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Vorrichtung zur Herstellung gelochter Notenblätter.
Gegenstand der Erfindung ist eine an einem Musikinstrument anbringbare Notel1stanzvorrichtung jener Art, bei welcher jeder Taste des Tasteninstrumentes ein elektrischer, beim Niederdrücken der Taste geschlossener Kontakt zugeordnet ist, durch welchen ein Stromkreis für ein Solenoid geschlossen wird.
Die Erfindung besteht im Wesen darin, dass von dem Solenoidanker ein verstellbares Organ betätigt wird, das in der dem erregten Zustande des Solenoids entsprechenden Lage das Antriebsgestänge für den zugehörigen Lochstempel betätigt und gleichzeitig ein zur Fortschaltung des zu lochenden Papierbandes dienendes Schaltorgan aus der Arbeitsstellung bringt, während es bei Rückkehr in die dem nicht erregten
Solenoid entsprechende Lage dem Lochstempel die Rückkehr in die unwirksame Stellung gestattet und gleichzeitig das erwähnte Schaltorgan derart bewegt, dass dieses das Papierband fortschaltet.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Friindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1, 2 und 3 zeigen in schematischem Vertikalschnitt und partiell geschnittener Seitenansicht und einer Einzelheit die erste Ausführungsform, während Fig. 4 gleichfalls in schematischem Vertikalschnitt die zweite Ausführungsform darstellt.
Fig. 5 und 6 zeigen einen Teil der Vorrichtung in vergrössertem Vertikalschnitt und teilweiser Seitenansicht.
Bei der in Fig. 1-3 gezeigten Ausführungsform trägt jede der Tasten 1, 2 einen von einer Kontaktfeder 4 niedergedrückten Stift 3, so dass bei Niederdrücken der Taste ein Kontakt 5 und damit der Stromkreis 10, 12 der Stromquelle 6 geschlossen wird, in welche ein Solenoid 11 geschaltet ist. Jedem der Kerne 13 des Solenoids 11 ist ein um die Achse 15 schwingbarer Hebel-14 zugeordnet, auf welchem eine Stelze 16 aufruht, die an einem um die Achse 18 sehwingbaren Winkelhebel 17 angelenkt ist. An dem zweiten Arme des Winkelhebels 17 sind zwei Klinkenhebel19, 29 angelenkt. Auf dem linken Arme des Klinkenhebels 19 ruht ein Lochstempel 24, welcher durch eine Feder 25 soweit nach abwärts gedrückt wird, dass ein Bund des Stempels auf dem Führungsbrett aufruht.
Oberhalb der Gesamtheit aller den einzelnen Tasten des Instrumentes zugeordneten Lochstempel 24 läuft ein durch die Abzugswalze 52 vom Wickel 33 angezogenes Band, das über die Laufwalzen 34 und 35 geführt ist. Oberhalb der Lochstempel 24 ist ein mit einer Reihe von Löchern 26 versehener Zylinder derart angeordnet, dass das Band 28 zwischen dem Zylinder und den Lochstempel hinweggeführt wird, und dass die Löcher 26 genau oberhalb der Lochstempel liegen.
Der zweite an dem Winkelhebel 17 angelenkte Klinkenhebel 29 trägt an seinem linken, durch Feder 30 niedergezogenen Ende eine Klinke 31, welche gegen das Schaltrad 32 wirkt, welches auf der Achse der Abzugswalze 52 gekeilt ist. In seiner jeweiligen Stellung wird die Walze 32 durch die Gegensperrklinke 36 festgehalten.
Auf der vom Elektromotor 21 durch Wurm und Wurmrad angetriebenen Welle 38 ist eine gezahnte Walze 20 aufgekeilt, in deren Zähne, die beim Niederdrücken irgendeiner Taste ausgeschwungenen Klinkenhebel 19, 29 eingeschoben, von denselben erfasst und niedergedrückt werden, während sie bei Aufhören der Solenoidwirkung aus der Zahnwalze treten und ihre früheren Stellungen einnehmen. Durch das Mitnehmen des Hebels 19 wird der zugehörige Lochstempel 24 angehoben, wodurch die oberhalb desselben liegende Stelle des Papieres durchlocht wird.
