchenartige Hülse aus elastischem Kunststoff vorgesehen, die zufolge ihrer Formgebung und ihrer elastischen Eigenschaften durch einfaches Aufstecken auf die Schraubbuchse befestigt werden kann. Die Kunststoffhülse ist auf einem verjüngten Ansatz der Schraubbuchse aufgesteckt und durch angeformte Nocken, die in Vertiefungen der Schraubbuchse eingreifen, gehalten. 



  Der untere Steinnippel ragt mit einem Bolzen in eine Sackbohrung der Schraubbuchse, in der sich auch eine den Bolzen umgebende Schraubenfeder befindet und liegt mit einer kegelförmigen Fläche an einer inneren Kegelfläche der Kunststoffhülse an, die ihrerseits mit einer auf etwa gleicher Höhe mit der   inneren Kegelfläche   liegenden äusseren Kegelfläche an einer Kegelfläche des Lagerkörpers anliegt. Der Lagerkörper ist in den Messwerkträger nur eingeschoben und durch eine seitliche Druckschraube festgehalten. 



   An Hand der Zeichnung, die einen Schnitt durch ein in einen Messwerkträger eingesetztes Unterlager wiedergibt, sei die Erfindung näher erläutert. 



   Das dargestellte Lager besteht aus einem Lagerkörper --1--, der in einen Messwerkträger   --2-- eingesteckt   und durch eine   Schraube --3-- gehalten   ist. Die   Schraube --3-- drückt   gegen die Aussenseite des Lagerkörpers und hält ihn in der gewünschten Höhenlage fest. Der Lagerkörper ist rohrförmig ausgebildet und weist in seinem unteren Teil ein Gewinde-la-auf. An dem oberen Ende ist er mit einem nach innen gezogenen   Rand --5-- versehen,   der eine   Öffnung --4-- bildet.   Die   Innenseite --6-- dieses   Randes ist kegelförmig.

   In das Gewinde-la-des Lagerkörpers greift 
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 Schraubbuchse ist mit einem verjüngten   Ansatz --8-- versehen,   der in eine aus Kunststoff bestehende   Hülse --9-- eingreift.   Die Kunststoffhülse hat an ihrer Innenseite in der Nähe des unteren Randes Nocken-10--, die die Hülse auf dem   Ansatz --8-- durch   Klemmung festhalten. Die Nocken   --10-- sitzen   im fertig montierten Zustand des Lagers auf einer   Schrägfläche-11-des   Ansatzes auf.

   Mit Hilfe dieser Schrägfläche wird die Kunststoffhülse, die an ihrem oberen Ende über kegelförmige   Flächen-12-in   einen oberen Teil --13-- mit kleinerem Durchmesser übergeht, zusammen mit den Kegelflächen --6 bzw.   12--zentriert.   Die Kunststoffhülse wird ferner an einem verbreiterten Rand --14-- des Ansatzes --8-- geführt. Der   Ansatz-8-enthält   eine   Sackbohrung-15-,   die nach oben hin mit einem grösseren Durchmesser abgesetzt ist. In die Sackbohrung greift ein unterer   Steinnippel --16-- mit   einem   Bolzen --17-- ein.   Der Bolzen ist von einer Schraubenfeder --18-- umgeben, die sich einerseits an der Unterseite des   Nippels --16-- und   anderseits an dem Absatz der Sackbohrung --15-- abstützt.

   Mit kegelförmigen   Flächen-19-liegt   der Steinnippel   - -16-- an entsprechend geformten   kegelförmigen Innenflächen --20-- der Kunststoffhülse --9-an. Der Steinnippel drückt mit Hilfe seiner Flächen --19-- die Kunststoffhülse gegen die Flächen   --6-- des   nach innen gezogenen Randes des Lagerkörpers --1--. In den Steinnippel --16-- ist ein Lagerstein --21-- eingelassen, der an seiner Oberseite eine kugelschalenförmige Ausnehmung - aufweist. Innerhalb des im Durchmesser kleiner gehaltenen oberen   Teiles --13-- der   Kunststoffhülse ist ein oberer Steinnippel --23-- angeordnet, der mit einer Einstecköffnung - für eine nur angedeutete   Läuferachse-29-versehen   ist.

   An seiner Unterseite ist ein Lagerstein --25-- eingelassen, der ebenfalls mit einer kugelschalenförmigen Vertiefung-26versehen ist. Zwischen   Stein-21-und     Stein-25-befindet   sich eine Lagerkugel-27-. Die Kunststoffhülse hat an ihrem oberen Ende eine Öffnung --28-- zum Hindurchstecken der nicht dargestellten Läuferwelle. 



