AT118760B - Selbsttätige telegraphische Sendevorrichtung. - Google Patents
Selbsttätige telegraphische Sendevorrichtung.Info
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- sending device
- levers
- control roller
- switch
- automatic telegraphic
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- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Selbsttätige telegraphische Sendevorriehtiiiig.
Gegenstand der Erfindung ist eine vereinfachte telegraphische Sendevorriehtung mittels Morse- zeichen, insbesondere für Schulen für drahtlose Telegraphie. an denen der Unterricht mündlich in eigenen Schulräumen oder auch durch Lehrhefte und sonstige an die Schüler versendete Weisungen auf dem
Korrespondenzwege erteilt wird.
Gemäss der Erfindung gelangt ein gelochter Streifen ans geeignetem Isolierstoff, wie Zellhorn, paraffiniertem Papier od. dgl. zur Anwendung, der mehrere, verschiedenen Telegrammen entsprechende Längslochreihen nach dem Morsealphabet aufweist. Hiedureh wird die gleichzeitige Sendung von mehreren
Lehrbriefen oder anderen Fernsendungen ermöglicht, wobei die einzelnen Sendungen, entsprechend der
Länge und des Abstandes der Lochungen der einzelnen Reihen auch mit verschiedener Geschwindigkeit I erfolgen können.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dar- gestellt. Fig. 1 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Sendevorrichtung, Fig. 2 zeigt eine
Draufsicht, wobei die Deekel fortgelassen sind, um die Einsicht in die innere Einrichtung zu gewähren.
Fig. 3 zeigt in grösserem Massstabe den Einschalter und die beweglichen Kontakthebel in Ansicht und Fig. 4 die Draufsicht eines Bandes mit verschiedenen Lochungen.
Die Sendevorrichtung umfasst ein auf einer Grundplatte 2 aufruhenden Gehäuse 1 aus Holz oder
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bilden und in dessen Innerem ein Motor 3, z. B. ein Uhrwerk, angeordnet ist, von dem die Bewegung durch Zahngetriebe 4,5, 6 und 7 auf eine mit Stiften versehene Rolle 8 zur Forderung des Bandes 9 übertragen wird. Auf einer Achse 10 sind Kontakthebel 77 beweglich und voneinander isoliert gelagert.
Die Kontakthebel 11 werden durch Federn 25 in geeigneter Stellung gehalten. Die Hebelenden 12 schliessen mit den betreffenden einstellbaren, an Stromkreise angeschlossenen Zapfen 13 Kontakt. Ein
Einschalter in Form einer Steuerwalze 14 (Fig. 3) aus Isolierstoff besitzt geeignete, gegeneinander ver- setzte Vertiefungen 15, in die die Hebel 11 entsprechend der Stellung der Steuerwalze einfallen, so dass beliebige, u. zw. ein Teil oder alle Hebel 11 in Arbeitsstellung gebracht werden können. Der Einschalter 14 wird durch einen Knopf 16 gesteuert, während ein anderer Knopf 17 einen Schnelligkeitsregler des
Motors betätigt.
Der Gehäusedeckel wird von einer Platte 18 mit einem Fenster 19 gebildet, in welches sich die
Banddruckrolle 20 einlegt. In dieses Fenster 19 greifen die Rollen 21 der Hebel 11. Sowohl die Druckrolle 20, als auch die Führungsrolle 22 des Bandes auf der Förderrolle 8 stehen unter der Wirkung von
Federn 23. Durch einen Handhebel 24 kann der Motor angehalten werden. Die Wirkungsweise der
Vorrichtung ist die folgende : Bei der vom Motor 3 mittels des Zahngetriebes 4, 5, 6 und 7 der Förder- rolle 8 erteilten Bewegung kommen die Lochungen des Bandes auf die Röllchen 21 der Hebel 11 zu liegen.
Die Hebel 11 werden durch die Federn 25 mit ihren Enden 12 auf die Stifte 13 gedrückt und schliessen so die Stromkreise, in welche elektromagnetische Sehwingvorrichtungen, Oszillophone oder andere zweck- dienliche Geräte eingeschaltet sein können, die genau so lange in Tätigkeit sind, als der Durchgang des elektrischen Stromes dauert, d. h. also so lange die Stromkreise geschlossen sind, was von Grösse und
Abstand der Bandlochungen abhängt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Selbsttätige telegraphische Sendevorrichtung mit durch ein gelochtes Band gesteuerten Kontakten, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, verschiedenen Telegrammen entsprechende Längsloch- reihen des Bandes mehrere, voneinander unabhängige Kontakthebelsysteme betätigen, deren jedes einem besonderen Stromkreis zugeordnet ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Einschalter, durch den eine beliebige Anzahl von Hebelsystemen in Arbeitsstellung gebracht werden kann.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Einschalter in Form einer quer zu sämtlichen Kontakthebeln liegenden Steuerwalze, die entsprechend ihrer Stellung verschiedene Kombinationen von mit den Kontakthebeln zusammenwirkenden Ausnehmungen oder Vorsprüngen aufweist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT118760T | 1929-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT118760B true AT118760B (de) | 1930-08-11 |
Family
ID=3631155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT118760D AT118760B (de) | 1929-03-29 | 1929-03-29 | Selbsttätige telegraphische Sendevorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT118760B (de) |
-
1929
- 1929-03-29 AT AT118760D patent/AT118760B/de active
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