Durch das durch die Zahnwalze erfolgende Mitnehmen des zweiten Hebels 29 wird der rechte Arm 30 nach aufwärts geschwungen und die Klinke 31 fährt über das Schaltrad 32, welches in dieser Phase von der Klinke 36 festgehalten wird, so dass das Papierband in dem Augenblicke, in welchem die Perforation erfolgt, stille steht. Wenn die Hebel M, 29 von der Zahn-
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walze 20 frei gegeben werden, schnellt der Perforierstempel 24 nach abwärts und der Hebel 29 wird durch die Feder 30 nach abwärts gezogen und schaltet die Abzugswalze 32 vor. Während der Tätigkeit der
Perforierstempel ist daher das Band 28 in Ruhe und das Vorschalten desselben geschieht zwischen den einzelnen Perforationen.
In dem mit der Lochreihe versehenen ruhenden Zylinder 27 ist eine Bürstenwalze 37 angeordnet, welche von der Welle 38 angetrieben wird und aus den Löchern 26 der Walze die Papierscheiben entfernt.
Der Antrieb der Abzugswalze kann eventuell auch durch die Scheibe 50 von der Achse 38 aus er- folgen (Fig. 2).
Bei der in den Fig. 4-6 gezeigten Ausführungsform wird durch das Niederdrücken einer Taste 1, 2 in früher beschriebener Weise ein Solenoid 11 erregt, dessen Kern durch die Stelze 14'den Winkelhebel 16' und die Zugstange 42 eine Platte 43 vorschiebt, welche mit einer Rippe 44 versehen ist, die beim Ver- schieben der Platte zuerst unter einen Stift 45'und hierauf unter einen Stift 45"gebracht wird, wobei diese Stifte 45'und 45"vermittels zweier Exzenter 46 und 47, die auf der ständig angetriebenen Welle 47' gekeilt sind, eine auf-und niedergehende Bewegung je nach der von dem betreffenden Exzenter abhängigen
Geschwindigkeit erhalten.
Die niedergehenden Stifte 45'und 45" treffen auf die Rippe 44 der Platte 43 auf, drücken letztere nach abwärts, wodurch der unterhalb der Platte 43 angeordnete federnde Loch- stempel 24 bei einer verschiedenen Geschwindigkeit, je nachdem die Rippe 44 unter dem Stift 45'oder unter dem Stift 45"sich befindet, niedergedrückt wird, und das über die Führungsplatte 27 geführte
Papierband an dieser Stelle durchlocht. Auf diese Weise wird für jede Note eine Reihe von nacheinander folgenden Löchern erhalten, die einen langen Schlitz vorzüglich ersetzen. Wenn die berührte Taste auf- wärts geht, wird die Platte 43 zurückgeschoben, so dass ihre Rippe 44 ausserhalb des Wirkungsfeldes des Stiftes 45 gelangt und den federnden Perforierstift wieder nach aufwärts schnellen lässt.
Die Welle 47'treibt durch die konischen Räder 53 und 54 die Welle 55, die durch das Wurm- getriebe 56, 57 die Papierrolle 33 in Drehung setzt.
Es ist selbstverständlich, dass die Einzelheiten der Konstruktion die allgemeine Form des Apparates, sowie auch jene der Bestandteile den praktischen Erfordernissen angepasst werden können, ohne aus dem
Rahmen der Erfindung zu treten. Es bedarf auch keiner Erwägung, dass jeder Taste ein Kontakthebel, ein Solenoid, ein Perforierstempel und die zur Betätigung und Vorschaltung der Abzugswalze erforder- lichen Organe zugeordnet sein müssen bzw. dass ebensoviele Gruppen dieser einzelnen Organe vorhanden sein müssen, als das Tasteninstrument Tasten aufweist.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1, Vorrichtung zur Herstellung gelochter Notenblätter, bei welcher jeder Taste des Tasteninstrumentes ein beim Niederdrücken der Taste geschlossener elektrischer Kontakt zugeordnet ist, durch welchen ein Stromkreis für ein Solenoid geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Solenoidanker ein verstellbares Organ betätigt wird, das in der dem erregten Zustande des Solenoids entsprechenden Lage das Antriebsgestänge für den zugehörigen Lochstempel betätigt und gleichzeitig ein zur Fortschaltung
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