   Die Montage des Lagers kann automatisch erfolgen, da sämtliche Einzelteile nacheinander in den   Lagerkörper --5--,   der mit seiner Oberseite nach unten, in einer Vorrichtung gehalten wird, 
 EMI2.2 
 

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 schnappt die Kunststoffhülse mit ihren   Nocken--10--hinter   den Rand--14--des Ansatzes   --8-- der   Schraubbuchse. Infolge der kegelförmigen Flächen des unteren Steinnippels-16--, der 
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 mit Hilfe der   Schraube --3-- befestigt   werden. Wegen Verwendung der   Kunststoffhülse --9-- kann   beim Transport des Lagers kein Abrieb von Metallteilen auftreten. Es hat auch den Vorteil, dass es leicht ausgewechselt werden kann, ohne dass die Einstellung verlorengeht.

   Es braucht lediglich nur die   Schraubbuchse --7-- herausgedreht   zu werden, die dann mit ihrem   Rand-14--,   hinter den sich die Nocken --10-- der Kunststoffhülse --9-- legen, die Kunststoffhülse mitsamt Inhalt mitnimmt. Obwohl der   Lagerkörper-l-im Messwerkträger-2-verbleibt,   kann auch die Läuferwelle des Elektrizitätszählers nach Entfernen der   Kunststoffhülse --9-- herausgenommen   werden, da sich ihr 
 EMI3.2 
 



  Sämtliche Lagerteile werden durch die auf der Schraubbuchse unverlierbar gehaltene Kunststoffhülse zusammengehalten und können so einem gegebenenfalls erforderlichen Prüfvorgang unterzogen werden. 



  Beim Wiedereinschrauben der Schraubbuchse bis zum Anschlag an die Unterseite des Lagerkörpers kommen sämtliche Teile wieder in die ursprüngliche Lage zurück, so dass die ursprüngliche Einstellung wieder erhalten wird. Das erfindungsgemässe Unterlager ist abgesehen von den bereits erwähnten Vorteilen auch deshalb besonders günstig, weil es aus verhältnismässig wenig Einzelteilen zusammengesetzt ist, die selbst unkomplizierte Formen haben und daher auch preiswert herzustellen sind. Es entspricht somit allen Anforderungen, die an ein Unterlager für Elektrizitätszähler gestellt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Unterlager für Elektrizitätszähler mit einem rohrförmigen an der Unterseite durch eine Schraubbuchse verschlossenen Lagerkörper, in dem ein den Zählerläufer tragender, durch eine Feder in axialer Richtung abgestützter unterer Steinnippel angeordnet und gegebenenfalls ein oberer Steinnippel unverlierbar gehalten ist g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine an sich im Prinzip bekannte, die Lagerteile   (16, 18, 23, 27) umhüllende   und zusammenhaltende hütchenartige Hülse (9) aus elastischem Kunststoff, die zufolge ihrer Formgebung und ihrer elastischen Eigenschaften durch einfaches Aufstecken auf die Schraubachse (7) befestigt werden kann. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. (9) auf einem verjüngten Ansatz (B) der Schraubbuchse (7) aufgesteckt und durch angeformte Nocken (10) die in Vertiefungen der Schraubbuchse eingreifen, gehalten ist. EMI3.4 untere Steinnippel (16) mit einem Bolzen (17) in eine Sackbohrung (15) der Schraubbuchse (7) in der sich auch eine den Bolzen umgebende Schraubenfeder (18) befindet, ragt und mit einer kegelförmigen Fläche (19) an einer inneren Kegelfläche (20) der Kunststoffhülse anliegt, die ihrerseits mit einer auf etwa gleicher Höhe mit der Kegelfläche (20) liegenden äusseren Kegelfläche (12) an einer Kegelfläche (6) des Lagerkörpers (1) anliegt. EMI3.5
AT856868A 1967-09-27 1968-09-04 Unterlager für Elektrizitätszähler AT281187B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19671591961 DE1591961B2 (de) 1967-09-27 1967-09-27 Unterlager fuer elektrizitaetszaehler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT281187B true AT281187B (de) 1970-05-11

Family

ID=5680215

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT856868A AT281187B (de) 1967-09-27 1968-09-04 Unterlager für Elektrizitätszähler

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AT (1) AT281187B (de)
NO (1) NO123615B (de)

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Publication number Publication date
NO123615B (de) 1971-12-20

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