AT119298B - Kombinationsschloß. - Google Patents

Kombinationsschloß.

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AT119298B
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Inventor
Victor Teodor Julin
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Victor Teodor Julin
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kombinationsschloss. 



   Kombinationsschlösser, bei welchen der Riegel an die einstellbaren Scheiben   angedrückt   werden kann, bieten wenig Sicherheit, weil durch das Gefühl beim Drehen der Scheiben die das Öffnen ermöglichende Einstellung herausgefunden werden kann. Um diesen Übelstand zu beseitigen, hat man vorgeschlagen, neben den einstellbaren Scheiben auch besondere mit einem Deckel verbundene Kopfscheiben anzuordnen, die den Riegel nur durchtreten lassen, wenn der Deckel geschlossen ist. Will man die bekannte Einrichtung bei einem Vorhängschloss benützen, so sind zwei Kopfscheiben nötig, damit der Riegel an keine der beiden Seiten der einstellbaren Scheiben   angedrückt0 werden   kann.

   Auch muss jeder Ausschnitt am Riegel beträchtlich weiter gemacht werden als die Dicke einer Einstellscheibe,   nämlich   grösser als die Dicke einer Einstellscheibe und einer   Kopfscheibe   zusammengenommen. Das bringt den Nachteil mit sich, dass der Riegel bei gesperrtem Schloss sehr stark schlottert. Ein weiterer Übelstand besteht darin, dass beim Öffnen des Schlosses Riegel und   Scheibengehäuse   gegeneinander bewegt werden müssen, damit der Riegel mit der unteren Kopfscheibe ausser Eingriff kommt. 



   Im Sinne der Erfindung wird die bekannte Anordnung dadurch für   Vorhängschlösser   anwendbar gemacht, dass der Deckel mit einer der Stellscheiben verbunden ist, die gut passend in den Einschnitt des Riegels eingreift, wogegen die übrigen Stellscheiben Spiel im Riegeleinschnitt besitzen. 



   Auf der Zeichnung ist ein Vorhängschloss gemäss der Erfindung dargestellt. Die Fig. 1 zeigt einen 
 EMI1.1 
 und Gehäuse gegeneinandergedrückt oder auseinandergezogen werden, nicht zum Reibungseingriff kommen. Ist die genau eingepasste mittlere Scheibe 6 nicht vorhanden, wie dies bei den üblichen Kombinationsschlössern der Fall ist, so wird, wenn man den Bügel gegen das Gehäuse drückt oder vom Gehäuse wegzieht, nur eine einzige Scheibe mit einer Flanke der Einschnitte   8,   10 in den   Bügelschenkeln   in kräftigem Reibungseingriff stehen, weil die Genauigkeit der Herstellung nicht so weit getrieben werden kann, dass die Entfernung a der oberen Flächen der Scheiben der Entfernung b der Einschnittsflanken bzw. die Entfernung c der unteren Flächen der Scheiben der Entfernung d gleich ist.

   Diese Entfernungen werden vielmehr bei der praktischen Herstellung, insbesondere aber bei der Massenfabrikation um Bruchteile eines Millimeters voneinander abweichen, welche Ungenauigkeit zur Folge hat, dass nur eine einzige Scheibe mit der zugehörigen Einschnittsflanke in Reibungseingriff gebracht werden kann ; die andere bzw. die anderen Scheiben lassen sich mehr oder weniger widerstandslos bewegen. Dreht man nun die sich reibende Scheibe, während man Bügel und Gehäuse   gegeneinanderdrückt   oder auseinanderzieht, so bleibt der Reibungswiderstand wirksam. Sowie aber die Ausnehmungen der Scheibe und die Einschnitte der Bügelschenkel zur Deckung kommen, wird der Reibungswiderstand plötzlich Null. Durch den fühlbaren Widerstand kann also die richtige Einstellung der Scheibe festgestellt werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ist aber im Sinne der Erfindung nur eine einzige Scheibe 6 gut passend in den Einschnitten 9 der   Bügelschenkel   drehbar, während die anderen Scheiben 5 und 7 Spiel besitzen, so können die letzteren mit den Einschnittsflanken erst dann zum Reibungseingriff gebracht werden, wenn die gut passende Scheibe eingestellt ist. Um diese Möglichkeit auszuschliessen, ist die Scheibe 6 mit dem Deckel 15 verbunden, der die Skalen   13 unzugänglich   macht, wenn sich die Scheibe 6 in eingestellter Lage befindet. 



  Soll das   Schloss   geöffnet werden, so muss man zunächst den Deckel 15 zur Seite schieben, wodurch die 
 EMI2.1 
 Skala muss so getroffen sein, dass bei allen möglichen Einstellungen der Scheibe 6 der Zugang zu den anderen Scheiben durch den Deckel 15 gesperrt bleibt. 



   Die gute Wirksamkeit des Schlosses hat zur Voraussetzung, dass nur eine einzige Scheibe gut passend in den Bügeleinschnitten drehbar ist, während alle anderen mit Spiel beweglich sind. Es wird also die Fabrikation trotz Erhöhung der Sicherheit vereinfacht. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1.   Kombinationsschloss   mit einem drehbaren,   die'Versehlussstellung   der Scheiben vollständig verdeckenden Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel mit einer der Stellscheiben verbunden ist, die gut passend in den Einschnitt des Riegels eingreift, wogegen die übrigen Stellscheiben Spiel im Riegeleinschnitt besitzen.

Claims (1)

  1. 2. Kombinationsschloss nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die gut passende Scheibe in die Kombination einbezogen und zu diesem Zweck der Deckel mit einem Zeiger versehen ist, der auf einer Skala spielt. EMI2.2
AT119298D 1927-11-09 1927-11-09 Kombinationsschloß. AT119298B (de)

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