AT119305B - Einrichtung zur Überwachung von Erdschlußlöschvorrichtungen. - Google Patents

Einrichtung zur Überwachung von Erdschlußlöschvorrichtungen.

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AT119305B
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ammeter
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earth fault
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Reinhold Dr Ing Ruedenberg
E H Reinhold Dr Ing Ruedenberg
Richard Bauch
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Siemens Ag
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  Einrichtung zur Überwachung von   Erdschlusslöschvorrichtungen.   



   Bisher war es üblich, zur Kontrolle einer Löschvorrichtung in der Löschvorrichtung eine Sternpunktsverlagerung hervorzurufen und die Phasenverschiebung der Spannung an der Löschdrossel mit einer andern Spannung des Systems auf einen bestimmten Wert einzustellen. Dieses Verfahren ist für das nicht wissenschaftlich geschulte Betriebspersonal sehr umständlich. Ausserdem ergibt sich kein sehr scharfes Eingrenzen des günstigsten Wertes. Gegenstand der Erfindung ist eine einfache und sehr deutlich den Grad der Abstimmung anzeigende Einrichtung, die darin besteht, dass ein genügend grosser Widerstand, wie er z. B. als Dämpfungswiderstand im Hörnersehutz gebraucht wird, im Falle der Prüfung der Löschvorrichtung gegebenenfalls über ein Trennmesser zwischen einen Pol des Hochspannungnetzes und Erde über ein Amperemeter gelegt wird.

   Der in diesem Widerstand fliessende Strom wird dann durch das Amperemeter, das   zweckmässig   in seinem unteren Bereich eine weit auseinandergezogene Skala besitzt, gemessen. Die   Erdschlusslöschvorrichtung   wird dabei so lange verstellt, bis das Amperemeter den kleinsten Stromwert anzeigt, der sich bei vollständiger Resonanz ergeben muss. Anstatt das Amperemeter über einen besonderen Prüfwiderstand zwischen einen Pol des   Hochspannungsnetzes   und Erde zu legen, kann man das Amperemeter erfindungsgemäss auch über einen schon vorhandenen Hörnerschutz mit Dämpfungswiderstand anschliessen. Bei einem einfachen   Sternschutz   kann man z. B. das Amperemeter zwischen Sternpunkt und Erde legen.

   Zur Prüfung der Löschvorrichtung braucht dann lediglich eine Hörnerfunkenstrecke   überbrückt   zu werden. Bei Sterndreieeksehutz kann man das Amperemeter auch zwischen eines der nach Erde geschalteten Hörner (Sternhörner) und Erde legen, zur Prüfung muss dann das betreffende Sternhorn mit einem der an die Pole angeschlossenen Hörner   (Dreieckhörner)   verbunden werden. Um zu vermeiden, dass das Amperemeter auch beim Ansprechen einer   Hörnerfunkenstrecke   bei Auftreten von Überspannungen im Netz vom Strom durchflossen wird, 
 EMI1.1 
 dann geöffnet wird. Man kann das Amperemeter natürlich auch über einen Prüfschalter zwischen Dämpfungswiderstand des Hörnerschutzes und Erde anschalten. 



   Besonders vorteilhaft ist es, wenn man als Widerstand, der in Reihe mit dem mittelbar oder unmittelbar angeschlossenen Amperemeter zwischen einen beliebigen Pol und Erde geschaltet ist, einen kapazitiven Widerstand verwendet, da bei dem nur geringen erforderlichen Messstrom der Kondensator verhältnismässig klein und billig ausgeführt werden kann, während induktive oder Ohmsche Widerstände grösser und teurer werden. 



   Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. An das Netz 1 ist der Löschtransformator 2 geschaltet, in dessen Sekundärkreis in bekannter Weise die Regeldrossel 3 liegt. Zur Überwachung der Löschvorrichtung ist nach Fig. 1 zwischen die Dämpfungswiderstände 4 des Stern-   hörnerschutzes   und Erde über einen Stromwandler 5 ein Amperemeter 6 geschaltet. Der Stromwandler 5 ist durch den Prüfschalter 7 normalerweise kurzgeschlossen. Die Sternhörner können durch die Trennschalter   8,   9 und 10 überbrückt werden. Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende : Normalerweise sind die Trennschalter   8,     9, 10   offen, und der   Prüfschalter   7 ist geschlossen.

   Zum Zwecke der Kontrolle der   Löschvorrichtung   wird der Prüfschalter 7 geöffnet und z. B. der Trennschalter 8 eingeschaltet und 

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 die   Löschvorrichtung   3 so lange geändert, bis das Amperemeter 6 den geringsten Stromwert anzeigt. 



  Bei symmetrischem Hochspannungsnetz muss auch bei Einschaltung eines der andern Trennschalter 9 oder 10 der kleinste Stromwert des Amperemeter 6 sich auf derselben Stufe der Regeldrossel 3 einstellen. Ist dies nicht der Fall, so befindet sich in dem Netz eine Unsymmetrie, die in bekannter Weise beseitigt werden kann. Es braucht also zur Überwachung der Regeldrossel bei symmetrischem Hochspannungsnetz nur einer der Dämpfungswiderstände 4 an einen Pol der Hochspannungsleitung angeschlossen zu werden. 



     Gemäss'Mg. 2   ist zwischen die Sternhörner 11 des Sterndreieckschutzes und Erde über einen Stromwandler 12 ein Amperemeter 13 geschaltet. Der Stromwandler 12 ist durch den   Prüfschalter   14 normalerweise kurzgeschlossen. Die Sternhörner 11 können durch den Trennschalter 15 mit einem der an die Pole angeschlossenen Dreieckhörner 16 verbunden werden. 



   Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende. Normalerweise ist der Trennschalter 15 geöffnet und der   Prüfschalter   14 geschlossen. Zum Zwecke der Kontrolle der Löschvorrichtung wird der Prüfschalter 14 geöffnet, der Trennschalter 15 eingeschaltet und die   Löschvorrichtung   3 so lange geändert, bis das Amperemeter 13 den geringsten Stromwert anzeigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Überwachung von   Erdschlusslöschvorrichtungen,   dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem Pol und Erde über einen genügend grossen Widerstand ein Amperemeter mit zweckmässig weit auseinandergezogener Skala in seinem unteren Messbereich gelegt ist, wobei zur genauen Abstimmung die   Erdschlussloschvorrichtung   so lange geändert wird, bis dieses Amperemeter den geringsten Stromwert anzeigt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Amperemeter zwischen die Dämpfungswiderstände eines Hörnerschutzes und Erde nötigenfalls über einen Trennschalter geschaltet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Amperemeter in Reihe liegende Widerstand kapazitiv ist. EMI2.1
AT119305D 1928-06-19 1929-06-18 Einrichtung zur Überwachung von Erdschlußlöschvorrichtungen. AT119305B (de)

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